Flex Is Kings [Verlosung]

Photograph by Kasia Grabek
 
Geht man in die HipHop-Schule, was bekommt man da zuallererst beigebracht? Genau, die fünf Elemente des HipHop, wie sie vom Godfather Afrika Bambaataa einst kleinlich festgehalten wurden: B-Boying, MCing, Graffiti, DJing und Knowledge. Das wiederum liegt jetzt ein paar Jahrzehnte zurück, das Genre hat sich gewandelt und wurde durch unterschiedlichste Aspekte ergänzt. Viele dieser Aspekte sind bisher vom Mainstream recht unbeachtet geblieben, und einer davon ist Flexing – ein anrollender Hype, der bei einigen Leuten dennoch fragende Gesichter hinterlässt. Flexing? Ja, genau!
 
Flexing ist ein Streetdance-Style aus Brooklyn, bei dem die Körperteile ins Unermessliche verbogen werden. Ob Finger, Arme, Beine oder Hals – der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt, denn Regeln gibt es nicht. Die Hauptbestandteile des Flexing bestehen aus Waving, Tutting und Gliding. Hierbei werden wellenförmige und gleitende Bewegungen gemacht, bei denen es vor allem auf Geschmeidigkeit und die Flexibilität der Knochen ankommt.
 
Flexing ist jedoch nicht nur Tanz, Flexing ist Ausdruck. Genauso wie bei den ursprünglich aufgestellten Elementen des HipHop, liegt die Intention der Flexors – so nennt man die Ausübenden – in der Flucht vor der Tristesse der Straße. Vielen gibt das Tanzen einen tieferen Lebenssinn. Und ganz nebenbei hat sich mit dem Style, der einst auf den Straßen Brooklyns stattfand, ein aufkeimender Hype entwickelt, der mit Battles und Competitions gepflegt wird. Und dennoch liegt das Hauptanliegen jener Events darin, den Kids aus Problemvierteln eine positive Alternative zur vorherrschenden Kriminalität zu bieten.
 
Flex Photograph by Deidre Schoo
 
Der Film »Flex Is Kings« dokumentiert dieses Phänomen, genauso wie einst »Beat Street« und »Wild Style« die Anfänge der jungen HipHop-Subkultur für die Ewigkeit festhielten.
Zwei Jahre lang begleiteten die Kameras unterschiedliche Flexors bei ihren Dance Experiences. Zu sehen sind Battles mit packenden Choreografien, emotionalen Aufs und Abs, aber auch persönlichen Dramen und Schicksalsschlägen – zum Beispiel von Frizzy Rose, seit Jahren ein leidenschaftlicher Flexor und Anwärter auf den Thron, der mit dem Tanzen versucht, die negativen Dinge aus seinem Leben zu verbannen, und im Tanzen den letzten Ausweg sieht.
 
Ab dem 26. September ist die Dokumentation auf DVD, Blu Ray und Video-on-Demand im Handel erhältlich – ein Must-See für jeden tanzwütigen Head unserer lieben Subkultur.
 
VERLOSUNG
Passend zum Release verlosen wir je 2 DVDs und 2 Blu-Rays von »Flex Is Kings«. Wer gewinnen möchte, schickt eine E-Mail mit dem Betreff »Flex«, seinem bürgerlichen Namen und der Antwort auf folgende Gewinnspielfrage an verlosungen (at) juice (.) de.*
 
FRAGE:
Welcher bekannte B-Boy-Film eroberte 1984 die amerikanischen Kinosäle?
 

 

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