Prinz Pi geht auf »Nichts War Umsonst«-Tour 2018 // Live

Was soll man über Prinz Pi noch sagen? Vorbei sind die Zeiten, als Prinz Porno mit Farbe an brüchige Westberliner Hauswände malte und mit der Beatfabrik die ersten rohen Rap-Gehversuche unternahm. Kein Mixtape- und Streetalben-Hustle, keine kompromisslosen Battlerap-Kampfansagen mehr. Aus dem jungen Wilden, der fragte, wieso es auf der Welt keine Liebe gibt, ist ein Familienvater geworden. Und mit dem Menschen hat sich auch die Musik des Künstlers Prinz Pi verändert. Der Erfolg gibt ihm dabei recht: Die letzten drei Alben auf der 1, Gold-Status für »Kompass ohne Norden« und Radio-Airplay vom hippen Berliner Start-Up-Büro bis in Oma Hildegards Wohnzimmer.

Zwar haftet die subtile Sozial- und Gesellschaftskritik auch dem jüngeren Output noch hörbar an, der Hunger in der Stimme und die Wut in den Lyrics haben jedoch abgenommen – was übrigens völlig legitim ist. Pi hat seine Dues ohnehin längst gepayt, indem er HipHop in Deutschland über die Jahre mitgeformt hat. Nun sucht sich Friedrich Kautz neue Aufgaben, z.B. Sprechrollen in Hollywood-Blockbustern. So wie sich »Planet der Affen: Survival« den Themen Menschlichkeit, Loyalität und Freundschaft annimmt, geht es auch bei »Für immer und immer«, dem ersten Vorboten des neuen Pi-Albums, genau darum. Am 3. November soll die neue Platte »Nichts war umsonst« erscheinen. Wer den Prinzen auf der anschließenden Tour nächstes Jahr live erleben will, kann sich folgende Dates im Kalender anstreichen:

26.01. – Stuttgart, Im Wizemann
27.01. – Leipzig, Haus Auensee
02.02. – Kassel / Baunatal, Stadthalle
03.02. – Münster, Skaters Palace
16.02. – Dresden, Schlachthof
17.02. – Wien (AT), Arena
18.02. – Erlangen, E- Werk
23.02. – Köln, E- Werk
24.02. – Hamburg, Docks
01.03. – Saarbrücken, Garage
02.03. – Zürich (CH), Kaufleuten
03.03. – Bern (CH), Bierhübl
08.03. – Dortmund, FZW
09.03. – Hannover, Capitol
10.03. – Berlin, Columbiahalle
23.03. – Frankfurt, Batschkapp
24.03. – München, Muffathalle
12.04. – Herford, X
13.04. – Bremen, Aladin

Foto: Wassif Hoteit