Fler – Der Sarrazin des Rap? [Interview]

Fler NDW2
 
Anfang April lädt mich Fler zu einer Runde in seiner brandneuen S-Klasse ein. Er ­wolle mir sein beinahe fertiges Album »Neue Deutsche Welle 2« vorspielen. Als wir in ­gemütlichem Tempo durch die Straßen von Kreuzberg rollen, stößt mir plötzlich eine Textpassage auf, in der sich Fler tatsächlich mit dem ehemaligen Finanzsenator und heute hauptberuflich gesellschaftlichen Brandstifter Thilo S. aus Berlin vergleicht. Eine steile These, die manch einer in der deutschen HipHop-Szene blind ­unterschreiben würde. Fler tut ja auch so einiges für dieses Image. Auch 2014 posiert er wieder mit Adlern und schwenkt die deutsche Nationalfahne. Gleichzeitig weiß aber ­mittlerweile fast jeder, dass Fler weder Nazi noch Rassist ist. Ganz egal, wie sehr man mit ­nationalistischem Gedankengut auf Kriegsfuß steht, so wirklich auf die ­Palme ­bringen ließ sich von der vorab erschienenen Single »Stabiler Deutscher« bis dato kaum ­jemand. Und so schnell dürfte sich das auch nicht ändern, schließlich gab Fler vor Kurzem bekannt, dass sein Album erst im Herbst erscheint.
 
Ein paar Tage vor dieser Ankündigung und der Veröffentlichung seines Videos zum Song »Hipsterhass« traf ich ihn zum Interview – ironischerweise in einem Kreuzberger Szene-Café. Über seine Abneigung gegenüber engen Hosen haben wir zwar nicht ­gesprochen, dafür aber ­darüber, wie Fler zu Beginn des Jahres plötzlich ganz alleine dastand, wie er für ­seine Vorstellung von HipHop kämpft und nur Windmühlen als Gegner zu haben scheint. Und natürlich auch darüber, wie Fler das mit dem Nationalstolz tatsächlich verstanden haben will.
 

 
Du hast häufig betont, dass du von ganz unten kommst und HipHop als einzige Chance gesehen hast, dir ­Akzeptanz und Erfolg zu erarbeiten. Bist du heute dort angekommen, wo du hin wolltest, als du anfingst zu rappen?
In Sachen Respekt auf jeden Fall. Jeder kennt mich. Wir können uns nicht einfach auf der Hauptstraße vor ein Café setzen und dieses Interview führen, das würde direkt stressig werden. Aber ich bin nicht »angekommen« und denke nicht an mein Karriereende. Ich habe in den letzten Jahren krasse Rückschläge erlitten und wurde von Leuten hintergangen. Das alles treibt mich immer weiter an. Und ich möchte, dass man mich in Zukunft häufiger in den Mainstream-Medien sieht.
 
Wenn du das gerade ansprichst: Warum hast du letztens mit der Bild und der Gala gesprochen?
Ich habe keine Angst vor dem Mainstream. Natürlich musst du bei einer Zeitung wie der Bild besser aufpassen, was du sagst. Bei denen kannst du nicht darüber faseln, wer nun wieder wen beleidigt hat.
 
Hast du keine Angst davor, dass dich die Bild irgendwann in die Pfanne haut?
Nein, das ist für mich Teil des Geschäfts. Ob nun Animus oder die Bild versucht, mir zu schaden, ist im Endeffekt egal. Natürlich ist ein Interview mit der Bild ein Tanz mit dem Teufel, aber ich spiele da gerne mit, ich bin ja selbst auch einer.
 
Du bist ein Teufel?
Ach, nee. Aber ich habe momentan schon eine lange schwarze Liste in der ­Schublade. Auf der stehen alle, die vor meiner Tür standen oder in Interviews Dinge gesagt haben, um mir privat zu schaden. Ich werde mir jeden Einzelnen von denen vornehmen. Das wird noch ein wenig dauern, ­schließlich kann ich mir aus juristischen Gründen ­gerade nicht so viel erlauben. Aber früher oder später ziehe ich diese Typen zur ­Rechenschaft.
 
Haben diese Geschichten denn ­irgendwas mit Musik zu tun?
Nein, überhaupt nicht. Ich erzähle das auch nicht, damit mir irgendwer Props gibt. Was diese Leute gemacht haben, hat nichts mit Rap zu tun, also werde ich darauf auch nicht mit einem Song antworten. Mich hat genau das an den ­Beleidigungen am meisten gestört, die zu Beginn des Jahres über das Internet verbreitet und von den meisten Rap-Medien befeuert wurden: Sie hatten nichts mit Musik zu tun und waren künstlerisch komplett uninteressant. Zu der Zeit, in der Songs wie »Das Urteil«, »Die Abrechnung« und »Du bist ein Opfer« entstanden sind, war das ganz anders. Die Zeiten sind nun mal vorbei. Aktuelle Newcomer sind alle von Eko und Bushido gebrainwasht. Die glauben, dass sie an ­Popularität gewinnen, wenn sie ­andere Rapper angreifen. Diese Rapper, die ständig durch Video-Interviews tingeln, lästern wie kleine Mädchen auf dem Schulhof. ­Deswegen habe ich auch mit dieser Szene abgeschlossen. Ich habe ja Bock auf Battles. Aber wenn ein Kollegah meine ­Werte nicht teilt, wo ist dann die ­Grundlage? Ich habe mit diesen Rappern, die sich selbst in ihren Video-Blogs auf die Schippe nehmen, einfach nichts gemein. Die sind halt albern, das ist für mich nicht HipHop.
 

 
Siehst du dich überhaupt noch als Teil einer HipHop-Szene?
Ich muss leider sagen: Nein. Eine Szene definiert sich darüber, dass sie am Puls der Zeit ist. Sie sollte verstehen, welche Dinge cool sind und welche nicht – das ist hierzulande nicht der Fall. Abgesehen davon, sollte HipHop aber auch noch viel breiter in der Gesellschaft vertreten sein. Es gibt in Deutschland kein »HipHop-Gefühl«, das Ganze findet nur auf der Straße, in der Schule und im Netz statt. In den USA ist diese Kultur viel breiter vertreten.
 
Wie definierst du HipHop heute?
HipHop war für mich immer harte ­Realität und ein Weg aus der Armut heraus. Ohne HipHop hätte ich wohl nie irgendetwas erreicht. Deswegen tue ich mich auch so schwer damit, das alles locker zu sehen. HipHop funktioniert in Deutschland offenbar nur, wenn er sarkastisch, ironisch oder traurig klingt. Entweder bist du so wie Sido, manchmal lustig, manchmal traurig, oder du fährst die Ironie-Schiene wie Kollegah und machst dich in Video-Blogs zum ­Hampelmann. Ich bin aber einfach kein ironischer Typ.
 
Aber deine Musik klingt häufig traurig.
Ja, klar. Ich schreibe traurige Songs, weil ich schlimme Zeiten durchlebt habe. Wenn ich eine Zeit lang bildlich gesprochen auf die Fresse bekommen habe, in der ­Nervenklinik gelandet bin und auf der Straße gepennt habe, dann habe ich das immer auch in Songs verarbeitet. Ich erzähle den Leuten von damals, damit sie verstehen, wie ich heute bin, und nicht den Eindruck ­bekommen, ich wäre arrogant. Ich rede zwar heute viel von Geld, doch wenn die Leute von meinem Werdegang erfahren, ­verstehen sie auch, warum. Viele können diesen Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Gedanken nicht nachvollziehen, weil der in deutschen Köpfen nicht existiert. Wir haben ja Hartz IV, das ­bedeutet für viele soziale Gleichheit. Die verstehen aber nicht, dass sich Menschen, die von Sozialleistungen leben, immer minderwertig fühlen werden, weil sie in der Gesellschaft ganz unten stehen.
 
Eine weitere Sache, die dir schon immer wichtig schien, ist der Wettbewerb, in dem du mit anderen stehst.
Ich wollte in meinem Leben immer unbedingt von bestimmten Leuten respektiert werden. Ich wollte die Anerkennung von Samy und Savas, die habe ich irgendwann bekommen. Heute mache ich nur noch Musik, weil ich an meine Rap-Ideale glaube und die nach außen tragen möchte. Wenn Berliner Rapper auf einmal anfangen, Szene-Brillen zu ­tragen, und wenn Bushido dann mit Kollegah und Farid Bang zusammenarbeitet, dann verkaufen die damit Berliner Rap. Ich würde dagegen für unseren Style den Märtyrertod sterben, wenn es sein müsste.
 
Anfang des Jahres wirktest du zwar noch nicht wie ein Märtyrer, aber du warst auf jeden Fall stark unter ­Beschuss. Zig Leute standen vor deiner Tür.
Diese Typen, die mich wirklich bedroht haben, das waren keine HipHopper. In dem Moment, in dem die Rapper erfahren haben, dass ich mit gewissen Leuten Stress habe, haben sie sich von mir distanziert, weil sie Angst hatten, abgestochen zu ­werden – nicht nur Animus. In dieser Situation kommen dann natürlich Typen wie Toony und Farid Bang, und denken sich: Jetzt, wo er keinen Rücken mehr hat, können wir Fler endlich mal zeigen, was für ein Pisser er ist. Traurig ist, dass das für die einfach nur ein Online-Spektakel ist, eine Inszenierung. Aber einige Dinge, das hat Bushido sehr richtig gesagt, werden eben außerhalb des Internets geklärt.
 
Wer hat denn in dieser Zeit zu dir ­gehalten?
Meine Freunde Umut (der während des gesamten Interviews neben Fler sitzt; Anm. d. Verf.) und Beko, die ich beide seit Anfang 2003 kenne. Generell habe ich auf der Straße einige Leute auf meiner Seite, die viel mehr in dieses Gewaltthema involviert waren, als es in der Öffentlichkeit bekannt war. Silla und G-Hot haben auch beide zu mir ­gehalten, so gut sie konnten. Die sind halt keine Straßenkämpfer, aber ich ­respektiere das. Sie sind nette deutsche Jungs, die ­keinen Bock auf Stress haben. Ich kann auch nicht erwarten, dass jeder meiner Freunde mit mir in den Krieg zieht. Wer natürlich ohnehin zu mir hält, ist meine Frau. Die hat das alles hautnah mitbekommen, von Leuten, die vor unserer Tür standen, bis zu anderen, die mich verklagen wollten. Sie ist mein Ruhepol. Ohne sie hätte ich wohl schon längst Vergeltung geübt. Ansonsten ist natürlich Shizoe weiter mit mir – der ist und bleibt mein Bruder. Solche Freunde wie ihn habe ich nur wenige.
 

 
Hat sich diese Erkenntnis auf deine neuen Songs ausgewirkt?
Die Kunst lag vor allem darin, in diesen drei stressigen Monaten überhaupt ein Album fertig zu machen. Zum Glück ist dabei eine sehr geile Platte herausgekommen, die ­wieder mehr den »Carlo Coxxx Nutten«-Sound hat, aber auch Trap integriert. Mit meinen letzten Alben war ich nie zu hundert Prozent zufrieden, und das lag auch an den Beats. Ich habe in der Vergangenheit oft ­irgendwelche Produzenten aufgebaut, diesmal bin ich aber direkt zu den Profis gegangen. Ich habe vier Dinger von Therapy 2093 aus Frankreich bekommen (bekannt durch Produktionen für u.a. Booba; Anm. d. Verf.) und viel mit Brisk Fingaz gearbeitet. Insgesamt klingt »NDW 2« auf jeden Fall hart und laut, Alter! Ein ­Engineer aus Texas hat das Ganze gemastert.
 
Von deinem Faible für amerikanischen Sound und die US-HipHop-Kultur ­redest du oft. Warum hast du eigentlich bisher noch kein Album in den Staaten ­aufgenommen?
Darüber habe ich schon oft nachgedacht. Kollegah und Bushido haben ja oft diese typischen iMac-Produktionen. Du machst einen Beat, packst da einen L3-Maximizer drauf, und alles klingt wie gemastert. Für Youtube und das iPhone mag das ­ausreichen – aber nicht fürs Auto! Die meisten Rapper interessiert halt nur, dass man ihre Stimme deutlich hört, die kümmern sich nicht um die Bassfrequenz des Songs. Mir ist aber krass wichtig, dass man meine Songs, so wie Ami-Produktionen, auch auf einer großen Anlage gut hören kann. Ich bin da schon ein krasser Nerd, ich bin auch im Mixing-Prozess immer mit dabei. Und im Studio bin ich extrem perfektionistisch. Wie bei allem, was ich mache.
 
»Stabiler Deutscher« stellt auf dem Album eher eine Ausnahme dar. Warum trotzdem ein zweiter Teil von »Neue Deutsche Welle«?
Weil es zu meinen aktuellen ­Lebensumständen passt. Ich habe etwas ­gemacht, und alle haben mich gehatet, so wie damals. Die Szene hasst immer ­denjenigen, der seine Meinung sagt. Ich ­vergleiche das gerne mit dem Film ­»Gladiator«: Ich bin der Gladiator, den ­Russell Crowe spielt, ein Märtyrer bis zum Tod; Bushido ist Cäsar, der zieht seine Fäden und weiß genau, wann er lachen und wann er weinen muss. Aber ich bin am Ende ­wieder der, dessen Frau sie bedrohen.
 
Du nimmst diese Gladiator-Rolle aber auch gerne ein, oder?
Ich habe in meinem Leben immer dafür auf die Fresse bekommen, dass ich meine Meinung gesagt habe. Natürlich ist es unfair, dass die Menschen jetzt wieder mit dem ­Finger auf mich zeigen. Die andere Seite mag in der Überzahl sein, ich werde mich aber nicht davon abhalten lassen, das ­auszusprechen, was ich zu sagen habe.
 
Für dein Kokettieren mit ­Nationalsymbolik hast du in der ­Vergangenheit viel Kritik eingesteckt. Warum startest du diese Diskussion nun von Neuem?
Auf dem ersten Teil spielte das Thema selbst ja eigentlich kaum eine Rolle. Nun bin ich älter und reifer, wodurch ich mich viel intensiver damit auseinandersetzen konnte. Ich hatte genug Zeit, um soziale Zusammenhänge zu erkennen. Das hat man ja auch gemerkt, als der Typ in dem Bild-Interview mir mit dem Nazi-Vorwurf kam. Als Punker kann man das vielleicht denken, aber als HipHop-Mensch muss man einfach wissen, dass ich kein Nazi bin.
 
Hat man dir diesen Vorwurf nach »Stabiler Deutscher« noch explizit gemacht?
Nein, eigentlich nicht. Ich habe das Gefühl, dass das Thema nicht so großen Anklang findet wie beim letzten Mal. Bei den Jugendlichen wird zum Beispiel viel zu wenig und, wenn überhaupt, viel zu unreflektiert darüber diskutiert, ob ich nun ein Nazi bin oder nicht. Ich kann dein Pochen auf ein Recht auf Nationalstolz nicht ­nachvollziehen. Ich sehe mich in erster Linie als Berliner. Mein Zuhause, das sind die West-­Berliner Bezirke, die ohnehin stark orientalisch beeinflusst sind. Dieser Einfluss macht Berlin ja auch aus. Berlin hat keinen deutschen Vibe, sondern einen internationalen. Was wiederum auch daran liegt, dass die Deutschen einfach keinen eigenen Vibe haben. Umut und ich sehen uns gleichermaßen in erster Linie als Berliner. Aber Berlin ist nun mal nicht die Welt. Der Rest des Landes bleibt auf der Strecke. Es wäre wichtig, endlich mal neue Türen aufzumachen.
 

 
Was für Türen meinst du?
Die deutsche Sprache sollte nicht beschnitten sein. Darunter leidet unsere Streitkultur. Immer wenn jemand »Ich bin Deutscher« sagt, denkt man an Volksmusik und Sauerkraut, aber mit diesem Deutschland habe ich nichts zu tun. Ich bin mit Ausländern aufgewachsen und bin im Vergleich zu dir eigentlich ein Kanake. Aber ich will trotzdem nicht so tun, als wäre ich ein Ausländer. Die Türken selbst sehen sich allerdings ­zuallererst als solche, dadurch bin ich in meinem Freundeskreis automatisch der Deutsche. Ich komme gar nicht drum herum, mich mit meiner Nationalität zu beschäftigen.
 
Bezeichnest du dich also aus Stolz auf dieses Land als »Stabiler Deutscher«?
Das ist mehr eine Feststellung. Ich bin ein neuer Typ Deutscher – Deutsch 2.0. Ich könnte mein Album aber auch Möchtegern-Kanake nennen. Schließlich vermischt sich mein Deutsch immer wieder mit türkischem Slang. Mein Klamotten-Style ist ­amerikanisch geprägt und mein Glaube ist von ­verschiedenen Religionen beeinflusst. Ich nenne mich trotzdem Deutscher, weil meine Eltern eben Deutsche sind. Das hat nichts mit Traditionen zu tun, mit denen ich in der Regel eh nichts anfangen kann.
Umut: Für mich geht das voll klar, was Fler erzählt. Nur die Deutschen selbst ­checken das nicht. Aber das ist scheinheilig, ­solange in der Politik eine Partei wie die NPD ­akzeptiert wird.
Fler: Scheinheilig ist ein gutes Stichwort. Die gleichen Leute, die mich für »Stabiler Deutscher« kritisieren, lästern zu Hause über die Kanaken. Und weißt du warum? Kanaken ficken die besseren Frauen. Sie nehmen den Deutschen die Arbeit weg, weil sie mehr und besser arbeiten und ein positiveres ­Lebensgefühl haben. Ein ­deutsches ­Lebensgefühl gibt es gar nicht. Es gibt nichts, worauf ich mir als Deutscher etwas einbilden könnte. Volksmusik, was ist das, Alter?
 
Was ist eigentlich der entscheidende kulturelle Unterschied zwischen deinen deutschen und deinen türkischen ­Freunden? Ist es die Religion?
Genau. Als mich meine Mutter in die Klapse gesteckt hat, weil sie selbst mit mir nicht mehr klar kam, hat sich die Nachbars­familie oft um mich gekümmert. Der Vater war Pastor, durch ihn kam ich sehr früh zum Glauben. Ich lernte viel über die Bibel und hatte Angst vor der Hölle als ich 13 Jahre alt war. Ich habe mich schon früh mit dem Glauben beschäftigt, deswegen war es für mich auch nicht besonders neu, als ich über meine muslimischen Freunde deren Bräuche kennengelernt habe. Leute für ihren Glauben zu kritisieren, ist total bescheuert. Dass Menschen dir so oft vorschreiben wollen, was du zu glauben hast, ist so behindert. Die ­Diskussion über Kopftücher in der ­Schule? Alter, warum wird darüber überhaupt ­diskutiert? Ob du nun in einem gelben Bikini oder im Kopftuch zur Schule gehst, das sollte doch dir überlassen sein. Mit Benimmregeln, egal von welcher Seite die kommen, kann ich sowieso nichts anfangen.
 
Foto: Katja Kuhl
 
Dieses Interview ist erschienen in JUICE #159 (hier versandkostenfrei).
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