Kapito – Mon Frère // JUICE Premiere

Der Hustle ist nicht umzuhauen. Der Newcomer-Rapper Kapito zeigt, dass Salzburg mehr kann, als Mozartkugeln und Festspiele.

Bruder, Brudi, Bro – unabhängig von Sachlage und sozialem Umfeld ist die Bezeichnung des Freundes oder Wegbegleiters als männlicher Geschwisterteil ein Ausdruck der Verbundenheit und Zuneigung. Das ist in Deutschland so, das ist in Österreich so, das in Kuba so. Kein Wunder also, wenn Newcomer Kapito seine neue Single »Mon Frère« nennt, hat er doch eine Verbindung gerade zu letzen beiden Nationen. Doch geht es dem Rapper mit Autotune-Affinität und catchier Melodik auch sonst sehr um seine Familie. Wenn diese nicht gerade durch gewinnbringende Raps früher oder später in Eigenheime untergebracht werden will, betont Kapito auf einem leichtfüßigen Kimbo-Beatz-Geschoss zwischen Piano-Pattern und Pad-Atmosphäre, dass er für diese und seinen Traum durchaus zu kämpfen bereit ist. Kämpfen ist ohnehin eine Spezialität von ihm, war er doch schon unter dem Namen Deliquent vor über zehn Jahren aktiv und veröffentlichte 2016 u.a. das Projekt »4 Wände & ich« – ein grundehrliches Boombap-Release von einer EP, das den kubanisch-sozialisierten Wahl-Österreicher eindringlich, aber nicht eingängig porträtierte. Mit dem neuen Alterego Kapito und einem Producer-Team aus u.a. The Breed oder Lex Barkey geht es nun in neuzeitliche Musik- und Karrieregefilde. Erstes Goal: die EP »P.O.P. (plata o plomo)« Der Hustle ist nicht umzuhauen.

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