Rick Ross – Ramboss

    Dem Titel seines vierten Albums „Teflon Don“ machte Rick Ross im vergangenen Jahr alle Ehre. Anfeindungen von verschiedenen Seiten – egal ob Black Mafia Family, 50 Cent oder originalem Freeway Ricky Ross – perlten an ihm ab, als wäre er aus hochwertigstem Polytetrafluorethylen. So konnte er sich ganz ohne Stress wichtigeren Dingen widmen: Straßenhits machen, Maybach fahren, Jahresbest-Parts rappen oder mit Kumpel Diddy im Bugatti fläzen. Boss sein eben.

    Die Füße legt Ricky Rozay aber auch 2011 nicht hoch. Jüngst kündigte er seinen neuen Longplayer mit dem Titel „God Forgives, I Don’t“ an. Die Fighter-Mentalität unterstreicht der selbsterklärte Boss fortan also per Rambo-Zitat. Ab jetzt also Ramboss, sozusagen.

    Die Wartezeitüberbrückung fällt auch im Hause Maybach Music Group durchaus unterhaltsam aus. Passend zum Weihnachtsfest veröffentlichte Ross sein Umsonst-Mixtape „Ashes To Ashes“ (Download), auf dem er standesgemäß mit Geld um sich wirft, dicke Zigarren zündet und an der Seite von Lex Luger, Ludacris, Wale, Boi-1da und T.I. die Puppen tanzen lässt.

    Die Singles „9 Piece“ und „Even Deeper“ visualisert Ross mit einem düsteren Video. Auf eine Light-Version von „B.M.F.“ folgt dort die Überraschung: eine kongeniale Kollaboration mit dem verstorbenen Soul-Barden Barry White. Rauschebärte vereinigt euch.

    UPDATE: Im Zuge der Album-Ansage serviert Rick Ross auch gleich die erste Single der „God Forgives, I Don’t“-Sause. Im Duett mit Jedermanns Liebling Drake stilisiert man sich zu „Made Men„. Groß!

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