Disarstar – Bis zum Hals // Video

Disarstar_1_by_David_Königsmann

 

Hamburg ist das Tor zur Welt. Vielleicht ist keine andere Stadt in Deutschland so deutlich politisch geprägt wie die Hansestadt. Auch der junge Rapper Disarstar ist mit einem offensichtlichen Bezug zur Antifa deutlich links orientiert. Was nicht bedeutet, dass ganz unpolitischer Battlerap nicht auch mal eben so aus dem Ärmel geschüttelt werden kann, wie er in seinem neuen Video »Bis zum Hals« beweist. Über ein Synthie-Brett von Produzent T-No rast der tätowierte Jungspund im Double-Time-Flow durch die Szene und motiviert zum Muskelanspannen. Kein Wunder, dass der Newcomer kürzlich noch mit Kontra K auf Tour war, finden sich doch in den Tracks beider Künstler recht einfach thematische Überschneidungen. Wie ähnlich genau wird sich zeigen, wenn Disarstars Album »Kontraste« am 26. Juni erscheint. Dann zwar ohne Kontra-K-Feature, aber mit Gastbeiträgen von Hagen Stoll a.k.a. Joe Rilla, Teesy und Mohammed Ali Malik. Welche Perspektiven uns erwarten, lässt sich allerdings zumindest erahnen: Rapper wie Disarstar eröffnen der Szene neue Perspektiven und rufen zu mehr Liberalität auf. Und das kann nie falsch sein.

 

 
Foto: David Königsmann
 

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