Azealia Banks – BBD

bbd-cover

Nimmt sich Azealia Banks jetzt eigentlich zu ernst oder nicht ernst genug? Man weiß es nicht. Ist aber eigentlich auch egal. Solange sie zwischen Feuilleton-Liebe, Rap-Beefs, Weltenbummlerei und der Fashion Week-Parallelwelt noch Zeit hat, musikalisch auf den Putz zu hauen, kann man sich mit jeder weiteren Absurdität anfreunden. Außer der schlimmen Eigen-Genredefinition »Witch-Hop«. Wobei. Die Bezeichnung ist auf jeden Fall besser als ihre vorherige Wortschöpfung »Mermaid Music«. Wie dem auch sei. Ihr Album, das auf den wunderbaren Titel »Broke With Expensive Taste« hört, soll am 13. Februar erscheinen. Dafür trommelt sie derweil mit »BBD« – die Abkürzung steht für »Bad bitches do it« -, was jedoch nicht die offizielle Single für das Album sein soll. Produziert wurde das Ganze von Apple Juice Kid und Sup Doodle, die hier ein herrliches Potpourri aus Trap-, Videospiel- und Snap-Schrauberei für die Tanzfläche und den Missy Elliot-Gedächtnis-Club zauberten. Eine eigene Erklärung servierte Banks sogleich via Twitter.

Muss man jetzt nicht verstehen. Kann man aber. Wie gesagt: ob zu ernst oder nicht ernst genug – man weiß es nicht.

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