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Audio88 & Yassin – Nochmal zwei Herrengedeck, bitte. // Review

Gut möglich, dass “Ihr” kein Ausdruck von Hass gegen hornbebrillte Szenedödel mit Strumpfhosen und montäglichem Pillenschiss sein soll, sondern eher eine spitzzüngige Selbstverortung, die mittels gesteigerter Beobachtungsgabe an dem entlang gestrickt wurde, was die soziale Umwelt von Audio und Yassin an Personal und Situationen hergibt...

Clipse – Til the Casket Drops // Review

Wenn man ganz ehrlich ist, dann ist “Til The Casket Drops” eine kleine Enttäuschung. Aber halt auch nur, weil der Vorgänger “Hell Hath No Fury” – da lege ich mich jetzt fest – eines der drei besten Rap-Alben des vergangenen Jahrzehnts ist...

Blakroc – Blakroc // Review

Die scheinbar salopp skelettierten Beatgerüste des Black Keys-Drummers Patrick Karney entfalten über die Spieldauer von 36 Minuten einen Erstliga-Übungsraum-Cypher-Charme, der gerade aus den zahlreichen Altmeistern in der Booth Vorstellungen kitzelt, wie man sie auf konventionellem Bummtschack kaum mehr zu hören bekommt...

Automatikk – Illegal // Review

Seit ihrem Erscheinen auf der Bildfläche agieren Atillah78 und Rokko81 zwar genau da, wo getickt, geboxt und die Königskette poliert wird, aber was die Nürnberger vom Rest der Betonlegionäre unterscheidet, sind schlicht und ergreifend Skills...

Timbaland – Shock Value II // Review

Timbaland hat Ludacris, Missy und Jay-Z gegen Jojo, Chad Kroeger und Miley Cyrus eingetauscht, und der erste HipHop-Moment des Albums kommt auf Track 5, wenn jedermanns Lieblings Drake für seinen Gastauftritt die Bühne betritt, die sonst weitgehend Timothy Mosley selbst vorbehalten bleibt...

Snoop Dogg – Malice N Wonderland // Review

Snoop Dogg ist der fleischgewordene Qualitätsgarant des Genre-Zirkus. Seine unaufgeregt dahingelümmelten Reime gehen immer. Im Rap-Lexikon steht Snoop unter Swagger weiterhin an erster Stelle...

Wale – Attention Deficit // Review

Wale hat zwar bis zum Ende des Jahres gewartet, um die Katze aus dem Sack zu lassen, dafür bekommt man mit “Attention: Deficit” ein Album geboten, mit dem man sich gewiss auseinandersetzen muss. Denn hier bekommt man nichts so serviert, wie man es normalerweise gewohnt ist...

Massiv – Der Ghettotraum in Handarbeit // Review

Offenbar stieß ihm vor allem die Art und Weise, wie man bei Sony damals mit dem Schusswaffenangriff auf ihn umging (oder eben gar nicht umging), sauer auf, und in genau dieser Stimmung eröffnet dann auch sein vierter Langspieler. ­ Wer Massiv vor allem wegen seiner wüst gespuckten verbalen und stimmlichen Aggression feiert, der wird hier seine helle Freude haben...

50 Cent – Before I Self Destruct // Review

Wie gesagt, hart ist es geworden, und gerade der auf “Before I Self Destruct” angehäufte Hass, die teilweise durchaus eklige Menschenverachtung und der übertriebene Guntalk bringen zumindest das zurück, was man zuletzt doch ein wenig vermisst hat: jenen hungrigen, wütenden 50 Cent der Anfangszeit...

2Pac – R U Still Down? (Remember Me) (1997) // Review

»Für Hardcore-Fans ein unverzichtbarer Diskografie-Bestandteil«. Das erste posthume 2Pac-Album wird heute 20 Jahre alt.

Beginner – Blast Action Heroes // Review

»Blast Action Heroes« pendelt zwischen »Bambule«- Reminiszenzen, HipHop-Nabelschau und ironisch bis sarkastischer Abrechnung mit dem Standort Deutschland.

Curse – Innere Sicherheit (2003) // Review

»Und was ist jetzt ?!«: 15 Jahre »Innere Sicherheit«. Unsere Review aus JUICE #051 vom April 2003.

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