Money Ain’t A Problem: So viel verdienen Rap-Stars 2017 // News

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Wenn Jay-Z auf »4:44« Wege in die Selbstständigkeit erklärt, DJ Khaled auf Snapchat in seinen riesigen Garten einlädt oder Drake mal wieder das Geld-Telefon zückt, fragt man sich zu Recht: Wie viele Stacks fließen eigentlich regelmäßig in die Geldspeicher der Rap-Superstars?

Für solche und ähnliche Fragen ist das amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes, das dieses Jahr hundert Jahre existiert, die geeignetste Quelle. Gestern erschien dort die Liste der »Highest-Paid Hip-Hop Artists« des Jahres 2017. And the winner is: Sean »Diddy« Combs. Satte 130 Millionen Dollar soll sich der Rapper und Unternehmer dieses Jahr zugeführt haben. Solche Summen verdient er natürlich längst nicht mehr nur mit Musik, sondern vor allem mit den zahlreichen Produkten, für die er als Promoter und Marketing-Maschine unterwegs ist. Ciroc Vodka zum Beispiel, wir erinnern uns an zahlreiche Product Placements in Musikvideos, oder seine Modemarke Sean John, die überraschend bezahlbare Jeans vertreibt. Diddy bekleidet die Pole-Position damit bereits das fünfte Jahr in Folge: 2013 übernahm er das Zepter von Dr. Dre. Dieser verdankt seinen Reichtum zweifellos dem schicksalhaften Moment, als er mit Interscope-Chef Jimmy Irvine bei einem Strandspaziergang beschloss, Kopfhörer auf den Markt zu werfen. 2017 belegt der legendäre Produzent immerhin noch Rang vier. Drake und Jay-Z reihen sich auf den Rängen Silber und Bronze ein. Betrachtet man die Verkaufszahlen und den Mainstream-Appeal, den HipHop anno 2017 generiert, ist vielleicht nicht überraschend, dass die ersten Plätze der HipHop-Liste mit der Liste der »Entertainer« identisch sind. Erst auf Platz drei rückt dort mit Taylor Swift eine genrefremde Künstlerin ins Feld. Auf der anderen Seite: Davon, unter die reichsten Menschen der Welt gezählt zu werden, sind die Rap-Stars immer noch weit entfernt. Das lässt sich beim Scrollen durch die Forbes-Liste bezeichnend schnell feststellen. Denn: Unter der Liste der 100 reichsten Menschen der Welt findet sich kein einziger Afrikaner oder Afro-Amerikaner.

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