Raheem DeVaughn x Crada

    Es fällt schwer, sauer auf Usher zu sein, wenn er sich mit dem coolsten Multikulti-Hund Diplo zusammentut und sich für seinen neuen Track »Climax« relativ schamlos am Style des neuen R’n’B-Wunderkinds The Weeknd, ähm, orientiert. Wie könnte man auch sauer sein? Immerhin macht er so nichts mit Electro-Otto David Guetta. Fakt ist: Die Großtaten einer neuen R’n’B-Generation haben nicht nur bei Kritikern, Drake und Tumblr-Mädels ihre Spuren hinterlassen. Neben Usher liefert dafür R’n’B-Crooner Raheem DeVaughn einen weiteren Beweis. Raheem hat sich den heimischen Produzenten Crada geschnappt, der den König des Post-Dubstep James Blake durch den Wolf drehte und daraus eines seiner Mood-Bretter zauberte, auf dem die Atmosphären von mal dumpf klopfenden, mal zerbröselnden Drums angegriffenen werden.

    Raheem DeVaughn veröffentlichte pünktlich zum Valentinstag die Free Download-EP »Destination: Loveland« (Download), auf dem auch die Crada-Produktion »Dooms Day« zu hören ist. Snoop Dogg führt als Host durch die Veranstaltung und Marsha Ambrosius, Phil Ade sowie Dr. Maya Angelou schauen auf einen Sprung vorbei. Raheem DeVaughn macht R’n’B, der man auch nach dem Valentinstag hören kann.

    (ae)

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