Royce da 5’9″ – Cocaine // Video

Kein Gespitte, keine Geboaste, nur die reine Wahrheit. »Cocaine« von Royce ist ein einziger Gänsehaut-Moment.

»Either up your nose or through your vein/ With nothin‘ to gain, except killin‘ your brain«, rappte schon Melle Mel auf »White Lines (Don’t Do It)« 1983. Ja, Koks, Kokain, Schnee, Shem Shem, Yayo – knapp 36 Jahre später kann die HipHop-Geschichte auf so einige Begriffe und noch mehr Lieder zurückblicken, die sich dem weißen Pulver mal auf beängstigende, mal auf behutsame Art näherten. Mit dem simple betitelten »Cocaine« legte nun auch Royce da 5’9″ seinen Beitrag in der Geschichte der Drogen-Tracks vor. Allerdings mit zwei überraschenden Unterschieden: Er rappt nicht, er (sprech-)singt eher und »Cocaine« ist weder ein typischer Anti-Drogen-Song, noch ein berauschtes Abfeiern des getrockneten Rotholzgewächses: es ist ein biografisches Kleinkunststück.

Einen rohen, aber bedrückenden DJ-Khalil-Beat verwendet Ryan Montgomery, so Royces bürgerlicher Name, für diesen atemberaubenden Seelenstriptease über den Kampf seines Vaters gegen die Kokainsucht. »One of the most important songs I’ve released to date« hat er bei Release des Videos über den Song gesagt, das sich als Bonus-Track auf dem 2018er Album »Book Of Ryan« befand. Ein ehrliches Porträt, kein Gespitte, keine Geboaste, nur die reine Wahrheit. Gänsehaut, safe!

Auf seinem Instagram-Kanal gibt es ein »Behind The Scenes«-Clip.

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