Kendrick Lamar – HiiiPower

    Am 13. September 2010 bekam Kendrick Lamar Besuch von Lesane Parish Crooks. 2Pac für die Unwissenden, dessen Todestag sich zu diesem Zeitpunkt zum 14. Mal jährte. 2Pac sagte »Don’t let me die!« und Kendrick Lamar erhörte ihn. Vielleicht ist der Mann aus Leimert Park, Los Angeles (noch) nicht die Reinkarnation dieses Tupac Amaru, er zelebriert jedoch eindringlich sein Erbe. Lamars neues Video zum grandiosen »HiiiPower« beweist es: »This is a gangster with a conscience« und nebenbei ein so verdammt beängstigend vielversprechender Newcomer unter all diesen etlichen beängstigend vielversprechenden Newcomern aus Los Angeles.

    Kendrick Lamar spricht von Huey P. Newton, Black Power und Pussy, leiht sich Halbverse und Rap-Stilmittel von RZA, Kanye und Pusha-T, zeigt Bilder von Revolutionen in Oakland, Tunesien, Little Rock, Saigon, Berlin und Washington D.C., kommuniziert mit MLK, Malcolm X und dem Meister im Himmel höchstselbst – all das noch bevor er aus eigenem Willen vermeintlich in Flammen aufgeht. J. Coles steckt erneut so viel Soul in diese Garage Band-Drums und Kendrick gibt mit drei Fingern in der Luft, irrem Blick und dieser großartigen Stimme Rap mit einem Song mal eben wieder richtig viel Sinn. High Power? Scheiße, »HiiiPower«! Und überhaupt: Kendrick Lamar arbeitet – so sagt es zumindest das Internet – gerade mit Dr. Dre an seinem offziellen Albumeinstand »#Section80« – »Frightening. So fuckin‘ frightening!«

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