Shindy veröffentlicht »Dreams« // News

shindy_credit-sascha-heks-haubold

Shindy ist spätestens seit seiner gestern erschienenen Vouge-Beilage über den Status des normalsterblichen Deutschrap-MCs hinausgewachsen. Wenige Rapper seit der »Aggro-Ärä« hatten so viel Einfluss auf die zunehmend mit HipHop sozialisierte deutsche Jugend wie der Ex-Kay-One-Schreiberling. »FVCKB!TCHE$GETMONE¥« veränderte 2014 die deutsche Rap-Landschaft und machte Lederjacke und Glam-Rap wieder salonfähig. Jetzt versucht der Thronfolger Bushidos seinen zweiten großen Coup. Für die Aufnahmen quartierte sich das »egj«-Team unter anderem mit Unterstützung von Laas Unltd. und Rin monatelang in einer Tower Suite der Berliner Waldorf-Astoria ein. Dementsprechend dekadent klingt »Dreams« und dementsprechend hoch ist der Anspruch auf Shindys drittes Solo-Album. Wer ein zweites »NWA« oder »FBGM« gesucht hat, wird hier nur bedingt fündig. Drake lief in der Suite scheinbar auch deutlich weniger.

Foto: Sascha »HEKS« Hauboldt