Frank Ocean x The Weeknd

Coachella, Coachella. Eure Twitter- und Facebook-Timelines dürften mittlerweile kaum etwas anderes anzeigen. Neben zahlreichen Rap-Shows und der Wiederbelebung eines längst über den Jordan gegangenen Helden, konnten die Booker des hipsten Festivals auf Erden auch die beiden R’n’B-Virtuosen Frank Ocean und The Weeknd verpflichten.

Frank Ocean besticht durch den extem lässigen Steve McQueen-Swag und die scheinbar mühelose und komplett unangestrengte Coolness. Dass es sich bei dem Odd Future-Mitglied um einen kommenden Superstar handelt, dürfte jedem klar sein. Sein ADHS-Kollege Tyler entert die Stage für einen gelungenen Gastauftritt, die Mädels kreischen und der Barde liefert sehr lässig ab. So als sei das Leichteste auf der Welt. Top.

The Weeknd. Die erste Live-Show in Toronto, mit Drake auf dem Balkon, gedimmtem Licht und dem rumgehenden MDMA-Kelch outete die Songs des Kanadiers als perfekte Sing-A-Longs zum benebelten Mitschunkeln. Das inoffizielle Live-Mixtape war fantastisch, die Leute drehten durch. Auf dem Coachella Festival dann die erste US-Show und irgendwie wirkt es, als sei »House Of Ballonos«, »Thursday« und »Echoes of Silence« besser für dunkle Clubs und die späte Stunde geeignet, als für den beginnenden Sonnenuntergang auf der Spielwiese. Hinzu kommt, dass Abel aufs Übelste zeigen muss, dass er den Mariah Carey-Style beherrscht und jede Oktave spielend erreicht, nur leider bricht die Stimme dann doch hin und wieder. Ihm sei es verziehen, er ist noch blutjung, sicherlich ziemlich druff und es kann ja eh nur besser werden. Die Europa-Dates folgen ja auch noch.

(nn)

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