Sparky – Zombies // JUICE Premiere

Sparky

Im Schuppen wird das Pils getrunken. Immer das gleiche Bier, immer zur gleichen Zeit, immer die gleichen Gesichter drumherum. Alles Neue bleibt neu und weit weg, verschlossen hinter Scheuklappen. Sparky spricht in »Zombies« über die Spießigkeit des Seins im Leben älterer und nicht ganz so alter Herrschaften, die mit Fortschritt abgeschlossen haben. Borniertheit ist das Credo, »Regeln, Gesetze, Vorschriften, Paragraphen« schwirren durch den Kopf, während die Haut zu Falten zusammenfällt und das Schnitzel Wiener Art zum aberhundertsten Mal auf dem Teller liegt. Kurt Prödel drehte für unsere JUICE Premiere dazu den nötigen Untoten-Streifen. Betrachtet man die demographischen Entwicklungen in Deutschland, ist Sparkys dystopisches Bild der Zombie-Invasion nach seiner Definition gar nicht mal so unrealistisch. Bis es so weit ist, bleibt aber noch genug Zeit, um etwas zu hinterlassen. Im Juli erscheint sein Album »Leuchtraketen« und bis dahin werden die Zombies durch Basslines zurückgehalten. Um die soll es nämlich gehen im Sparky-Soundkosmos, dessen Vision er zusammen mit Produzent YOURZ umsetzt. Im Porträt über die Sektorwestbüdchengang in JUICE #170 erzählte uns Sparky, dass sein Lieblingsalbum noch immer „6 Feet Beneath The Moon“ sei. Die Vorliebe für King Krule und basslastigere Kollegen aus UK sind durchaus herauszuhören.

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