Most Valuable Poet On The MIC: Fünf Freestyles & fünf unveröffentlichte Songs von Big L

Big L Memorial_Katrin

Aus der Phase vor Ls Debütalbum »Lifestylez Ov Da Poor & Dangerous« stammen die folgenden Stücke, die es nicht aufs fertige Album geschafft haben.


»Unexpected Flava«
Harmlose Partynummer, die aber den funky Sound der jungen D.I.T.C.-Crew um 1992 gut einfängt. Big L baut auf »Isn’t He Something« von Lord Finesse auf und erklärt schon mal: »I screw whores, I do tours, I’m smooth like Lou Rawls.«


»Clinic (I Shoulda Worn A Rubber)«
Die freundliche Erinnerung, wieso Kondome so sinnvoll sind, wird bei Big L natürlich mit einer ordentlichen Portion Misogynie und Angeberei serviert. »… honey, my name’s Lamont, but I’m known as Big L/I was looking smooth with the jewelry/She said, L’s for Lamont, but what’s the Big for? – You’ll see.«


»School Dayz«
Wenn ein sehr, sehr unverschämter Fresh Prince über seinen Schulalltag als 13-Jähriger reminiscen würde, klänge das so ähnlich. Für Big L anno 1995 ist das dann aber doch zu harmlos.


»Times Is Hard On The Boulevard«
Es geht auch anders: L prahlt mit seiner glorreichen Vergangenheit als Stick-Up-Kid und Hitman. »The trigger I squeeze with ease, I got paid 50 g’s per body/In a year I killed 88/So I made about … umm … fuck it, I was crazy straight.« Harte Zeiten, c’est la vie.


»Devil’s Son«
Eminem muss das ziemlich oft gehört haben. Der einzige Änderungswunsch, den Columbia bei Big Ls erster Solo-Maxi äußert, ist ein »not Jesus Christ« anstelle von »fuck Jesus Christ«. Mit »I’m a stone villain known for killing and raping nuns/Ayo I even kill handicapped and crippled bitches« haben sie dagegen keine Probleme. Grandioser Splatter-Comic.

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