Illa J – Enjoy The Ride // Exklusive Videopremiere

Wer braucht schon Navigationssysteme, wenn man auch einfach seinem Herz folgen kann? Hat Illa J eh schon immer getan. Denn auch wenn der Schatten des großen James Yancey schon wegen des ähnlichen Künstlernamens ewig über dem Schaffen des kleinen Bruders von J. Dilla schweben wird, hat sich der andere Yancey Boy unbeirrt zu einer mittelschweren Künstlerpersona gemausert. Sein letztjähriges Album »Home« (eine Hommage an seine Heimatstadt Detroit) zeugte bereits tatkräftig von dieser Entwicklung: butterweiche Soul-Chops, zärtliche Synthesizer und organisches Bassvolumen, das J immer weniger für Hardcore-Spitterei nutzte und stattdessen sein überraschend glockenhelles Engelsstimmchen durch die Membrane trug. »Enjoy The Ride« steht dieser Ausrichtung in nichts nach. Auf einem leichtfüßigem Neo-Boom-Bap-Cruiser besonnt Illa mit erhellendem Falsett die Magie des Moments – einer von vielen übrigens, die auf dem am 30. November erscheinenden Album »John Yancey« verewigt wurden. Wer braucht schon Navigationssysteme, wenn man auch einfach seinem Herz folgen kann?

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