KRINK kleckert auf G-Shock

Für die einen ist es ein unbedingt zu vermeidendes Übel, für den aus New York stammenden Street Artist KR wurde es zum selbstdefinierenden Signature Move. Craig Costello wurde durch herunterlaufende Farbe – so genannte Drips – weltberühmt. Er erfand seine eigene Farbe KRINK, vertrieb sie über die Street Fashion-Boutiquen der Weltmetropolen und leiht mittlerweile den richtig großen globalen Marken seinen Namen. Gerade durfte er seine eigene Uhr von G-Shock bekleckern.

Unter dem Akronym KR mischte Craig Costello in den Neunzigern die Graffiti-Szene seiner zweiten Heimat San Francisco auf. Nach seiner Rückkehr nach New York 1998 hatte der erfolglose Kunst-Student seine eigenen Materialien bereits so perfektioniert, dass er mit selbst gemischter Farbe den Big Apple mit seinen Farbklecksen großräumig verschönte. Die dicken Drips tropften von Stahltüren, Postkästen und Wänden und machten KRINK bald zu einem der Stars der Szene. Das lag nicht nur an seinem so simplen wie effektiven Zugang zu seiner Kunst, sondern vor allem an seinem Geschäftssinn. Seine Spezialtinten-Erfindung KRINK mauserte sich über den Verkauf bei der New Yorker Street Style-Institution Alife zur eigenen Marke. KRINK hat immer sowohl gekleckert als auch geklotzt. Die Zusammenarbeit mit G-Shock ist – nach den Kollaborationen mit Carharrt, Mini, Nike, New Era, Absolut etc. – ein weiteres, sehr stylishes Kapitel in der schmutzigen KRINK-Geschichte.

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