Joint Breaks Vol. 2

Vor einigen Monaten stellten wir an dieser Stelle die ersten »Joint Breaks« der Berliner Mischmeister Scott Hobbs und Soulmind vor. Vor Kurzem legten eben diese im Rahmen des »Finest Ego Monthly Trip« in der Panke zu Wedding auf. Ihre Live-Sets wurden aufgenommen und stehen ab sofort als Stream und Download auf Soundcloud bereit – als Fortsetzung der vor vier Monaten gestarteten Mix-Reihe.

Auch Ausgabe Nr. 2 widmet sich erneut dem musikalischen Schaffen der internationalen Produzenten-Avantgarde. Dieses Mal aber wesentlich länger und in zwei Hälften. Zunächst lässt Scott Hobbs innerhalb von knapp 30 Minuten bekannte und (noch) unbekannte Laptop-Komponisten aufeinander treffen, die unter den Vorzeichen von HipHop elektronische Musik produzieren. Comfort Fit folgt auf Flying Lotus. Robot Koch verbringt eine Nacht auf dem Mars und Loops Haunt feuert große Zucker-Kanonen ab.

Joint Breaks Vol.2: Dark Side Of The Boom (Part 1) by Scott Hobbs

Die zweite Hälfte startet deutlich ruhiger. Scott Hobbs hat seinen Fokus auf nervösen, morphenden Glitch-Hop gesetzt. Soulmind senkt dann erstmal den Blutdruck der Zuhörer und setzt vor allem auf entspannte UK Bass Music. Auf »Summer’s Gonna Hurt You« von Diplo folgt ein Gil Scott-Heron-Remix von Jamie XX und direkt im Anschluss erneut Robot Koch. Kein Wunder, der Berliner gehört schließlich zu den Produzenten, die sich spielend zwischen allen Stühlen bewegen und problemlos in jede Playlist passen. Ungefähr zur Hälfte zieht dann das Tempo an – mit einem infernalen Bass-Gewitter aus der Feder von Hudson Mohawke. Es folgen geschmackvoll gepickte Tanzhallen-Füller von SBTRKT und Lunice, bevor zum Ende erneut das Tempo runtergefahren wird. Zunächst mit »Carbonated« von Mount Kimbie und dann mit »Far Nearer« – vielleicht der tropischsten Club-Nummer des Sommers.

Joint Breaks Vol.2: Dark Side Of The Boom (Part 2) by Soulmind

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here