Interview: Cro

Cro-Meine-Zeit

 

Auch wenn man diesen Satz nach dem letzten Jahr eigentlich nicht lesen, geschweige denn schreiben will: So ­einen Hype hat es im Deutschrap noch nicht gegeben. Ein Typ mit Pandamaske und diesem einen Hit, der mal eben die Server crasht, das weltweite Blog-Business und die komplette Label-Logik durcheinanderwirbelt. Cro ist ­Rapper, Produzent, Grafiker, Cartoonist, Modedesigner, Weiberheld – kurzum: ein Alleskönner. Der Schwabe gehört ­zweifelsohne zu den spannendsten Künstlern, die der neu-neuen Rap-Blase im letzten Jahr entsprungen sind. Weil er die Ohrwürmer hat. Weil er die Stimme hat. Weil er das Aussehen hat. Und weil alle sich um ihn reißen. Aber auch, weil er sich scheinbar keinerlei Gedanken um all den Trubel macht.

 

 

Die große Frage auf dem Weg im ICE nach Stuttgart war natürlich: Wie sieht’s hinter der Maske aus? »Der ist ein ganz Schöner«, hatte man sich im Berliner Nachtleben abends hinter vorgehaltener Hand schon zugeraunt. »Ein bisschen wie die hippe Ausgabe von Johnny Depp.« Das stimmt leider nicht ganz. Trotzdem: Kantiges Kinn, tiefbraune Augen, ein leicht herausgewachsener Undercut, dessen Tolle unter dem grünen Beanie hervorlugt. Nicht zu viel und nicht zu wenig Bart. Ansonsten: sehr dünn und auf die schludrige Art und Weise genau richtig nicht perfekt angezogen. Hier sitzt einem ein wirklich gutaussehender Typ gegenüber. Ein Frauenheld mit knallenger Hose, abgelatschten Vans-Sneakern und einem gestreiften Tanktop, dass ihm fast bis zu den Knien reicht, den Kopf voller Flausen und den anstehenden Modekollektionen für das Frühjahr. Bereit, all die McFit-Ochsen mit einem smarten Lächeln an die Wand zu spielen und all die Models mit den großen Augen und den kleinen Hosengrößen aus seiner Hand fressen zu lassen. Wenn man sich vorher erzählte, dass Cro nur mit den schönsten Frauen des Schwabenlandes abhängt und der Cast des »Easy«-Videos aus seinem weiblichen Freundeskreis besteht, weiß man jetzt, woran das liegt.

 

Auf der anderen Seite sitzt da aber auch ein kleiner, sehr aufgeregter Junge. Einer, der ernsthaft große Augen bekommt, wenn er davon erzählt, wie er sich im Levi’s Store bei sündhaft teurem Bohnenkaffee einfach so Jacken und Hosen aussuchen durfte, ohne dafür bezahlen zu müssen. Einer, dem es regelrecht die Sprache verschlägt, wenn er davon erzählt, wie er im Dezember nach seinem Auftritt ohne Maske am Eingang eines Pariser Clubsstand und eine schöne Frau nach der anderen hereinspaziert kam. Einer, der einen beleidigten Flunsch zieht, wenn er erzählt, dass er alle seine American Apparel-Hoodies (ja, auch den weinroten!) zerschneiden musste, damit die Pandaohren für das Bühnenoutfit oben aus der Kapuze gucken können. Nie nölig, quengelig oder anstrengend, sondern sympathisch bis zum Gehtnichtmehr. Ein hibbeliger Hanns Guck-in-die-Luft. Ein charmanter Chaot, der da auf dem Stuhl lümmelt und sich offenbar einen feuchten Kehricht um das schert, was da gerade mit ihm passiert.

 

 

Aber was ist da eigentlich genau passiert? Im Frühjahr 2011 hatte Kaas den Burschen auf MySpace entdeckt und via Twitter eine große Suchaktion ausgerufen. Ein paar Tage später saß Cro im Stuttgarter Büro von Chimperator. »Ich habe deren Musik immer gefeiert. Dann saßen die alle plötzlich neben mir und wir waren sofort Kumpels. Das war total kraaaass«, erzählt Cro. Er zieht das A herrlich lang, auf eine ganz ehrliche, ungespielte und begeisterte Weise. Nach dem gegenseitigen Beschnuppern folgte wenig später die Vertragsunterzeichnung. Anfang November luden die Jungs das »Easy«-Video ins Internet. Die Klickzahlen explodierten innerhalb weniger Stunden. Sogar das »Zeit Magazin« ließ sich zu einem Post verleiten. Eine Woche später folgte das gleichnamige Mixtape. »Am Releasetag sind uns die Server abgeschmiert«, erinnert sich Sebastian Schweizer von Chimperator. »Das Mixtape wurde auf vielen großen Blogs gepostet und war plötzlich auch auf Hypetrak. Als die Videoklickzahlen so in die Höhe schossen, habe ich gemerkt, dass das eine größere Sache wird.«

 

 

Tatsächlich ist die Causa Cro in Deutschland beispiellos. Jemand, der mit einem Song aus dem Stegreif solche Klickzahlen erzielt, auf nahezu allen deutschen Radiosendern mit hoher Rotation läuft und noch dazu in den hipsten Hipster-Blogs rund um den Globus gefeaturet wird, ruft natürlich die Major-Labels auf den Plan. Astronomische, für Newcomer eigentlich vollkommen absurde Summen machen da angeblich die Runde. Das Wettbieten ging so weit, dass Se­bastian Schweizer Anfang Januar einen Anruf von keinem Geringeren als Lyor Cohen, dem Chef der Warner Music Group, erhielt. Ein 52-jähriger Musikindustrie-Player, der schon in den Achtzigern mit Run-D.M.C. gearbeitet, in den Neunzigern Def Jam gerettet und neu aufgebaut und auch sonst recht viel richtig gemacht hat. »Er hat mich angerufen und gesagt, dass Warner gerne mit uns arbeiten würde«, erinnert sich Schweizer. »Er meinte, dass normalerweise ja die Anzugträger so einen Laden wie Warner schmeißen würden, ihm sei Rap aber immer sehr wichtig gewesen. Ich fand es sehr nett, dass er zu mir sagte, dass dies vielleicht unsere wichtigste Entscheidung als Label überhaupt sei und er uns viel Glück wünscht.« Lyor Cohen. Wow, das ist schon eine Ansage. Unterschrieben hat Cro allerdings noch nirgends: »Eigentlich sagten die Leute von allen Plattenfirmen dasselbe, nämlich dass sie uns gar nicht reinreden wollen, weil wir ja sehr kreativ sind.« Lediglich der Autorenvertrag mit Universal ist mittlerweile unterzeichnet.

 

Ein Grund, warum Cro gerade diese große Aufmerksamkeit genießt, ist die Single »Easy«, vor allem das Video. »Ich hatte mir zuerst überlegt, das ich mit einer GoPro-Kopfkamera rumlaufen könnte, weil man mich ja nicht sehen sollte. Total dumm.« Irgendwann platzte der Knoten und das Konzept stand: Ein Cast aus bildhübschen Mädchen spielt Cro und seine Kumpels. »Mein DJ Psaiko Dino und ich haben dann alles Supreme-Zeug und jeden Yeezy, den wir finden konnten, zusammengetragen, um die Mädels damit einzukleiden. Das Zimmer im Video sah auch ganz anders aus, bevor wir es mit Schuhen, Laptops und Postern umgestylt haben.« Wie diese Hipster-Lolitas da mit ihren Haaren bis zum Hintern, den knallroten Lippen, den zerschnittenen ­»Nerdy Terdy Gang«-Shirts und den Surpreme-Mützen mit den Klapprädern zum Skatepark fahren, um Bier und Prosecco aus Red Cups zu schlürfen, ist optisch natürlich glasklar an aktuelle Videoveröffentlichungen von Kollegen wie Mac Miller, Wiz Khalifa oder Frank Ocean angelehnt. Das kann mal als uninspiriertes Plagiat abtun, aufgrund der starken Idee, Cros Nichtpräsenz durch einen Haufen hübscher Hipstermädchen in Hotpants auszugleichen, aber letztlich nur gutheißen. »Ich feiere die Klamotten, die Mädels sollten halt aussehen wie wir.«

 

 

Außerdem wäre da auch noch das Instrumental auf klassischer Sample-Basis. »Ich dachte beim Produzieren schon, dass das nie langweilig wird«, erinnert sich Cro. »Der Text war dann auch schnell geschrieben und perfekt.« Natürlich ist die Idee, ein Vocalsample-Fetzchen zum inhaltlichen Leitmotiv zu machen, nicht grundlegend neu. Aber Cro variiert diese Technik bis zur Perfektion. Songs wie »Kein Benz«, »Rockstar« oder »Wir waren hier« funktionieren dagegen ganz nach dem Hipster-Rap-Baukastenprinzip Marke Chiddy Bang: Man nehme einen beliebigen The-Band-Hit der letzten fünf Jahre, jagt ihn durch den Slicer, legt ein paar Drums drunter und fertig. Das wäre nicht so verwunderlich, wenn dieser Indie-Eklektizismus sich auch in Cros privaten Hörgewohnheiten widerspiegeln würde. Stimmt aber nur bedingt. »Meine Schwester hat mich ein bisschen an das Indierock-Zeug rangeführt. Ich war immer nur auf HipHop und meine Skaterkumpels auf Blink 182, was ich immer total blöd fand. Wenn so Indie-Zeug geil klingt, muss ich da sofort einen Beat draus bauen.« Ist das vielleicht auch der Grund, warum das so gut funktioniert? Weil er der Musik, die jemand wie seine Schwester hört, einen HipHop-Anstrich gibt? »Hm, joa.«

 

Diese Teilnahmslosigkeit ist tatsächlich ehrlich und ernst gemeint. Solche Fragen kümmern Cro schlicht und einfach nicht. »Wenn es schon ohne Cutten und Drums cool klingt, kann ich ja nicht mehr viel falsch machen. Da wird dann ein bisschen was drüber gemacht und dann…« Jetzt summt Cro eine pfiffige Melodie vor sich hin. »Das mit den Beats geht schnell bei mir. Lieber einfach machen als nachdenken oder rumsitzen und sich irgendwas überlegen. In der Zeit habe ich schon drei Beats gemacht. Und einer davon ist meistens cool.«

 

 

Auch wenn man das im ersten Moment vielleicht nicht denkt, ist Cro ist ein klassisches HipHop-Kid. Mit 13 oder 14 schrieb er die ersten Texte und rappte sie über die zum Mikrofon umfunktionierten Kopfhörer ein. Schnell wurde bei Kumpels der Keller mit Eierkartons zugeballert und die ersten richtigen Songs aufgenommen. »Die meinten dann, das wäre ganz cool. Also habe ich weitergemacht.« Schulterzucken. Nebenher hat Cro aber auch immer gemalt. Das hat er von seinem Opa, der Künstler war. Ein riesiger Bathing Ape-Affe auf einem Stromkasten sollte seine einzige Writing-Sünde bleiben. »Ich habe nie gesprüht, sondern immer nur auf Papier oder Shirts gemalt.« Am Anfang kaufte Cro sich H&M-Shirts und schrieb mit einem Filzer »Fuck H&M« darauf. Im schwäbischen Städtchen sei er schon immer »der mit den Shirts« gewesen. Irgendwann begann er, selbst Shirts zu designen. Einzelstücke, die für bis zu 60 Euro weggingen. Cro rief sein eigenes Label Vio Vio ins Leben. Die Shirt-Motive: verfremdete Fotos, Hipster-Dreiecke, rotzige Schriftzüge. Da wurde schon ein bisschen deutlich, dass Cro in die Kerbe der Multimacher der Generation Internet schlägt. Dieses Nichtfestlegenwollen hat auch ein Gutes: Der tagtägliche Bilder- und Musikreigen fördert genau solche Alleskönner und -macher wie ihn zutage.

 

Parallel machte Cro bei der »Stuttgarter Zeitung« eine Ausbildung und zeichnete Karikaturen für die Redaktion. Als das Rap-Ding langsam an Fahrt aufnahm, bekam er Angst vor einer Kollision mit seinem Brotjob. So kam er auf die Idee mit der Geheimniskrämerei um sein Aussehen. Psaiko Dino zeigt ein paar Bilder aus der Zeit vor der charakteristischen Pandamaske: »Basti [Schweizer, Anm. d. Red.] sagte: Nächste Woche geht ihr mit Madcon auf Tour und Cro darf nicht zu erkennen sein – denkt euch mal was aus. Wir hatten uns einiges überlegt: eine Sturmmaske mit Sehschlitzen oder eine Augenbinde wie Zorro.« Auf einem der Fotos ist Cro mit rückwärts aufgesetzter Snapback der Atlanta Braves zu sehen, eine Gesichtshälfte rot, die andere schwarz geschminkt. Für Sebastian geht es aber nicht nur um die bloße Geheimhaltung des Gesichtes. »In Zeiten, in denen man bei Facebook alles bis zur Geburt hineinschreiben kann, ist es doch cool, wenn man mal nicht alles weiß. Und die Maske ist vielleicht auch besonders für weibliche Fans schön, weil sie da hineindenken können, was sie wollen. Für die kann Cro alles und eben auch ihr Traumtyp sein.«

 

Im Endeffekt entschied man sich dann für die Pandamaske aus dem Fundus eines Internet-Shops. »Der Panda ist ein stylishes Tier«, findet Cro. Zur besseren Peformance-Kompatibilität wurde der untere Teil kurzerhand abgeschnitten und die Sehschlitze vergrößert – die Maske sieht bei genauerem Hinsehen auch eher wie ein Hund oder eine Seerobbe aus. »Eine Freundin von mir studiert Design und hat schon tausende Masken gebaut. Die macht das jetzt für mich. Am Anfang mochte ich die Maske nicht. Ich wollte die nie aufsetzen. Ich dachte, man erstickt da drunter. Die riecht halt nach Bier, Schweiß, Kotze und Rauch. Aber mittlerweile finde ich es ganz cool.« Beim Spaziergang durch die Stuttgarter Innenstadt schaut sich tatsächlich niemand nach Cro um. Es sei sogar schon vorgekommen, dass er Fotos schießen musste, weil Fans ein Bild mit Psaiko Dino haben wollten.

 

 

Und was hat es mit dem umgedrehten Kreuz auf der Maske auf sich? ­Unterschwelligen Satanismus hatte man im letzten Jahr schon Casper und auch der Odd Future-Bande unterstellt. »Ach, das sieht einfach nur cool aus«, winkt Cro ab. Tatsächlich bedient sich Cro wie noch kein deutscher Rapper vor ihm völlig unbekümmert bei Zeichen und Codes aus der vergleichsweise jungen Tumblr-Kultur: All diese einsamen Hirsche im Wald, die in Fotos von der Milchstraße ­gephotoshoppten Dreiecke, diese ­superdünnen Drogenmädchen ohne Anziehsachen sind die visuelle Ausformulierung von Gefühlszuständen, Lebensentwürfen und der Anti-Haltung der Smartphone-­Generation. Man weiß eigentlich nicht ­genau, was man da macht. Aber weil es cool aussieht, macht man halt mit. Warum einen Witz erzählen, wenn man auch ein Video posten kann? Warum wortreich formulieren, wie es einem geht, wenn man das durch eine ­Polaroidaufnahme aus den finnischen Wäldern doch viel besser ausdrücken kann? »Solche Bilder könnten eigentlich bei Oma hängen: das Reh im Wald, das der Opa ­geschossen hat. Das kann man nicht steuern und erklären«, so Cro. »Demnächst sind Katzen und ­Dreiecke in Videos zu sehen. Und dann kommt wieder was Neues.«

 

Genau dieses »Neue« könnte Cro ­irgendwann mal zum Verhängnis werden. Der einzige Vorwurf: Seinen Songs fehlt es manchmal an Tiefgang. Natürlich macht der Random-Lebensentwurf »Easy« Spaß, aber ob das auf Dauer reicht? Macht Cro auch mal traurige Musik? »Nööö.« Kurze Pause, dann platzt es aus ihm heraus: »Ich hasse das. Ooooooh Mann!« Er zieht das »Oh« so richtig lang, wie ein trotziges Kind. »Wenn schon so ein Scheißbeat mit Klavier und Geige anfängt… Manchmal versuche ich auch mal, was ganz Deepes zu schreiben. Aber dann fällt mir wieder ein, dass ich gar nichts habe, worüber ich schreiben könnte.« Nicht, dass man sich von Cro unbedingt emotional tiefschürfende Songs wünschen würde. Aber die angestrebte Langlebigkeit und ­Aufrechterhaltung eines derartigen Hypes könnte sich so über kurz oder lang ­schwierig gestalten. Zumal bis dato die Rede davon war, sein Debütalbum erst im Frühjahr 2013 herauszubringen. »Über diesen Punkt denken wir gerade nach«, sagt Kodimey von Chimperator. »Es ist auf jeden Fall damit zu rechnen, dass noch was passiert in diesem Jahr. Cro passt natürlich eher in den Sommer. Aber es hängt ja auch von ihm ab. Cro untertreibt da gerne mal, aber er ist schon eine Hitmaschine.«

 

 

Nach dem Interview malt Cro noch schnell den Reporter, dann seinen DJ und kritzelt mit einem Edding ein paar Dreiecke und slicke Buchstaben auf das Verpackungspapier von einem Schokoriegel. »Ich finde es gut, dass ihn das alles so kalt lässt, diese unfassbaren Summen und der ganze Hype«, sagt Psaiko Dino. »Natürlich geht es ­manchmal auch ein bisschen zu weit, dann beantwortet er keine E-Mails, weil er so schön in den Tag reinkumpelt. Aber ich finde das gut, weil dadurch die Gefahr, dass er abhebt, sehr gering ist.« Cros Unbeschwertheit ist dabei jedoch Fluch und Segen ­zugleich: Zum einen ist da die Musik, der man anhört, dass sie ohne großes Nachdenken entstanden ist. Zum anderen birgt sie aber auch die Gefahr, dass Cro sich vielleicht manchmal zu wenig Gedanken über den nächsten Schritt oder etwaige ­Karrierefallen macht – etwa die regen Spekulationen über Cros wahres Alter (Label sagt 19, Internet sagt 21) und die Fotos ohne Maske, die im Netz angeblich die Runde machen sollen. Aber irgendwie ist das angesichts dieses Hits halt auch egal. Alles easy.

 

Eigentlich wollte Cro den Sommer in Stuttgart verbringen. Aber bei drei Touren und einem ausgebuchten Festivalsommer wäre das Unsinn gewesen. Jetzt ist er zurück in das Haus seiner Mutter in der Vorstadt gezogen. »Da habe ich einen riesigen Keller und einen Aufnahmeraum. Da ist alles entstanden. Ich wollte wieder dort hin, um ein bisschen zurückzufinden. Meine Mutter hat das Haus ganz für sich, weil meine Geschwister schon ausgezogen sind. Und einer muss ja mit dem Hund gehen.« Sagt es, zuckt mit den Schultern und grinst.

 

Text: Jan Wehn