Akua Naru – My Mother’s Daughter // Video

Wer bei den malerischen ersten Bildern, unterlegt von Klanghölzern und Vierteltongesang, Ethno-Kitsch befürchtet, tut »My Mother’s Daughter« von Akua Naru Unrecht. Bald setzen eine Jazz-Trompete und treibende HipHop-Drums ein und die Wahlkölnerin rappt ausdrucksstark von schwarzer Weiblichkeit und ihrem eigenen Bezug zu ihrer afrikanischen Abstammung. Ihre Inspiration bezieht Akua Naru freilich nicht aus der rheinischen Domstadt: In Connecticut geboren, hat sie in New York, Westafrika und Asien gelebt, bevor sie in Köln strandete. Ihr Glück: Dort lief sie unserem Lieblingsverleger für weltmusikalische HipHop-Melangen Jakarta Records direkt in die offenen Arme. Nach »My Mother’s Daughter« ist ihr zu wünschen, dass auch die dritte Platte »The Blackest Joy« ihren vielseitigen Conscious-Rap-Entwurf erfolgreich an die Frau und den Mann bringt.

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