IVE – Am End // JUICE Premiere

Jubel, Trubel, Heiterkeit – Mainz gehört bekanntlich neben Köln und Düsseldorf zu den Karnevalshochburgen des Landes. Dass das Treiben zur »Fassenacht« nicht zwingendermaßen auf den Määnzer HipHop abfärbt, beweist Newcomer IVE eindrucksvoll. Mit seiner EP »Frei« gab er sich Anfang des Jahres introspektiv statt exhibitionistisch, besonnen statt ausgelassen. Angefangen zu rappen hat der junge MC aufgrund des intensiven Bedürfnisses, sein eigenes Leben musikalisch zu verarbeiten. Geprägt ist sein Sound nicht nur vom samplebasierten Sound der Neunziger, sondern auch der Funk-Plattensammlung seines Vaters.

Auch auf der heutigen JUICE Premiere gibt sich IVE nicht mit Plattitüden und hedonistischen Floskeln zufrieden. In »Am End« übt er Konsumkritik, hinterfragt seinen eigenen Lebenswandel und kommt letztendlich zum Schluss, dass trotz aller Irrungen und Wirrungen ein Happy End auf uns wartet. »Das Video repräsentiert den kleinen Raum unseres Bewusstseins und die Beschränktheit des Verstandes. Alles, was man wahrnimmt, ist man selbst«, fügt er an. Sein erstes Album »Das zweite Gesicht« will IVE bald fertigstellen.

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