Nottz x Pusha T x Pete Rock

    href=“http://www.hiphopdx.com/index/news/id.13959/title.nottz-details-his-contributions-to-dr-dres-detox-album“ target=“_blank“>»Detox«-Mitarbeiter oder »Your favorite producer’s favorite producer« – Nottz hört auf viele Namen. Auf seiner heute erscheinenden EP »In My Mind« mit Features von Black Milk, Royce Da 5’9, Alchemist, Pusha T, Pete Rock und Asher Roth hat er sich zwar nicht neu erfunden, in der Kategorie zeitgenößischer Boom-Bap gilt Nottz mit seinen staubtrockenen Drum-Sets und den dicksten Basslines der Ostküste aber noch immer als König.

    Auf »You Need This Music« erklärt er mit Pusha T nochmal die älteste aller Industrie-Regeln, Nr. »4080«. »If you ain’t got no money, your music ain’t played«, daran ändert auch das bekannte Sample der Los Angeles Negros, das Just Blaze bereits für Jiggas »My 1st Song« flippte, nichts. Der gerade omnipräsente Pusha spielt lyrisch natürlich nochmal in anderen Ligen, hat für shady Businesstypen der Musikbranche aber genauso wenig warme Worte übrig. Doch zum Glück weiß man sich in Northfolk, wo beide aufwuchsen, zu helfen: »No Airplay, then we put it to the streets«. Dwele übernimmt den Chorus und beweist, dass der Titel des Songs keine leere Phrase bleibt.

    »Turn It Up« mit Pete Rock kommt trotz kurzen T.R.O.Y.-Horns ohne Skandal aus. Zwei der besten »Producer on the mic«, die über minimalistischen Bass-Licks und Blaxploitation-Bläsern über Dilla referieren – kann man schon mal machen.

    Den knüppelharten Alchemist-Joint »The 1ne« kennt der Internet-affine Fan bereits seit geraumer Zeit, die ganze EP gibt es auf I-Tunes. Auf die obligatorische »Detox«-Frage, antwortete Nottz übrigens jüngst: »His (Dre’s) mind changes like a dope boy’s phone number. I don’t blame him tho. Perfectionist to the fullest«. Bis die erfüllt ist, muss man aber nicht warten, mit »Rawt(er)« soll bald schon der zweite Teil zur Kollabo-EP von Nottz mit Asher Roth erscheinen.

    (cs)