Urteil verkündet: Suge Knight muss für 28 Jahre ins Gefängnis // News

Er gilt noch immer als der Prototyp des mafiösen Rap-Moguls. Nun wurde Marion »Suge« Knight zu einer Haftstrafe von 28 Jahren verurteilt. Knight, ein ehemaliger College-Football-Spieler, hatte Anfang der Neunziger Death Row Records gegründet und war maßgeblich an Westcoast-Klassikern wie »The Chronic«, »Doggystyle« und »All Eyez On Me« beteiligt. Sein wohl größter Coup war 1995 die Zahlung der Kaution in Höhe von 1,4 Millionen US-Dollar für den damals inhaftierten Tupac Shakur – unter der Prämisse, dass Shakur bei Death Row unterschreiben würde. Knight steuerte am Abend des 7. September 1996 den BMW, auf den bei einem Drive-By-Shooting in Las Vegas eine Vielzahl an Schüssen abgegeben wurde, die wenige Tage später Tupacs Tod zur Folge haben sollten.

Knights Verurteilung stammt aus einem Prozess von 2015, als er am Filmset des NWA-Biopic »Straight Outta Compton« nach einer Auseinandersetzung zwei Personen mit seinem SUV umgefahren und anschließend Fahrerflucht begannen hatte. Eines der Opfer, Terry Carter, seines Zeichens Gründer von Heavyweight Records, verstarb noch am Tatort. Knights Gerichtsverhandlung hatte sich aufgrund seines miserablen Gesundheitszustands immer wieder verzögert. Das nun verkündete Urteil ist Teil eines Deals – ohne die Einigung hätte Knight vermutlich eine lebenslange Haftstrafe gedroht. Auch so wäre der einst mächtigste Mann im Gangsta Rap bei seiner Entlassung 81 Jahre alt.

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