Musikvideos

    Sommer, Sonne, Mojitos. Bevor es wieder raus geht, um das Maifest zu begutachten, fassen wir ein paar Musikvideos der vergangenen Tage zusammen.

    Nas. Sein Album »Life Is Good« kommt tatsächlich. »Another Black Girl Lost« sorgte für skeptische Blicke, »Daughters« war wiederum eine absolute Bombe und über »The Don« haben wir ja bereits lobende Worte verloren. Für den New York-Banger erschien vor ein paar Tagen dann auch das passende Video.

    Nicki Minaj – Starships. Die quirlige Nicki. Twitter mag sie nicht mehr, die Resonanz auf ihr Album »Pink Friday – Roman Reloaded« stimmt sie ebenfalls traurig. Videos hingegen sind weiterhin ihr Ding. UFOs, Strandpromenade, Chippendales mit Tribal-Tattoos, Rosa-Felsen, gelbe Haare, pinke Bikinis, Schwarzlicht, wackelnde Möpse und natürlich jede Menge furchtbaren Euro-Dance. Schauderhaft schön.

    Big K.R.I.T. – 4evaNaDay (Theme). Der Titelsong zum sehr gelungenen Mixtape des Mississippi-Dude. Stripclub-Szenario, Comic-Welten. Passt. Auf dem Splash spielt Justin Scott ebenfalls.

    Darq E Freaker feat. Danny Brown – Blueberry (Pills & Cocaine). Der Name ist hier ziemliches Programm. Von Danny Brown hat man des Öfteren schon gehört, dass er die Nase hin und wieder zu tief in die Apothekertasche steckt und Darq E Freaker, der britische Bruder im Geiste, dürfte auch durch den gängigen Pisstest mit Leichtigkeit durchfallen. Die Zusammenarbeit von Darq E Freaker und Danny Brown funktioniert super. »Blueberry« ist ab sofort auf iTunes erhältlich, Starslinger, Sinden und Mori$$ lefern die Club-Remixe und das von Noisey präsentierte Video spiegelt den ganz normalen Alltag der beiden wieder.

    Juicy J – Wont Miss Ya. We trippy mane. Juicy J, der in letzter Zeit stets gut gelaunte und Tag ein Tag aus zugeballerte Redaktionsliebling. »Won’t Miss Ya« scheint er beim üblen Runterkommen geschrieben zu haben, denn es geht wieder etwas zorniger zu. »I don’t play with guns, but I call them toys..«…»I got military guns, I got goons too«. Nur so’n Zeug, finster.

    Riff Raff – So Throwed. Naja, also…was soll man dazu schon sagen. Seht euch das Video an und dann überlegt euch das mit dem »Ach, Schule, Uni und Hausaufgaben sind eigentlich total überbewertet..« noch mal ganz, ganz, ganz genau. Aber der Beat. Der Beat. So throwed.

    Gary Clark feat. Nas – Bright Lights. Motivationsschwierigkeiten? Die beiden helfen aus. Der Song entstand für den NFL Draft 2012.

    A$AP Rocky und A$AP Mob Freestyle. Kein Musikvideo, die Skee-Session der Jungs aus Harlem macht allerdings ziemlich gute Laune. Spaß an der Freude. Rap, Rap, Rap.

    Waka Flocka – Foreign Shit. Der Brick Squad-Häuptling besuchte vor kurzem seine Jünger in Europa. Same shit, different toilet? Denkste. In Frankreich scheinen ihm die Scheißhäuser besonders gefallen zu haben. Eiffelturm, französische Stiptease-Tänzerinnen, Champagner, viele Popos, die Avenue des Champs-Élysées, Kräuter der Provence und er reimt AK-47 auf AK-47. Waka ist der Chef.

    Women Are The New Dogs. Saigon aus New York, der Benjamin Auer des Raps. Zusammen mit Jovan Dais stellt das ewige Talent die steile These auf, das Frauen die neuen Chefs der Promiskuität seien. Belegt durch explizite Bebilderung und Saigons treffsichere Texte.