The Underachievers, Flatbush Zombies, Le1f & Action Bronson in »We’re Gonna Be Lords« // Doku

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New York – Metropole, Stadt in der Träume wahr werden (oder eben nicht), hartes Pflaster und Melting Pot kreativen Schaffens. Der Big Apple und seine Musik sind vielseitig, zweifelsohne. Aber auch innerhalb der Genre-Grenzen seiner musikalischen Errungenschaften, kann New York großen Reichtum vorweisen. Nicht zuletzt im HipHop. Entstanden genau dort, hat sich das Genre in über 40 Jahren Geschichte nicht nur über den gesamten Erdball verbreitet, sondern auch gewandelt. Seit einigen Jahren ist der Rap-Input der East Coast vielfältiger denn je. Da wären Beast Coast-Vertreter wie die Jungs von Pro Era, The Underachievers, Joey Bada$$ oder Action Bronson, die New York als Epizentrum der HipHop-Subkultur am Leben erhalten, aber gleichzeitig reformieren. Trotzdem wissen besagte Vertreter, worauf es in Sachen Musik ankommt und tragen ebenso den classic Shit in sich. Regisseur Robert Lopuski, unter anderem bekannt durch seine Doku »Watch The Throne«, in der er die Entstehung von Jay Z und Kanye Wests gleichnamigen Albums verfolgte, hat diese Entwicklung der mittlerweile aufgestrebten New Yorker Künstler vor einiger Zeit begleitet und sie im Kurzfilm »We’re Gonna Be Lords« verpackt. Mit dabei sind The Underachievers, Action Bronson, Le1f und die Flatbush Zombies, die Einblicke hinter die Kulissen geben und aufzeigen, wie sie sich von träumenden New Yorker Kids, die einst ODB anbeteten, zu echten HipHop-Lords und Teil der Bewegung eines neuen New Yorks entwickelten. Und auch wenn die Doku bereits ein paar Järchen auf dem Buckel hat, ist sie auch im Nachhinein noch ziemlich gut anzusehen.