Plan B – Deepest Shame

    Prostitution ist ein dreckiges Geschäft und seinen Körper verkaufen zu müssen basiert in den allerseltensten Fällen auf freiwilliger Basis. Meistens läuft es doch eher so ab, wie Plan B (No Orsons) in seiner neuesten Single »Deepest Shame« beschreibt: »She was once a princess/But now she’s a mess/A fiend for a fix like the rest/Eliciting sex and pocket less«. Die Protagnositen findet sich in einem Teufelskreis bestehend aus der ständigen Abhängigkeit zu ihrem Zuhälter und dem Crack-Blech wieder, den sie nur durch Selbstmord glaubt beenden zu können.

    Der zuckersüße Pop-Song wurde wie das gesamte neue Plan B-Album »Ill Manors« von Al Shux ko-produziert. Und der hat ja schon so ’nen kleinen Hit und ’nen Grammy in petto.

    Plan B – Deepest Shame from Tom Watson on Vimeo.

    Passend zur Thematik präsentiert der Brite auch sein Regie-Debüt, in dem er die Desillusionierung heranwachsender Großstädter und die Riots in seiner Heimat zum Thema macht. Der großartige Soundtrack zum gleichnamigen Film liegt dem Album »Ill Manors«-Album, das Mitte August erscheint, also Doppel CD bei. Großes Kino.

    (cs)