Interview: Mannie Fresh

 

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Alle paar Jahre gibt es sie: Jene außergewöhnlichen Produzenten, die das Spiel ein für alle Mal verändern. Marley Marl, DJ Premier, Pete Rock, Dr. Dre, Timbaland, The Neptunes – und in dieser Reihe ist definitiv auch Mannie Fresh zu nennen. Auch wenn sein ­Mainstream-Erfolg weitgehend auf die Blüteperiode des Cash Money-Labels beschränkt blieb, so hat der Beat-Hexer aus New Orleans in jenen fünf Jahren zwischen 1997 und 2002 einen derart wegweisenden Sound erschaffen, dass er für immer in die HipHop-Geschichte ­eingeschrieben bleiben wird. JUICE sprach mit Mannie Fresh über seine Referenzen zum Electro-Funk der ­Achtziger, zu den Pionieren der Bass Culture und zur lokalen Tradition der Bounce Music.

 

Wie bei vielen Produzenten hat deine musikalische Karriere als DJ begonnen.
Richtig. Mein Vater war ein ­bekannter DJ in New Orleans, ich habe sein Erbe fortgeführt. Ich bin mit Musik aufgewachsen, zum Geburtstag bekam ich immer Turntables und Instrumente. Irgendwann habe ich mit dem Remixen aus DJ-Perspektive angefangen. Schließlich habe ich gelernt, wie man Keyboards spielt, wie man Drum-Machines programmiert, wie man Bassläufe mit dem Synthesizer einspielt. Ich habe bekannte Songs und Melodien nachgespielt und mir so Stück für Stück das Handwerk des Produzierens angeeignet.

 

Welche Art von Musik hat dein ­Vater gespielt?
Hauptsächlich Soul aus den Siebzigern. HipHop steckte damals noch in den Kinderschuhen. Ich liebte den Klang der Siebziger-Musik, von Disco bis R&B. Aber als ich “Rapper’s Delight” hörte, wusste ich, dass ich genau das machen musste. Der Song basierte auf einem Loop aus “Good Times” von Chic, und mein Vater besaß diese Platte. Also nahm ich sie mir und probierte zwei oder drei Wochen damit herum, bis ich herausgefunden hatte, wie sie diesen Break isoliert und geloopt hatten. Ab diesem Zeitpunkt wollte ich DJ werden.

 

Wo hast du in New Orleans ­aufgelegt?
Hauptsächlich bei Haus- und Blockpartys in New Orleans, aber auch bei Schulbällen und anderen Tanzveranstaltungen. Oft habe ich mein Equipment am späten Nachmittag auf der Straße aufgebaut und dann die Menschen aus der Gegend mit meiner Musik angelockt. So war das damals – jemand fing einfach an, irgendwo aufzulegen, und ein paar Stunden später war eine Blockparty in vollem Gange. Das sind meine Erinnerungen an HipHop in New Orleans, es war genau wie am Anfang in New York.

 

Wer waren die Pioniere neben dir in New Orleans?
Es gab eine Menge junger Crews, zum Beispiel Rocker’s Revenge, Jam Patrol oder New York Incorporated. Jede Hood hatte mehrere solcher Crews. Das waren Gruppierungen von DJs, MCs und Breakdancern, aber es waren auch Typen dabei, die sich ums Licht kümmerten oder das Equipment schleppten. Es ging in erster Linie ­darum, die Party zu rocken.

 

Das klingt wirklich nach klassischer Soundsystem-Kultur, wie sie von den Jamaikanern in New York Anfang der Siebziger etabliert wurde. Warst du nicht sogar ein Teil von New York Incorporated?
Doch, genau. Das waren ursprünglich zwei Brüder aus New York: Denny D und Ricky. Sie waren echte Pioniere im Battle-Bereich, die hatten schon Backspins und all diese Tricks drauf, als das hier noch keiner kannte. Ich traf sie 1985. Sie haben mir all ihre Tricks gezeigt und mein Timing korrigiert, sie waren also so etwas wie meine Mentoren. Wir waren damals die Besten der Besten an den Turntables. Wenn du in New Orleans herumfragst, wird man dir sagen, dass New York Incorporated die Szene zwischen 1985 und 1995 regiert hat. Ich war der Jüngste in der Gruppe, und als die beiden Brüder irgendwann die Musik zugunsten ihrer Familie vernachlässigten, entschied ich mich voll und ganz für die Musik.

 

 

Wer war Gregory D?
Einer der ersten MCs in New Orleans, und vor allem der erste, der eine Platte veröffentlicht hat. Ich sollte auf seiner ersten Maxi scratchen, aber der Beat war fürchterlich, also bat sein Label mich darum, den Beat zu ­verändern. Ich programmierte einen neuen Beat, der ihnen gefiel, also beschäftigten sie mich von diesem Zeitpunkt an als Produzent und DJ für Gregory D. Grundsätzlich waren wir die ersten HipHop-Künstler in New Orleans mit einem Plattenvertrag. Das Label hieß Yo Records und hatte seinen Sitz in Dallas. Sie hatten einen Vetriebsdeal mit RCA. Später machten wir unser eigenes kleines Indie-Label bei RCA, dann trennten wir uns und ich ging zu Cash Money. Wir haben zwischen 1986 und 1989 drei Alben miteinander aufgenommen und ­veröffentlicht.

 

Hatte New Orleans von Anfang an einen eigenen Sound oder habt ihr anfangs auch kopiert, was in New York geschah?
Nein, New Orleans klang immer nach New Orleans. Wir waren nicht sonderlich beeinflusst von der Musik, die aus New York kam. Wir haben die Technik adaptiert, die man in New York benutzte, aber wir haben sie auf unsere Weise verwendet. Schon die ersten Crews, die hier auf den Blockpartys gespielt haben, haben ihr eigenes Ding gemacht. Man hat beispielsweise einen Beat auf einer 808-Drum-Machine laufen lassen und dann mit dem Moog neue Melodien drübergespielt. Das war nicht die ganz normale Breaks-Abfahrt. Wir haben von Anfang an eigene Basslines, Beats und Sounds eingespielt und sie zu den Breaks hinzugefügt. Das Wichtigste am HipHop aus New Orleans war stets die Originalität. Jede Crew hatte ihre eigenen Sounds, und die Party­gäste haben die Crews daran erkannt.

 

Es ist interessant, dass der HipHop aus den Südstaaten immer schon musikalischer war als der HipHop von der Ostküste. Erst jetzt, in den letzten Jahren, kommen musikalische Einflüsse zum Vorschein, die der New Yorker HipHop jahrelang unterdrückt hatte, beispielsweise die ganzen Electrofunk-Anleihen.
Klar, wir haben damals sehr viel ­Electro gehört. Mantronix war zum Beispiel einer der größten Einflüsse für uns Produzenten aus New Orleans. Wir lieben elektronische Musik genau so wie Moog-Bässe und analoge OldSchool-Beats, das ist die Essenz des Südens.

Wann kam die Bass Music nach New Orleans? Waren Bounce und Bass Music parallele ­Entwicklungen?

Ja. Von Miami über Atlanta bis New Orleans waren wir immer miteinader verbunden. Wenn ein Song in Louisiana angesagt war, spielten die DJs ihn auch in Georgia und Florida – und vice versa. Es gibt zahlreiche Klassiker, die man überall in den Südstaaten kennt, aber die man in New York oder bei euch in Europa vielleicht noch nie gehört hat. Die DJs standen immer schon in regem Kontakt miteinander. Wir waren sehr offen gegenüber neuen Sounds. Nimm nur mal Derek B. aus London – den Typen haben wir Ende der Achtziger in den Südstaaten krass abgefeiert. Du kannst heute auf einer Party “Rock The Beat” spielen und die Leute werden ausrasten, selbst wenn sie den Track seit zehn Jahren nicht gehört haben. Jeder Produzent in New Orleans hat seine 808 aus dem Song gesamplet. (lacht)

 

Heute sind 808-Beats wieder ­extrem angesagt. Der Süden, der in den Neunzigern noch als ­uncool galt, setzt seit Jahren die Trends und Maßstäbe. Eine späte ­Genugtuung?
Ach, wir haben uns um unser Ansehen nie gekümmert. Wir haben immer nur Musik gemacht. Ich danke einfach nur Gott dafür, wo wir jetzt stehen. Der Süden hat sich nie für die Meinung von anderen Leuten interessiert. In New York hieß es immer, wir machen keinen HipHop. Wir haben das akzeptiert, aber trotzdem weiter unsere Musik gemacht. Ich denke, dass der Süden die kreative Speerspitze des HipHop ist. Wir machen Musik, ohne uns Gedanken darüber zu machen, ob das jetzt noch HipHop ist oder nicht. Es ist einfach nur gute Musik.

Trotzdem ist der Südstaaten-Sound inzwischen zu einem ­Klischee verkommen, das die Charts mit billigen Synthies und Auto-Tune-Hooks verseucht.

Stimmt, aber dafür muss man den Plattenfirmen die Schuld geben. Sie signen nur Künstler, die übers Drogendealen oder irgendwelche Partys labern. Wir haben aber auch starke politische Künstler hier im Süden – oder einfach nur Jungs, die vom echten Leben erzählen. Die Plattenfirmen interessiert das nicht. Sie signen dich wegen eines Songs, in dem du die Ladys zum Arschwackeln aufforderst. Aber wenn du Texte in der Tradition von Public Enemy oder N.W.A. hast, bekommst du keinen Vertrag. Früher gab es in der Industrie mehr Gleichgewicht. Mit Rap ist es wie mit Büchern: Ich mag Fantasy und Science Fiction, aber auch Biografien und Geschichten aus dem echten Leben. Ohne diese Vielfalt wäre es doch langweilig. Aber die Labels wollen nur den ­vermeintlich sicheren Weg gehen. Die Kunstform ist ihnen egal, sie interessieren sich nur für die Kohle. Früher gab es ­idealistische Labels, die für jeden Party-Rapper auch einen politischen Rapper herausbrachten, der dann eben nicht so viele Platten verkaufte. Heute gibt es nur noch die Party-Rapper.

 

 

Wirst du es bei deinem eigenen Label Chubby Boy Records anders machen?
Der Grund dafür, mein Label zu starten, war ein anderer. Warum brauche ich denn heute noch ein Label? Die Technologie im digitalen Zeitalter erlaubt es mir, meine Musik selbst zu veröffentlichen. Ich kann meine eigenen Videos drehen, dafür brauche ich keine Plattenfirma. Ich habe bereits eine Fanbase, die können doch gar nichts für mich tun. Warum sollte ich also mein hart erarbeitetes Geld mit ihnen teilen?

Du hast die Band Sole Fresh ­gesignt. Was fasziniert dich an ihnen?

Das sind echte HipHop-Kids aus New Orleans, sie erinnern mich an die frühen Beastie Boys. Sie schreiben Songs, ohne zu viel darüber nachzudenken. Ich denke, viele heutige Künstler versuchen zu sehr, den Erfolg zu forcieren. Aber man forciert keinen Hit, ein Hit passiert einfach. Ich habe bei meinen größten Hits niemals vorhergesehen, dass sie erfolgreich werden. Ich mag Künstler, die einfach nur Musik machen, ohne Stress und ohne zu viele Hintergedanken. Sole Fresh können rappen und sie können singen. Das macht sie interessant. Man will doch auf einem Album nicht zwölfmal den gleichen Song hören!

 

Stimmt. Dein Album “The Mind Of Mannie Fresh” ist für mich eines der besten und ­vielseitigsten Producer-Alben, die jemals ­aufgenommen wurden.
Jeder liebt dieses Album! (lacht) Es war in der Tat sehr vielseitig – es gab was zum Lachen, aber auch sehr ernste Songs. Das vermisse ich heute. Die aktuelle Musik hat nichts mit unserer Realität zu tun. Das Label meinte damals, mein Album wäre viel zu weit draußen für die breite Masse. Aber genau das wollte ich eben machen. Ich habe es in eineinhalb Wochen aufgenommen, die Aufnahmen waren wie eine rauschende Party. Selbst in den Skits steckte noch ­etwas aus meinem echten Leben. Das war wohl auch der Grund, warum das Album am Ende mehr gekauft wurde, als das Label erwartet hatte. Ich habe überall auf der Welt Menschen getroffen, die das Album liebten. Ich will als nächstes übrigens eine Art Fortsetzung von “The Mind Of Mannie Fresh” machen – ein Album voller echter Erfahrungen und Geschichten aus dem wirklichen Leben.

 

Es gab darauf einen Track namens “The Mayor Song”, in dem du über die Lokalpolitik in deiner Heimatstadt gerappt hast. So was wäre heute unvorstellbar.
Ja, ich habe sie alle angeklagt, vom Bürgermeister der Stadt bis zum Gouverneur des Staates Louisiana. Mich machte es wütend, dass sie damals die Bewohner ganzer Stadtteile zwangsweise umsiedelten, obwohl sie wussten, dass die Leute in der neuen Gegend nicht klarkommen würden. Für mich grenzte das an Völkermord. So wurden sie unangenehme Viertel los, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Das habe ich in meiner Musik verarbeitet. Heute machen die meisten Künstler ihre Musik, ohne dabei ihr Umfeld und ihre Umgebung zu verarbeiten. Klar, auch ich mache gerne Party, aber ich kümmere mich auch immer noch darum, was in meiner Stadt abgeht. Wenn ich spüre, dass etwas in der Politik von New Orleans falsch läuft, dann spreche ich das offen aus. Aber ich sehe das nicht als meine Pflicht, weil ich Künstler bin, sondern es ist meine Pflicht als Bürger dieses Landes.

 

Wie hast du die Zeit nach Katrina miterlebt?
Zunächst einmal hat uns das Ereignis alle sehr bescheiden gemacht. Ich meine, ich war nie die Art von Mensch, die ihren Verstand wegen ein bisschen Erfolg verliert. Ich bin immer in meiner Heimatstadt geblieben, auch als wir mit Cash Money durch die Decke gegangen sind. Als der Hurricane kam, hat mir das noch mal vor Augen geführt, dass niemand unverletzbar ist. Der Sturm hat einen Teil unserer Vergangenheit für immer vernichtet. Wir haben Teile der Stadt neu aufgebaut, aber die alte Seele ist verloren. Die Geschichte ist verloren. Für mich war es immer die perfekte Stadt zum Leben, ich hatte meine Lieblingsplätze, an denen mich jeder kannte. Das ist alles vorbei.

 

Ich finde es ­erstaunlich, dass du einerseits mit Cash Money, Big Tymers und “Bling Bling” für eine ganz bestimmte Art von Rap stehst, andererseits aber ­politisch und sozial sehr engagiert bist.
Vor allem anderen bin ich immer noch ein Mensch. Wir machen alle Fehler und riskieren ständig, das Falsche zu sagen oder zu tun. Gerade im HipHop stehen wir oft für negative Gefühle, ohne dass uns das wirklich bewusst ist. Es darf heute nicht mehr darum gehen, mit unseren materiellen Errungenschaften anzugeben. Das war gestern. Aber ich habe immer eine Verbindung zu meiner Stadt und ­meinen Freunden gehalten. Diese ganze Entourage- und Bodyguard-Sache hat für mich nie ­funktioniert. (lacht) Ich bin alt genug, um zu wissen, wo ich hingehen kann und wo ich besser nicht hingehen sollte. Außerdem ist mein Motto: If you don’t stand for something, you’ll fall for anything.

 

 


Wie erinnerst du dich an deine großen ­Erfolge mit Cash ­Money?

In den frühen Neunzigern war es ein reines Bounce-Label. Sie hatten Kilo G, Ms. Tee, UNLV, Lil Slim, Pimp Daddy und Magnolia Slim – das waren alles lokale Bounce-Künstler, die man heute kaum mehr kennt. B.G., Lil Wayne und die Hot Boy$ waren dann die zweite Generation. Ich kam mit ihnen ins Spiel. B.G. war der Erste – ein kleiner, wilder Junge, der vom Leben auf der Straße erzählte. Als ich mit ihm zu arbeiten begann, wollte ich einen komplett neuen Sound erschaffen. Gleichzeitig gründete ich mit Baby die Big Tymers und wir produzierten “Solja Rags” für Juvenile, das im Süden recht erfolgreich war. Sein zweites Album “400 Degreez” [von 1998, Anm. d. Verf.] war schließlich der Moment, in dem die ganze Welt auf uns und unseren neuen Sound aufmerksam wurde. Juvenile war unser erster Star, er und B.G. waren damals die beiden wichtigen Figuren des Labels. Mit ihren Platten zeigten wir der Welt, wie wir im Süden mittlerweile echte Musik machen – nicht bloß 808-Beats, sondern echte Songs mit Strukturen, Bridges, Hooks und Live-Instrumenten. Für “Back That Azz Up” habe ich z.B. einen normalen Bounce-Rhythmus mit klassischer Musik gemischt. Damals habe ich viel Klassik gehört, und ich dachte mir: Warum nicht etwas Klassik über einen 808-Beat spielen, das müsste doch funktionieren? (lacht)

 

Du hast immer schon mit Synthies statt mit Samples gearbeitet…
Samples waren nie mein Ding. In meiner ganzen Karriere habe ich vielleicht zwei oder drei Beats produziert, die auf Samples basierten. Ich mag es einfach, komplett neue Musik zu kreieren. Ich habe sicher mal ein paar Melodien oder Songs nachgespielt, aber meist habe ich sie verändert und angepasst, also mein eigenes Ding daraus gemacht.

 

Du warst zehn Jahre lang der Architekt des typischen Cash Money-Sounds, außerdem profitierte das Label sicher auch finanziell davon, dass du nie Samples benutzt hast. Warum haben sie dich am Ende trotzdem gehen lassen?
(lacht) Wir hatten finanzielle Differenzen. Manchmal passieren solche Dinge einfach. Ich bin deswegen nicht mehr wütend oder verbittert. Ich liebe es, Musik zu machen. Und ich weiß, was meine Musik wert ist. Wenn ich irgendwo bin, wo ich mich nicht gut behandelt fühle und wo meine Kunst offenbar nicht geschätzt wird, dann gehe ich. So einfach ist das.

 

Du bist ja auch nicht der Einzige, der wegen Geld Stress mit Baby und Slim hatte.
So viele Menschen können sich gar nicht irren. (lacht)

Nachdem du Cash Money verlassen hast, wurde Lil Wayne zum Superstar. Sein erster nationaler Mainstream-Hit war “Go DJ” von 2004, einer der letzten Songs, die ihr gemeinsam produziert habt. Dabei hättest du sein Dr. Dre sein können, der Produzent hinter dem größten und erfolgreichen Rapper der Jetztzeit.

Nun, es hat mit Cash Money einfach nicht mehr funktioniert, also sollte es wohl nicht sein. Ich bin sehr stolz auf Wayne und auf alles, was er seitdem erreicht hat. Ich habe fast zehn Jahre lang viel Zeit und Arbeit in ihn investiert und großartige Songs mit ihm aufgenommen. Ihm gegenüber habe ich überhaupt keine negativen Gefühle.

 

Gibt es denn eine Möglichkeit, dass du wieder mit ihm, B.G. oder Juvenile zusammenarbeiten wirst?
Ich war letzte Woche mit Juve im Studio. Wir haben einen Song für sein neues Album aufgenommen. Es gibt durchaus die Möglichkeit, dass wir wieder auf einer größeren Ebene zusammenarbeiten. Wenn das Geld stimmt, bin ich am Start.

 

Legst du heute noch als DJ auf?
Ab und zu spiele ich mal in einem Club. Natürlich kennt man mich heute in erster Linie als Produzent, aber am Ende des Tages bin ich vor allem ein DJ. Ich müsste mal nach Europa kommen und bei euch die Clubs aufmischen. (lacht)

Text: Jonathan “Wessida” Haddad

 

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