Kanye West – Theraflu

    »Can’t an young n***a get money any more…« Noch bevor am Freitag die G.O.O.D. Music Single »Mercy« erscheinen soll und wir ins verlängerte Osterwochenende starten, gibt’s was neues von Kanye West. Und zwar so, wie wir ihn lieben: schön böse und etwas über die Stränge schlagend.

    Hit-Boy, der Produzent des großartigsten Abi-Ball-Songs aller Zeiten, liefert erneut die Vorlage für diesen Tune.

    Im ersten Verse stellt Yeezy gleich mal klar, dass ihn niemand auf der mondänen Style-Ebene etwas anhaben kann – höchsten sein Lieblingsrapper Ma$e. Die Abendtafel mit der Chefredakteurin der amerikanischen »Vogue« zu teilen oder in der Mittagspause mit dem polnischen Supermodel Anja Rubik zu chillen, gehört für Kanye einfach zur Tagesordnung und ist ihm nicht einmal einen Tweet Wert. Außerdem kommt er aus Chicago, der Heimat der Snuff-Filme, und das Gerede von Neidern und griesgrämigen Widersachern geht ihm am Arsch vorbei. Er hat die schönsten Pullover.

    Die zweite Strophe läuft anfangs unter dem Motto: »Zu viel Information«: Es geht um die beiden Prachthintern von Kim Kardashian und seiner alten Perle Amber Rose. Ob er sich nun wirklich in die schlicht gestrickte schottische Armenierin verliebt hat, als sich die blonde Ex-Stripperin von ihm trennte, um Wiz Khalifa die Bong zu halten oder Kim lieber mit Basketball-Spielern DVDs schaute, interessiert uns eigentlich herzlich wenig.

    Zum Glück ist Kanye von diesem Thema selbst schnell gelangweilt und geht gleich wieder zum »Braggin and Boastin« über: er könne ja seinen Busenfreund Jay-Z dazu überreden Kris Humphries, Kim Kardashians Ex-Mann und ziemlich fähiger Fast Forward der New Jersey Nets aus dem Team des HipHop-Moguls zu werfen. Denn seit »Niggas In Paris« wissen wir ja, dass Jigga den Abramovich-Swag inne hat und es ihm den Kamelbuckel runterrutschen würde, wenn die Jets 0-82 verlieren würden, denn er ballt einfach so verdammt hart.

    Im Anschluss wird represented, was das Zeug hält. Sein Team sei das beste, er blamiert seine Gegner, niemand weiß von gar nix. Chicago, Chicago über alles, über alles in der Welt. Chiraq, Drillinois! Ziemlich, ziemlich gut. Höchstwahrscheinlich befindet sich der Song auf Kanyes nächstem Solo-Album.

    »G.O.O.D. Music, we fresh, we fresh, Anything else, we detest, detest / Bitch-ass niggas got ass and breasts, All that said, lemme ask this quest’: Can’t a young nigga get money anymore?…«

    Via: Funkmaster Flex

    (nn)