JERO – Schwerelos (prod. von Mr. Wrong Way) // JUICE Premiere

»Hola tú, ¿cómo estás?«, fragt eine weibliche Stimme durch die Hörermuschel. JEROs Antwort darauf fällt durchaus schwermütiger aus, als es der Titel »Schwerelos« vermuten lässt. Als gebrochener Loverboy treibt es den Berlin-Moabiter durch ein Mosaik aus Situationen und Orten, immer mit einem Bein in der Vergangenheit und mit der geschulterten Schwierigkeit, sich davon zu lösen. Die orientierungslose Phase nach einer Trennung – JERO fängt sie mit Worten ein, die nichts und doch sehr viel aussagen. Ein sphärisches Pad trägt JEROs Loner-Lyrics dabei über kontrastreiche Visuals und zeichnet JERO als empathischen Weltenwandler mit Hang zur Selbstzerstörung. Deutschraps James Dean? Vielleicht. Der Herzschmerz treibt JERO voran, und so wandelt er durch in Nebel getauchte Berglandschaften und verliert sich im Lichtermeer der Großstadt auf der Suche nach… Ja, nach was eigentlich? Das weiß er wohl selbst nicht so genau. Genau das macht »Schwerelos« zu der introspektiv-ehrlichen Nummer, die sie ist. Die Suche geht jedenfalls weiter, denn »Schwerelos« stellt den Beginn einer DIY-Videoreihe dar, die schon bald fortgesetzt werden soll. Stay tuned!

»Schwerelos« ist ab sofort auch überall zum Streamen verfügbar.

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