Meek Mill – Dreamchasers 4 // Mixtape-Stream

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Wie schwer waren die letzten 15 Monate bitte für Meek MillDrake-Kollabo »R.I.C.O.« (im Übrigen geliefert vom deutschen Producer-Team Cubeatz) auf Meeks letztem Longplayer »Dreams Worth More Than Money«, beeften die beiden über Ghostwriting-Anschuldigungen. Wie das Ganze ausging und das Drake Meek Mill mit »Back To Back« für Monate zum Gespött der Szene machte, sollte hinlänglich bekannt sein. »War Pain« und das zugehörige »4/4«-Tape konnte daran auch nichts mehr ändern. Nachdem sich das Ganze beruhigt hatte, gab es vor einem Monat die nächste Packung: The Game zog einen Beef völlig an den Haaren herbei und wischte Meek im unnötigsten Rap-Move des Jahres auf »92 Bars« so richtig einen aus. Die Antwort »OOOUUU (Remix)« ging diesmal immerhin nicht völlig unter.

Auf Alben und Mixtapes wird bei Meek dagegen immer geliefert. Darauf kann man sich verlassen und genau das trifft jetzt auch auf den vierten Teil seiner grandiosen »Dreamchasers«-Serie zu. Wie DJ Drama schon auf »DC2« feststellte, handelt es sich hierbei um »Quality Street Music« erster Güte. Ratternde Drums, Chor-Samples und Bars, Bars, Bars. Meeks energiegeladenen Flow harmonieren auf »Litty« perfekt mit Tory Lanez‘ nächster Killer-Hook, während er auf »Froze« gemeinsam mit Lil Uzi Vert und Sweetheart Nicki Minaj die diamanten-induzierte Unterkühlung diagnostiziert.

Einen weiteren Schüttelfrost-Moment gibt es, wenn ein neuer Verse des vor drei Jahren verstorbenen Label-Schützlings Lil Snupe das epische Instrumenal im »Outro« zersägt. Zumindest in der Mixtape-Sparte handelt es sich hier um einen Anwärter auf das Projekt des Jahres. Im direkten Vergleich zu Drakes und The Games Bemühungen, die auf dem Tape natürlich auch thematisiert werden, überzeugt »DC4« ebenfalls.

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