JUICE #177 – Die goldene Ausgabe mit Sido-Cover und Exclusive EP »Die goldenen Remixes« von Sido ab dem 20.10. überall erhältlich!

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JUICE-Ausgabe #177 (Nov/Dez 2016) mit Sido-Cover und Exclusive EP »Die goldenen Remixes« von Sido ab dem 20.10. bundesweit für 5,90 EUR im Zeitschriftenhandel erhältlich oder ab sofort versandkostenfrei im Shop bestellbar. Als erstes und einziges HipHop-Medium trafen wir Sido anlässlich seiner sieben Solo-LP »Das goldene Album« in Berlin zum ausführlichen Gespräch. Wir liefern vorab einen kleinen Einblick in die exklusive Titelstory und alle anderen Themen des neue Hefts.

DIE THEMEN DER AUSGABE:

TITEL:
Sido – Muss ich euch wirklich noch was beweisen?

Er hob ab, nichts hielt ihn am Boden. Eigentlich hatte Sido den Deutschrap-Mikrokosmos längst verlassen. Nicht, dass er seit »30-11-80« aufgehört hätte zu rappen, aber die Zusammenarbeit mit den Müller-Westernhagens, Schneiders, Forsters und nicht zuletzt den Bouranis der hiesigen Musiklandschaft erfüllte ihren Zweck. Doch Popstarambitionen hin oder her: Bekanntlich kannst du den Goldjungen ausm MV holen, aber nicht das MV aus dem Goldjungen. Also scheiß mal auf Airplay in den Morning Shows und die damit einhergehenden Platin­singles. Es geht zurück zur Basis: Samples diggen, Loops bauen, auf Erwartungen scheißen. Gib ma den Beat, Desue. Welcome home, Siggi Smallz.

Olexesh – Insane in Ukraine
Es ist gar nicht so leicht, Olexesh dieser Tage für ein Interview abzugreifen. Wenn er nicht gerade an neuen Texten feilt, sich durch berstende Beatordner wälzt oder im Studio sitzt, um Tracks aufzunehmen, tingelt er für Festival-Gigs durch das Land oder reist für Videodrehs in die Ukraine. Aber für JUICE schaufelt Olex in seinem tighten Zeitplan ein kleines Fenster frei, sodass wir mit dem 28-jährigen 385ideal-Signing die wichtigen Themen dieser Welt verhandeln können: Kriminalität, Mutterliebe, Mutproben, Spülmaschinen – und natürlich sein neues Album »Makadam«.

Maeckes – Von innen nach außergewöhnlich
Letztes Jahr hat der gute Maeckes als ein Viertel der Orsons noch ordentlich »Schwung in die Kiste« von jedem und seiner Mudder gebracht, dieser Tage steht alles im Zeichen von »†il†«, seinem neuen Soloalbum. Denn während seine Bandkollegen mit der jamaikanischen Kultur liebäugeln respektive den »Kosmos« erkunden, formt Maeckes sein »Inneres/Aeusseres« zu einem wortgewaltigen Pamphlet über das Für und Wider von Liebe, Will Smith und Atomkraftwerken am Strand. Warum einfach, wenn es auch unkompliziert geht?

Mac Miller – Pillow Talk
Entweder ist Mac Miller wirklich, wirklich müde, oder er hat jüngst doch wieder mit seiner gefeierten Enthaltsamkeit gebrochen. Jedenfalls wirkt er relativ hinüber und neben der Spur, als er sich per Telefon aus New York meldet. Die Aufmerksamkeitsspanne ist kurz, genau wie die Antworten. Vielleicht hat der 24-Jährige aber auch einfach zu lange gefeiert am Vortag. Da war er mit Rap-Kollege Anderson .Paak nämlich zu Gast in der »Late Show« von Stephen Colbert, wo er seine lässig sommerliche Single »Dang!« vorstellte. Die findet sich auf Millers neuem Langspieler »The Divine Feminine«, auf dem der Mann aus Pittsburgh seine Freundin Ariana Grande und Kendrick Lamar auftreten lässt – und über­raschend romantisch daherkommt.

Kalim – Echtheitszertifikat
Im Hause Alles Oder Nix schreibt man Selbstbewusstsein seit jeher groß. Und so vergab man vor zwei Jahren einfach eigenhändig »Sechs Kronen«, als Kalim mit seinem Mix­tape auf G-Funk-Brettern zum Cabrio Cruise an der Elbe lud. Danach war es zwei Jahre lang ruhig um den Hamburger – bis mit seiner Videosingle »mg« jüngst ein unverhofft düsteres Brett auftauchte, auf dem Kalim in pissegetränkten Treppenhäusern Lidocain-gestrecktes Flex pusht. Lass den sitzen.

Generation Azzlack – Soufian, Enemy & Diar
Anfang des Jahres erschien mit »Kalash« ein Video von Azzlack-Impresario Haftbefehl, der eine Horde hungriger Jünger um sich geschart hatte, deren Parts auf einem ­energetischen 808-Brett in einem hektischen, dunklen Flex-Massaker mündeten. Die ­Beiträge von Soufian, Enemy und Diar sorgten für offene Ohren in ganz Rap-Deutschland. Mit einem großen Korb voller Vorschusslorbeeren, jedoch genauso hohen Erwartungen werden die Rookies unter dem Terminus Generation Azzlack vom Babo nun in Startposition gebracht, um die hiesige Szene kräftig durchzuwirbeln.

Danny Brown – Skurreal
Was soll das denn sein: Weirdo-Rap? Wieder so ein Nicht-Genre, dessen vermeintliche Urväter Kool Keith und André 3000 im gefühlten Vorruhestand sind. Vergessen ­worden ist die Bezeichnung trotzdem nicht – immerhin kämpft sich Young Thug gerade in Frauen­kleidern über den Grenzzaun nach Absurdistan. Allen voran steht aber ein anderer: ­Danny Brown. Diese unwirkliche Gestalt mit dem Undercut, den vielen Drogen in der Blutbahn, den frivolen Erzählungen und dem alles überschallenden, hysterischen Lachen, das zwischen den fehlenden Frontzähnen hervorgepresst wird. Dass sein neues Album eine Ausstellung des Grausamen sein will, passt da gut ins skurrile Bild. Wir sprachen mit Danny Brown über »Atrocity Exhibition« in London.

Cro – Panda goes to Hollywood
Was wäre eine erfolgreiche Platinrapperkarriere ohne eigenes Biopic? Bushido hat eins, Sido (quasi) auch. Ist jetzt Cro an der Reihe? Sein Pandagesicht springt einem momentan immerhin auf Kinoplakaten des Films »Unsere Zeit ist jetzt« entgegen. Und Til Schweiger macht auch mit, als Produzent und ebenso als Schauspieler. Die erste Reaktion darauf: Kopfschütteln. Welchen Inhalt soll schon ein Kinofilm haben, in dessen Mittelpunkt einer steht, der nur zu gern den Eindruck aufrechterhält, dass es das Leben mit ihm vor allem gut meinte? Der in seiner Musik und in Interviews selten konkrete Einblicke in seine Bio­grafie zulässt. Der Dank seiner knuffigen Pandamaske als gesichtsloser Star die ideale Projektionsfläche für die Wünsche und Träume Heranwachsender ist. Der für ebenso viele »unseren« HipHop ermorden will. Die Antwort, also der fertige Film, ist die schlüssige Konsequenz aus diesen Feststellungen.

WEITERE THEMEN

SHORTCUTS:
Taktlo$$ / Sinan49 / u.v.m

HIPHOPE
Caramelo / Noname u.v.m

TITELSTORY/GOLD ISSUE
Sido
Deutschrap & Goldalben
GoldLink
Goldroger

FEATURES:
Farhot Vs. The Beats
Manuellsen
Silla
Hiob & Pierre Sonality
3Plusss
Vince Staples
Isaiah Rashad
Mick Jenkins
Ka
PNL
Kate Tempest
Fudge

BEHIND THE SCENE:
HipHop & Elections
HipHop Scholars
Stupido
Pictorial: ABM
Kings Of HipHop: Kool Keith

& BEYOND:
Frank Ocean
Gaslamp Killer
Mndsgn
Mieux

REGULÄRES COVER
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ABO-COVER
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Hinweis: Das Abonnenten-Cover gibt es handsigniert von Sido in streng limitierter Auflage nur über den JUICE-Shop zu erwerben.

COVER EXCLUSIVE EP »SIDO – DIE GOLDENEN REMIXES«
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TRACKLIST »SIDO – DIE GOLDENEN REMIXES«
01. Hamdullah (Enaka Remix)
02. Ja Man feat. Estikay (Torky Tork Remix)
03. Geuner (YOURZ Remix)
04. Papa ist da (Asadjohn Remix)
05. Ganz unten feat. Hanybal (Ld$ Remix)

JUICE #177 jetzt versandkostenfrei im Shop bestellen.