JAY-Z – Nachträge zu »The Story Of O.J.« // Video

Auch wenn das Jahr gerade 185 Tage ist, steht für uns bereits fest: »4:44« zählt zu den wichtigsten Releases 2017 – nicht nur, aber gerade für HipHop. Wie unserer Track-by-Track-Analyse zu entnehmen ist, scheint sich JAY-Z mehr als noch zu »99 Problems«-Zeiten persönlich wie politisch erheben zu wollen. Es geht um das Selbst-, aber auch das Kulturverständnis – der Gleichmut der aktuellen Bubblegum-Trap-Generation scheint Jigga ziemlich zu irritieren. »The Story Of O.J.«, einer Key-Tracks seiner Comeback-LP (ab Freitag übrigens auch für Leute ohne Tidal-Abo verfügbar), und das dazugehörige Video beleuchten in zynischer Zeichentrickfilm-Optik, wie Rassimus in den USA immer noch präsent ist. Im rund achtminütigem »The Footnotes For The Story Of O.J.« wird nun anhand von persönlich erzählten Erfahrungsberichten von Kendrick Lamar, Will Smith, Chris Rock, Trevor Noah uvm. erzählt, wie rassistische Mechanismen auf Betroffene wirkt und sie eine Gesellschaft scheinbar unbemerkt getrennt halten. Der erste Teil erschein gestern.


Des Weiteren sickern immer mehr Hintergrundinformationen zum Entstehungsprozess von »4:44« an die Öffentlichkeit. So erklärte No I.D., der die musikalische Leitung des Albums übernahm, in einem Rolling-Stone-Interview, dass sich das Album bereits seit Jahresanfang im Entstehungsprozess befand und ursprünglich am 04.04.2017 erscheinen sollte. Zudem soll ein physischer Release mit drei neuen Songs, unter anderem einer James-Blake-Zusammenarbeit, in naher Zukunft gedroppt werden, wie Jiggas Engineer Young Guru auf Twitter verriet.

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