MC Fitti – #Geilon Interview (Video)

MC-Fitti

 

Kurzer Flashback: Ein gutes Jahr ist es nun her, dass einem beim Browsen auf YouTube dieser absurde Nonsens-Sprechgesang samt »Miami Vice«-Videomontage vorgeschlagen wurde. Es dauerte nicht lange, dann tauchte »30 Grad« in Facebook-Timelines und Twitter-Feeds auf. Dank der Ohrwurmhook mauserte sich MC Fittis Debütsingle quasi aus dem Nichts zum Internet-Sommerhit 2k12. Grundtenor vor den Laptop-, Smartphone- und Tablet-Bildschirmen der Nation: LOL, ROFL, ^^, höhö.

 

Mittlerweile hat sich einiges getan: Fittis YouTube-Kanal zählt mehr als sieben Millionen Aufrufe, dazu kommen knapp 80.000 Fans auf Facebook, 26.000 Follower auf Instagram und 16.000 auf Twitter. Zum heute erscheinenden Debütalbum »#Geilon«, das in der regulären Version 16 Songs beinhaltet, findet man bereits jetzt sechs Videos im Netz. Fitti ist das, was die Boulevardpresse »Internet-Star« oder »Trash-Rapper« schimpft. Kein Wunder: Außerhalb der Social-Media-Blase wird er bei Auftritten bei The Dome oder dem noch bevorstehenden Bundesvision Song Contest wahrgenommen; der gemeine Après-Skier kennt ihn als Darsteller aus einem DJ-Ötzi-Video. Kleine Kinder mögen ihn, weil er einen Song mit Spongebob aufgenommen hat.

 

 

Aber was ist denn eigentlich mit der Realness? Wer sich die Mühe macht, etwas tiefer im Konfettiberg zu graben, der findet recht schnell mehr als nur plumpen Hashtag-Humor. Da ist zum einen Fittis Verbindung zum Berliner Underground von Orgi über Rhymin Simon bis hin zu seinem heutigen Backup Vokalmatador. Zum anderen seine Vergangenheit als Writer. Und wer sich »#Geilon« in seiner Gänze zu Gemüte führt, der wird bemerken, dass da mehr dahintersteckt als ein paar amateurhaft zusammengeschusterte Internetvideos, um ein paar LOLs abzugreifen. Zeit also, um mal genauer nachzufragen. Mit JUICE TV spricht der Ostkreuzsuperheld über seine Hater, Sponsoring und sein Gesamtkonzept für »#Geilon«.