JUICE #174 mit Gzuz & Bonez MC/Kontra K-Cover und JUICE-CD #133 ab dem 21.04. überall erhältlich!

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JUICE-Ausgabe #174 (Mai/Juni 2016) mit Gzuz & Bonez MC- und Kontra K-Cover ist ab dem 21.04. bundesweit für 5,90 EUR inklusive JUICE-CD #133 im Zeitschriftenhandel erhältlich oder ab sofort versandkostenfrei im Shop bestellbar. Wir liefern vorab einen kleinen Einblick ins neue Heft.

DIE THEMEN DER AUSGABE:

Gzuz & Bonez MC & Kontra K
The Takeover
Mitte März im Ringside Gym in Berlin-Friedrichshain: Kontra K, Gzuz und Bonez MC sind heiß. Nicht nur, weil man mit »Labyrinth« und »High & Hungrig 2« zwei der meist erwarteten Alben des Frühlings in petto hat. Oder weil alle drei Gewissheit haben, zum ersten Mal in ­ihrer Karriere das JUICE-Cover zu zieren. Grund dafür ist vielmehr unser Versprechen, dass gleich noch ein Gast auftaucht, mit dem man sich besagtes Titelblatt teilen soll: Mathilda. Doch das neunjährige Alligatorenweibchen macht es spannend und trifft erst mit zwei­stündiger Verspätung ein. Zeit genug, um vor dem Shooting mit ihr und dem anschließenden Gespräch mit den Jungs erst mal Bilanz zu ziehen. Über zwei rasante Aufstiege, die kaum einer hat kommen sehen.

RAF Camora
Ghøstwriter
Kunst und all ihre verschiedenen Spielarten und Formen sind nie so ganz greifbar. Kunst ist vielmehr eine Idee ohne Grenzen. Ein Pfad ohne Richtung. Ein Weg ohne Ziel. Und in der deutschsprachigen Rapszene verkörpert kaum ein Künstler diese Immaterialität so sehr wie Raphael Ragucci. Allein seine zwei Künstler-Alter-Egos Raf Camora und RAF 3.0 verhinderten stets Eindeutigkeit. Und sein Agieren auf verschiedenen musikalischen Spielwiesen sowie sein Hang zu Futurismus und Mystik taten ihr Übriges, um sich einer klaren Kategorisierung zu entziehen. Für sein neues Album »Ghøst« hat sich RAF Camora zwar weitgehend seines 3.0-Monikers entledigt und positioniert sich musikalisch präziser, unfassbar bleibt er jedoch weiterhin. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen »Ghøst«.

Karate Andi
Sternzeichen Eisenschwanz
Vom Hinterhof-Boss zum Chef im Szenekiez. Während sich sein einst verruchter ­Neuköllner Bezirk zum hippen Hotspot entwickelte, ist Karate Andi seinem Asi-Lifestyle treu geblieben. Daran änderte auch die finanzielle Sicherheit durch sein neues, ­erfolgsverwöhntes Label nichts. Andis Selfmade-Debüt »Turbo«, das mit dem neuen ­Power-Producerteam DIE ACHSE, bestehend aus Bazzazian und Farhot, entstand, erfüllt alle Erwartungen, die Rapdeutschland an den zugezogenen Eckkneipenhustler hätte stellen können. Es geht um Punchlines, Pils und Pennerrap. Ein unbedingt ernst zu nehmendes Interview mit dem Meta-Ironiker übers Schwarzfahren, die Seifen­industrie und »Waterworld«.

Frauenarzt
Geprolle wie Bolle
Fast eine Dekade ist es her, dass Frauenarzt als »Dr. Sex« allein operiert hat. Danach tauschte er Stethoskop gegen Stroboskop, rief als Teil der Atzen mit mallorchaotischem Täterä-Rap zum »Disco Pogo« auf und propagierte lautstark Ringelbeats mit Anfassen. Nun jedoch ist King Kool Frauenarzt zurück und leitet mal eben die Untergrund-Rap-Renaissance ein. Wie das? Mit einem neuen Soloalbum. Das trägt den wohlklingenden Namen »Mutterficker« und hat weitaus mehr zu bieten als das böse Pfuiwort im Titel vermuten lässt.

Samy Deluxe
»Deutschland hat sich verändert«
»Warum Promi sein? Ich war happy als Underground-Rapper«, erinnert sich Samy ­Deluxe. Dabei ist seine Karriere kein Entweder-Oder. Jede anprobierte Persona und jede in Musik umgesetzte Laune erweitert nur sein Repertoire. Der »One Take Wonder«-Samy von 2016 steht in einer Traditionslinie mit dem 19-jährigen Eimsbusher Freestyle-­Monster. Der mal optimistisch, mal bitterböse über sein Verhältnis zu Land und Leuten referierende Samy ist seit »Weck mich auf« Deutschrap-Inventar. Und selbst der Paradies­vogel Herr Sorge, so scherzt Samy heute, bleibt zumindest als Drohung in der Hinterhand – wenn nicht mit Rap, dann vielleicht doch wieder mit Autotune. »Berühmte letzte Worte« könnte jetzt alle Samys vereinen, den Talkshow-Gast, die Sechzehner-Geheimwaffe, den Vater und den, nun ja, aufgebrachten Bürger. Beginnen wir mit Letzterem.

Eko Fresh
Ek kütt wie ek kütt
Es ist keine Seltenheit, dass Interviews mit Rappern um neun Uhr abends stattfinden. Ein Interview um neun Uhr morgens hingegen – ein Novum. Aber Eko veranschlagt den ­Termin locker auf die Morgenstunden. Was soll er auch machen? Er hat zu viel zu tun. Seine eingeschlagenen Schauspielpfade nehmen bereits viel Zeit in Anspruch (neben dem Kinofilm »Drei Türken und ein Baby« und der ZDFneo-Serie »Blockbustaz« hat er gerade »Nachtschicht« fürs ZDF abgedreht) – und irgendwas war da ja auch noch mit der Musik. So erscheint mit »Freezy« dieser Tage bereits Ekos zehntes Soloalbum. Grund genug für ein Gespräch über seine Karrierestandbeine, politischen Rap und Puff Daddy.

Weitere Themen:
SHORTCUTS: The Internet / Neonschwarz / Fresh Face / SCH / Wiz Khalifa / u.v.m.
HIPHOPE: Rin, Jazz Cartier, BRKN

Interviews & Features:
Haze
Appletree
Bengio
Sylabil Spill
Prezident
Danju
AchtVier & Said
Juicy Gay
AK Ausserkontrolle
Audio88 interviewt Aesop Rock
Samiyam
Flatbush Zombies
Trae Tha Truth
Charles Bradley
Bilal Vs. The Beats
Pictorial: mika
HipHop ‚Round The World: Octopizzo & Megaloh mit Viva con Agua in Uganda
Kings of HipHop: Mos Def
Festivalplaner

COVER JUICE #174
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Tracklist JUICE-CD #133
01. Gzuz & LX – »Optimal«
02. Kontra K feat. Gzuz & Bonez – »Diemak« (JUICE Exklusive)
03. Frauenarzt – »KKF«
04. Karate Andi – »Das Karate Andi« (JUICE Exclusive)
05. Sylabil Spill – »Du mich auch«
06. RAF Camora – »Ghøst«
07. Prezident feat. Absztrakkt – »Prometheus«
08. Ghanaian Stallion – »Papaya«
09. BRKN feat. Nico K.I.Z – »U8«
10. Juicy Gay feat. Milone – »Leiden am Erfolg« (JUICE Exclusive)

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