The Raid 2 [Filmtipp]

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Gerade mal drei Jahre ist es her, seit der erste Teil des Actionkrachers »The Raid« überraschend mit voller Härte in die Kinos einschlug. In der Independent-Martial-Arts-Produktion konnte man Schauspiel-Newcomer Iko Uwais als SWAT-Polizist Rama bei seinem Fight durch 30 Stockwerke eines Appartmentblocks in Indonesien verfolgen, wo er sich in atemberaubenden Kampfszenen bis zum Gangsterboss Tama Riyadi, gespielt von Ray Sahetapy, durchboxte.
 
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Nun ist das Sequel »The Raid 2« in den Kinos angelaufen und der walisische Regisseur Gareth Evans hat nochmal eine Schippe draufgelegt, was Action und Adrenalin angeht. Diesmal legt sich Rama nicht nur mit einem Häuserblock an, sondern gleich mal mit der gesamten Unterwelt von Jakarta, da er uns seine Familie ins Visier des organisierten Verbrechens geraten. Als schützender Familienvater nimmt Polizist Rama im Knast die neue Identität des knallharten Verbrechers Yuda an, lässt sich in einen berüchtigten Clan einschleusen und macht sich auf eine erbarmungslose Undercover-Mission. Dabei deckt er ein Netz aus Bestechlichkeit und Verbrechen bis in die höchsten Ebenen der Macht auf und muss sich immer wieder skrupellosen Mafia-Mitgliedern gegenüberstellen, um in die engsten Kreise zu gelangen. So gerät Rama vollkommen auf sich allein gestellt in einen Strudel aus Gewalt, Korruption und Kriminalität, dem er den Kampf ansagt und einen Bandenkrieg in der Stadt anzettelt. Dabei lässt er dem Zuschauer keine ruhige Minute und kann sich bedenkenlos in eine Reihe mit den Helden des Genres, wie Jet Li oder Tony Jaa, stellen. Liebhaber von Actionfilmen kommen hier voll auf ihre Kosten, denn der Regisseur hat ein echtes Händchen für hervorragend durchchoreografierte, detailverliebte und einfach krasse Kampfszenen, denen man sich als Martial-Arts-Fan nicht entziehen kann.
 

 
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