Rakim [Interview]

Rakim
 
Egal wie kontrovers das HipHop-Genre in seiner über 30-jährigen Geschichte im Rampenlicht stand, der Verweis auf den in die Moderne ­übersetzten poetisch-lyrischen Anspruch der Kulturform konnte immer wieder die Vorwürfe der ­direkten Härte, der soziokulturellen Nichtigkeit und der Abendland gefährdenden ­Subversion ­entkräften. Irgendwie bewahrte sich Rap die Existenzberechtigung als Dichtkunst der urbanisierten Lebenswelt. Seit 1986 fungiert Rakim Allah ­dabei für Genre-Advokaten als todsichere ­Argumentationshilfe: Er ist das allgemein akzeptierte Sinnbild für Rap als Kunstform. Er ist der personifizierte Genre-Konsens ­darüber, wie ein Mikrofon ­beherrscht werden muss. Er ist der God MC.
 
Auch wenn es in der letzten Dekade, abgesehen von einem gescheiterten Schulterschluss mit Produzentengott Dr. Dre, sehr ruhig um diesen William Michael Griffin Jr. geworden war, wurde seine kollektiv akzeptierte Stellung als Disziplin-Primus bis heute nicht in Frage gestellt. Dennoch haben die vergangenen zehn releasefreien Jahre Kratzer am Götzenbild der Lichtgestalt hinterlassen. Nicht, weil seine wegweisenden Errungenschaften von damals in der Gegenwart an Relevanz verloren hätten – die Rakim-Formel, die der Musikform einst eine neue Ästhetik gab, hat nach wie vor Bestand. Sondern vielmehr deshalb, weil einerseits die Kunstfigur Rakim nur mit einer unmenschlichen Menge an Erwartungshaltungen zu bekommen ist und andererseits der Rakim des Jahres 2009 mit der Veröffentlichung seines dritten Soloalbums “The Seventh Seal” einen bahnbrechenden Paradigmenwechsel schuldig bleibt. Dabei hatte sich Rakims neuer Arbeitgeber, ein Plattenfirmen- und Geldgeber-Klüngel aus dem eigenen Label Ra Records, SMC Recordings, Tuscan Villa Entertainment und Universal, unzeitgemäße Mühe gegeben, noch vor der Veröffentlichung des Albums die europäischen Journalisten ­positiv zu stimmen. Zum Promo-Termin flog man eine auserwählte Truppe britischer, französischer und deutscher Musikschreiber Mitte August direkt ins sommerliche New York – Hotel am Times Square, exklusive Listening-Session in Midtown, Live-Auftritt in Chelsea und weitere Bauchpinseleien aus dem Prä-Filesharing-PR-Handbuch der Plattenindustrie. Die Bemühungen gingen jedoch nach hinten los: Ein Großteil der Reporter aus Übersee musste mit leeren Tonbändern und Filmkassetten abreisen. Mehr als ein kurzes Händeschütteln, einen Auftritt samt Grandmaster Caz und Rick Ross und ­etliche dann doch geplatzte Face-to-Face-Interviews erlebten die europäischen Journalisten nicht. Es dauerte schließlich bis zur Vorweihnachtszeit, einen Monat nach der Veröffentlichung von “The Seventh Seal”, bis Rakim Allah endlich für ein Telefon­interview bereitstand. Ein Gespräch über richtige ­Karriereentscheidungen, Schreibblockaden, einen verständnislosen Dre und Probleme, die der God MC mit HipHop hat.
 
Erst kürzlich hast du einen deutschen Rapper sehr glücklich gemacht. Du hast Azad einen Traum erfüllt und mit ihm auf seinem Song “Guerilla” kollaboriert. Wie kam es dazu?
Sie kamen auf uns zu, haben einfach angerufen. Der Track ist HipHop. Er klang gut, ich respektiere den Rapper – und so kam eins zum anderen.
 
Ich war ein wenig überrascht, dass das ­Feature geklappt hat, weil man immer wieder lesen konnte, dass Leute wie Lloyd Banks oder sogar Nas dich auf einem Song haben wollten, dich aber nicht bekommen haben.
Ja, mein Kumpel Lloyd Banks hat auch angefragt, aber irgendwie war der Song dann schon fertig und er wollte nur eine Hook. An eine Anfrage von Nas kann ich mich nicht erinnern. Aber normalerweise bin ich immer für Features zu haben – wenn der Track passt.
 
Während deiner ganzen Karriere schien es dir nie so wichtig, ständig im Rampenlicht zu ­stehen. War das rückblickend die richtige ­Entscheidung?
Wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, wird mir bewusst, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert. Und es gibt auch einen Grund, wieso ich immer noch hier bin. Die Wege des Lebens sind oft unergründlich, aber alles geschieht aus gutem Grund. Davon bin ich überzeugt.
 
Ein Grund, wieso du noch hier bist, könnte auch sein, dass du ein Perfektionist bist.
So könnte man mich wohl bezeichnen, ja. Ich nehme mir die Kritik an meiner Arbeit sehr zu Herzen und will immer sicher stellen, dass ich mein Bestes gebe.
 
Ich nehme mal an, das macht die Arbeit mit dir, etwa als Label, nicht ganz einfach. Wie ist das denn jetzt? Du veröffentlichst über dein ­eigenes Label Ra Records, trotzdem sind eine ganze Reihe anderer Partner an dem Projekt beteiligt. Kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn so viele Leute involviert sind?
Klar. Wenn viele Leute ihre Finger im Spiel haben, kann das schon schwierig werden. Glücklicherweise läuft es für mich gerade richtig gut. Ich kann meiner Kreativität freien Lauf lassen. Sie respektieren meine Arbeitsweise. Natürlich fordert das ein wenig mehr Geduld, aber darauf nehmen alle Rücksicht. Natürlich würde ich mir wünschen, dass manchmal alles schneller vorangeht. Aber daran kann ich eben nichts ändern. Das macht mich eben zu einem kleinen Teil, nein, eigentlich zu einem sehr großen Teil aus. Und ich bin immer noch hier.
 
Hast du dich eigentlich jemals als Geschäftsmann bezeichnet? Oder war das dir überhaupt jemals wichtig?
Ehrlich gesagt, ist das eines dieser Dinge, die ich gerne ändern würde. Früher war mir der geschäftliche Aspekt nie wichtig. Ich war in meinem Reimbuch gefangen. Am Anfang meiner Karriere hat mich das Geschäftliche eben so viel interessiert wie jeden anderen 16- oder 17-Jährigen. Du nimmst Platten auf, gibst Konzerte und wirst immer bekannter – etwas anderes zählt dann nicht. Ich liebe den musikalischen Aspekt nach wie vor, aber an diesem Punkt meiner Karriere kümmere ich mich auch immer mehr um das Geschäftliche. Darauf hätte ich auf jeden Fall früher kommen sollen, aber ich bin froh, dass ich mich immerhin jetzt darum kümmere.
 
Wenn wir gerade von Geschäftsmännern ­sprechen: Stimmt es eigentlich, dass Eric B. ein erfolgreicher Unternehmer ist und verschiedene Restaurants besitzt?
Puh, so würde ich das nicht sagen. Ich will auf ­keinen Fall schlecht über ihn reden, aber ich glaube nicht, dass er auch nur ein Restaurant besitzt. So viel ich weiß, betreibt er ein Internet-Radio. Aber ich ­wünsche ihm nur das Allerbeste.
 
Wie viel Platz nimmt HipHop heute noch in ­deinem Leben ein?
Im Moment hat alles, was ich mache, mit HipHop zu tun. Ich bin gerade mit meinem Album fertig geworden, das meine komplette Aufmerksamkeit gefordert hat. Auch wenn ich nicht geschrieben habe, habe ich stets neue Ideen gesammelt. Zur Zeit promote ich mein Album. Ich stehe also auf, gebe ein paar Interviews und gehe dann in mein hauseigenes Studio. Ich nehme mir außerdem immer ein paar Stunden Zeit, um Musik zu hören. Abends stehen dann meistens wieder Interviews an oder ich gehe auf ein paar Partys, um mein Album zu promoten. Aber das macht Spaß. Ich war länger von der Bildfläche verschwunden, deswegen genieße ich es gerade, wieder am Start zu sein.
 
Wie viel schreibst du denn überhaupt? Fällt dir das Schreiben leicht?
Manchmal schon, aber manchmal nimmt es auch sehr viel Zeit in Anspruch – gerade als Perfektionist. Ab und zu hat man eben eine Idee für einen Song, glaubt aber, aus welchem Grund auch immer, dass sie nicht gut genug ist. Dann überlegt man hin und her, versucht dies, probiert das, und landet am Ende wieder bei der ersten Idee. Das Ergebnis ist dann aber noch befriedigender.
 
Hattest du jemals mit einer Schreibblockade zu kämpfen?
Ja, genau das ist mein Problem. Ich leide mehr an Schreibblockaden, als ich mir das eingestehen will. Und ich bin ziemlich dickköpfig. Ich glaube ­eigentlich nicht an so etwas, aber ich ertappe mich immer wieder dabei, dass mir beim Schreiben nichts einfällt. Ich war immer davon überzeugt, dass man sich das nur einredet. Eine Schreibblockade diagnostiziert man sich schnell mal selbst, wenn man dasitzt und nichts schreiben kann. Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass ich, dass mein Kopf mit einer Schreib­blockade kämpfen muss. Ich versuche mich dagegen zu wehren. Ich bleibe so lange sitzen, bis mir was einfällt. Ich lerne gerade, wie ich meine Gedanken hinsichtlich Schreibblockade manipulieren kann. Aber, auch wenn mir absolut nichts einfallen will, bin ich immer noch ein Mann der Worte. Ich erzähle dann vielleicht keine große Geschichte, aber ich weiß, wie man Worte zusammensetzt. Manchmal muss man eben Blut aus dem Stein pressen.
 
In deiner ganzen Karriere hattest du nie ein wirkliches Image, außer das eines Lyricists. Heutzutage scheint es, als würde man es ohne nicht mehr schaffen.
Stimmt, mittlerweile geht es den Künstlern eher um Gimmicks. Ich lasse eben nur die Worte und die ­Musik für mich sprechen. Ich bin kein Großkotz, ich bin ein entspannter Typ.
 
Du wurdest kürzlich als “weiser Onkel der ­HipHop-Familie” bezeichnet. Erkennst du dich darin wieder?
Ich genieße die Liebe und den Respekt von meinen Kollegen und den Zuhörern. Wenn mir dieser Titel gegeben wurde, dann akzeptiere ich ihn. Ich versuche immer, positive Musik zu machen und damit etwas zu bewegen. Titel wie dieser zeigen, dass ich dafür die Anerkennung des Publikums bekomme.
 
Ich würde gerne kurz auf Aftermath zu ­sprechen kommen. Interessant fand ich ­immer eines: Der Fakt, dass Dr. Dre von dir eher Street-Tracks forderte, du aber mehr in die ­positive Richtung gehen wolltest, war eigentlich eine perfekte Metapher dafür, wie das Rap-Genre funktioniert – ein Künstler muss ­Kompromisse eingehen, um Erfolg zu haben.
Ohne Zweifel. Und davon wollte ich mich eigentlich immer fern halten. Die Geschichte mit Aftermath hat mich ziemlich verwirrt. Ich habe einfach nicht verstanden, wieso Dre meine Sicht der Dinge nicht geteilt hat. Ich wollte mir meine künstlerische Freiheit nicht einschränken lassen. Nach einem klärenden Gespräch hat das auch Dre verstanden. Ich habe aber immer noch keine Ahnung, wieso Dre von mir lieber Street-Tracks gehört hätte, obwohl jeder weiß, wer ich bin und wofür ich stehe. Aber, wir haben nach wie vor einen guten Draht. Ich bin wieder zurück an der Ostküste und habe jetzt mein eigenes Label. Mit Abstand betrachtet, hat sich alles zum Guten gewandt. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mir dadurch etwas verbaut habe. Dre und ich sind uns sehr ähnlich. Er ist auch ein Perfektionist. Ich wünsche ihm viel Glück für sein Album, das bald erscheinen wird. Hoffentlich wird mein Album so erfolgreich wie seins.
 
War es schwer für dich, die ganzen Songs nicht zu veröffentlichen und das ganze Album zu ­verwerfen?
Ja, ich bin jemand, der sein Material auch veröffentlichen will. Aber die Situation war einfach die: Ich bin Kompromisse eingegangen, um beide Seiten ­zufrieden zu stellen. Aber das funktioniert einfach nicht. Es gibt nur entweder oder. Ein paar Songs haben ja ihren Weg ins Internet gefunden und das war auch cool für mich. Ich bin ein Künstler. Wenn ich ein Bild malen würde, will ich, dass man es betrachten kann. Die Geschichte lief einfach nicht so gut. Aber alles geschieht eben mit gutem Grund.
 
Hatte die Geschichte finanzielle Folgen für dich?
Natürlich. Ich wäre jetzt sicher besser dran, wenn ich die Sache ausgesessen hätte. Aber es geht mir gut. Ich habe meine Familie. Alles ist gut. Ich habe schon immer verstanden, dass alles Zeit braucht. Ich war noch nie ein Künstler, der Millionen Platten verkauft hat. Aber mein Erfolg ist immer konstant geblieben. Es ist ein Segen, dass es mir immer noch so gut geht. Meine Geduld hat mir diesen Segen beschert. Deswegen bleibe ich geduldig und bleibe gesegnet.
 
Auf dem Song “Won’t Be Long” heißt es: “Complete my legacy without compromising my ­artistic integrity.” Bist du der Meinung, dass du mit deinem neuen Album dein Vermächtnis ablegst?
Nein, nicht mit diesem einen Album. Um meiner Karriere die Krone aufzusetzen, braucht es mehr als dieses Album. Aber meine Karriere geht dadurch weiter.
 
Wie bewertest du die Reaktionen auf “The ­Seventh Seal”?
Ziemlich gut. Das ist das Beste, wenn man ein Album veröffentlicht: die Reaktionen darauf. An diesem Punkt meiner Karriere ist es ein wahrer Segen, immer noch geschätzt zu werden, und dass es immer noch Leute gibt, die Rakim hören wollen. Für mich überwiegt die gute Seite. Ich bin mir meiner Situation durchaus bewusst. Ich war eine ganze Weile verschwunden, ich bin kein Newcomer, ein großes Gimmick habe ich auch nicht. Das bin ich. Nach all den Rückschlägen und meiner langen Auszeit bin ich sehr dankbar dafür, dass die Welt sich immer noch dafür interessiert, wenn ich etwas veröffentliche.
 
Mir ist aufgefallen, dass einige Kritiker und Fans teilweise enttäuscht waren.
Ich versuche eben nicht, es allen recht zu machen. Das funktioniert sowieso nicht. Man muss nur sein Bestes geben.
 
Interessant fand ich das Lob einiger ­Kritiker, die dir hoch anrechneten, dass du nicht die ­üblichen Verdächtigen zu einem Feature ­einlädst, um einer breiteren Masse zu gefallen. Dabei hast du ja lange versucht, eine Hook von Akon zu bekommen.
Ja, das habe ich versucht. Er musste aber leider ein paar Dinge in seinem Leben auf die Reihe bringen. Schlechtes Timing. Deswegen hat das leider nicht geklappt.
 
Hattest du denn eine Zielgruppe im Kopf, als du das Album aufgenommen hast?
Nein, genau das ist ja das Ding. Wenn du dir Rap und HipHop in all den verschiedenen Facetten heute mal anschaust, dann gibt es Beats und Sound-Effekte oder Songs, die dir einen Tanz erklären. Damit habe ich nichts am Hut. Deswegen musste ich mir selbst treu bleiben und durfte mich nicht von aktuellen Strömungen beeinflussen lassen. Hier liegt nämlich das Problem von HipHop: Jeder macht das Gleiche wie alle anderen. Wenn irgendjemand mit Auto-Tune Erfolg hat, gibt es auf einmal hunderte Rapper, die Auto-Tune für sich entdecken. Aber nicht Rakim. Das jüngere Publikum muss verstehen, dass ich schon ein Weilchen dabei bin. Ich habe meinen eigenen Sound, meinen eigenen Style und ich gehe meinen eigenen Weg. Von mir zu verlangen, das zu tun, was alle anderen machen, bringt das heutige Problem von HipHop auf den Punkt. Cats biting off each other.
 
Du scheinst aber mit deinem Album rundum ­zufrieden zu sein.
Absolut. Wie immer gibt es natürlich das eine oder andere, dass ich mir besser erhofft hätte. Aber im Großen und Ganzen habe ich das geschafft, was ich wollte.
 
“The Seventh Seal” zeigt also den besten ­Rakim, den es im Jahr 2009 geben kann?
So würde ich das nicht sagen. Ich weiß jetzt auch nicht genau, worauf du hinaus willst, aber es ist nur ein Album. Ich würde nicht mein Leben darauf verwetten. Ich muss dieses Album nicht heiraten. Es ist lediglich ein Projekt, das ich veröffentliche. Ich werde mich jetzt nicht umbringen, wenn es den Leuten nicht gefällt. Es ist nur ein Album – und ich bin zu weit mehr in der Lage.
 
Dein Manager sprach bei der Listening-Session davon, dass er große Pläne mit dir für die kommenden Jahre hat. Da wird also noch einiges auf uns zukommen, nehme ich mal an.
Ganz genau. Aber dafür musst du dich noch etwas gedulden. Ich kann dir leider nicht vor dem Abend­essen verraten, was auf dem Teller landet. Es gibt ein paar Dinge, an denen ich arbeite. Ich versuche mich an dem einen oder anderen Plan. Das neue Jahr ­beginnen wir mit einigen Meetings und schmieden dann weitere Pläne.
 
Auf deiner Album-Releaseparty in New York standest du mit Grandmaster Caz und Rick Ross auf der Bühne. Es war, als ob sich drei HipHop-Generationen die Bühne teilten.
Mann, Grandmaster Caz. Er hat Rakim zum Leben erweckt. Wegen Jungs wie ihm habe ich mich in ­HipHop verliebt und zu rappen begonnen. Grandmaster Caz, Melle Mel und Kool Moe Dee. Caz kommt immer mal wieder zu meinen Shows. Da muss ich natürlich das Publikum auch immer wissen lassen, wie sehr ich Caz bewundere und dass ich ihm meine Liebe zum Reimen zu verdanken habe. Es ist schließlich unsere Aufgabe, unseren Vorvätern Respekt zu zollen.
 
Text: Alex Engelen
Fotos: Robert Adam Mayer
 

 

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