Joseph Rodriguez – A Humanist Gaze Ausstellung, Köln

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Joseph Rodriguez ist in den Sechzigerjahren in New York aufgewachsen. Damals war die Stadt der Städte noch keine blitzende Metropole, in der die Schönen, Coolen und Reichen um die Wette flanieren. New York City war Gotham City, ein urbaner Moloch, in dem es nur wenigen Bewohnern richtig gut ging. Auch Joseph Rodriguez geriet in dieser unwirtlichen Umgebung unter die Räder. Nachdem er mit 20 Jahren zum zweiten Mal aus dem Gefängnis kam, schaffte er den Absprung und wandte sich der Fotografie zu. Heute sagt er: »Die Kamera rettete mein Leben.« Seine direkte Umgebung bot ihm endlose Motive. Mit den Jahren avancierte er zu einem der Chronisten des sich wandelnden New Yorks. Doch seine Heimatstadt war ihm nie genug. Er reiste um die Welt und machte Bilder von Menschen und deren Umgebung. Seine Bilder wurden in Medien wie »The New York Times«, »Newsweek«, »Der Spiegel«, »Stern«, »GEO« oder »National Geographic« abgedruckt.

Im März ist die Ausstellung »A Humanist Gaze« in Köln mit Bildern von Joseph Rodriguez aus drei Jahrzehnten zu sehen. Bene Taschen, der bereits die hervorragende Gregory Bojorquez-Ausstellung (Pictorial in JUICE #139) präsentierte, kuratiert die Ausstellung in der Hardhitta Gallery in Köln. Die Ausstellung ist in der Hardhitta Gallery in der Lindenstraße in Köln vom 2. März bis 6. April 2013 zu sehen. Am 02. März ist der Künstler selbst für die Vernissage vor Ort.

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