JUICE #170 mit Compton-Cover und JUICE-CD #131 ab dem 22.09. überall erhältlich!

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JUICE-Ausgabe #170 (Oktober 2015) ist ab dem 22.09. bundesweit für 5,90 EUR inklusive JUICE-CD #131 im Zeitschriftenhandel erhältlich oder ab sofort versandkostenfrei im Shop bestellbar. Hier gibt’s einen kleinen Einblick ins neue Heft:

THEMEN DER AUSGABE:

Titel: This Is Compton – Eine Stadt und ihre HipHop-Geschichte
Compton ist nicht New York. Und Compton ist auch nicht Los Angeles, auch wenn es von L.A.-Zentrum bis nach Compton gerade mal zwanzig Meilen sind. Doch Compton hat sich trotz seiner bescheidenen Größe von nicht einmal 100.000 Einwohnern (weniger als Moers, Bielefeld oder Bottrop) seit Mitte der Achtziger einen dermaßen großen Platz in den HipHop-Geschichtsbüchern gesichert, dass es an der Zeit ist, die Historie der Stadt und seiner weltberühmten Söhne einmal nachzuzeichnen – zumindest grob. Immerhin gehören dazu solche Koryphäen wie Dr. Dre und Eazy-E samt ihren Jungs von N.W.A, MC Eiht und Game, YG und Kendrick Lamar. Sie alle haben es geschafft: Von muthaphukkin Compton in die Welt.

Gzuz – Herr der G-Zeiten
Back in Bargteheide. Gzuz tischt Frühstück auf. »Für die Gäste nur das Beste«, sagt er mit einer dreckigen Lache und schmiert sich eine Schrippe. Im Hintergrund wummert der aktuelle Stand von »Ebbe & Flut« aus den Studio-Monitoren. Anderen Menschen würde in dieser Situation wohl das Herz in die Hose rutschen. Es geht hier schließlich um das erste Gzuz-Album. Vor allem aber geht es um einen wohlverdienten Platz für die 187 Strassenbande im deutschen Rap-Business.

Mac Miller – Malcolm Mittendrin
Als einer der erfolgreichsten Indie-Künstler der vergangenen Jahrzehnte, verbrachte Mac Miller die Zeit nach seinem letzten Album, »Watching Movies With The Sound Off«, in seinem ganz eigenen Kosmos. Er schottete sich im Poolstudio seiner Luxusvilla in den Hollywood Hills ab, entwickelte ein ernsthaftes Drogenproblem und verlor sich im kreativen Delirium. Erst ein Aufenthalt bei Rick Rubin sollte ihm aus der Depression helfen.

Zehn Jahre Selfmade Records – Oh mein Gott, wir haben das Game gef***t!
Schon wieder sechs Jahre her, seit Mittelfinger gen Himmel gereckt und die restliche Deutschrap-Konkurrenz auf die Ränge verwiesen wurde. Eine Ära, in der Selfmade Records seine ärgsten Widersacher überleben konnte und vom Vorzeige-Indie zum Branchenprimus heranwuchs, der heute souverän über dem Rest der deutschen Rap-Imprints thront. Die Zeit ist also reif – nicht nur für die Feierlichkeiten anlässlich des ersten runden Jubiläums und einen weiteren Teil der langerwarteten »Chronik«-Reihe, auch für eine Bestandsaufnahme.

Scarface – Win some, lose some
Der O.G. in Youngster-Form: Brad »Scarface« Jordan, der Lieblingsrapper deines Lieblingsrappers, der Kaiser des Südens, trägt jetzt Zahnspange und Nerdbrille und ist dürr wie 1987, als sich der damals 16-jährige Crackküchenbetreiber mit seiner self titled Action-Story »Scarface« den ersten Plattenvertrag verdiente. Aber nur, weil das stets meist beachtete Mitglied der legendären Geto Boys in der körperlichen Verfassung seiner Pionierzeit ist, bedeutet das nicht, dass auch seine Musikerseele einer Verjüngungskur unterzogen worden wäre. Sein zwölftes Soloalbum »Deeply Rooted« ist die Epik eines Rap-Großvaters; es ist das Scarface-Album mit dem meisten Soul, einem kräftigen Gospel-Spirit und das beste Werk seit seinem Meilenstein »The Fix«. Was hat ihn zu so einem Album bewegt? Eine Antwort gibt Scarfaces bewegte Biografie, in der nach 44 Jahren zum ersten Mal Ruhe eingekehrt ist.

Umse – Kunst für sich
Im Juli rieselten mit »Yeah« die ersten Flocken auf Rap-Deutschland nieder, dieser Tage folgt das Gestöber in Form von »Hawaiianischer Schnee«. Umse und Deckah bringen in gewohnter Sampling-Manier das fünfte Album an den Start. Unverkennbar typisch gestaltet sich das Soundkonstrukt, textlich wird in verschiedenen Tracks auf den Status quo verwiesen, der nun unvermeidlich in einem Wendepunkt gipfelt – oder vielmehr gipfeln muss. Ein Gespräch mit Umse in Berlin.

WEITERE THEMEN DER AUSGABE:

BTNG
Dendemann
DonMonique
Der Plot
Manuellsen
Sample Music
Snowgoons
Ahzumjot
Veedel Kaztro
Tory Lanez
DeJ Loaf
Guilty Simpson
DJ Krush
20syl
Roger & Schu
Cr7z
AchtVier
Joshi Mizu
Fettes Brot
Oral History of Darmstadt
Vs. The Beats Spezial
HipHop Round The World
Rechtsrap
The Weeknd
Anderson Paak
Kings of HipHop: Sean Price
Pictorial: Marvel x Rap

COVER JUICE #170

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JUICE-CD #131

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01. Kollegah & Karate Andi feat. SSIO – »Chronik III«
02. Gzuz – »CL500«
03. Ahzumjot – »Alles so wie immer« JUICE EXCLUSIVE
04. Run The Jewels – »MEOWRLY (Boots Remix)«
05. Guilty Simpson feat. Fat Ray – »Fractured«
06. eloQuent & Hulkhodn feat. Loki – »Promogeld«
07. AchtVier – »Steuersünder«
08. Prezident & Kamikazes – »Leiden oder Langeweile«
09. Snowgoons feat. Witten Untouchable – »Magic«
10. Kollege Schnürschuh – »Darmstadt-Szene Is Mad Ill Mix« JUICE EXCLUSIVE