Jaden Smith – Fallen // Video

 
Jaden Smith aka Young »How Can Mirrors Be Real If Our Eyes Aren’t Real« hat wohl seine Pubertät erfolgreich überstanden. Denn es hat sich viel getan, seitdem er dank Papa diverse Filmproduktionen gegen die Wand fahren durfte und die Twitter-Landschaft mit seiner Endzeit-Philosophie tagelang wach hielt. Mit nur 18 Jahren hat die Diskografie des Sohns von Agent Jay schon einige Flops auf der Haben-Seite, dennoch wiesen ihm Songs wie »Blue Ocean« ein gewisses Talent für die seichteren Gefilde kontemporärer Sounds aus. Auch auf dem neuen Track »Fallen« harmonieren seine monotone Stimmlage mit den autogetuneten Gesängen zu einer unorigenellen, dennoch zwingenden R’n’B-Liebeshymne. Im Video zollt Jaden außerdem seinem guten Freund Kid Cudi (in dessen Clip zu »Surfin« er vor kurzem zu sehen war) Tribut, bevor er sich im sündhaft-teuren Streetwear-Outfit Mitte des 19. Jahrhunderts in einer Geisterstadt wiederfindet – Schusswunde im Bauch inklusive. Ob das nun Gesellschaftskritik sein soll und was genau die Bildebene mit dem Song zu tun hat, bleibt verhältnismäßig unklar. Dennoch handelt es sich hier um einen ernstzunehmenden Wegweiser für Jadens kommendes Album »Syre«.

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