Hiob & Morlockk Dilemma [Interview]

Hiob-Morlockk-650
 
Nach der Apokalypse ist vor der Apokalypse
 
Deutschland anno 2104: Die Arbeitslosigkeit sinkt auf ein Rekordtief, die Konjunktur wächst kräftig wie eh und je. Auch die Musikindustrie treibt derweil frische Blüten, lässt ganz Deutschrap fröhlich miteinander kuscheln und etabliert mal eben die Spielregeln von »Raop«. Krise überstanden? Beinahe würde man dem Schauspiel Glauben schenken, wären da nicht die zwei notorischen Nörgler, die uns schon vor vier Jahren mit einem gemeinsamen Langspieler die Apokalypse vor Augen führten. Nun, wo die beiden erkannt haben, dass wir fröhlich auf den nächsten Untergang zusteuern, ist es mal wieder an der Zeit, das Kind beim Namen zu nennen. »Kapitalismus Jetzt« ist vielleicht das letzte Stück Kapitalismuskritik für eine entideologisierte Jugend – freilich in gewohnt sarkastischer Attitüde. Ein guter Anlass für einen Hausbesuch bei Hiob & Morlockk Dilemma, die sich im bescheidenen Luxus der eigenen vier Wände den essenziellen Fragen zur Lage der Nation stellen, bevor bei einem Gläschen Schampus auf die letzten Tage in der großen Blase angestoßen wird.
 
Vor vier Jahren habt ihr die Apokalypse ausgerufen. Sind wir nun im post-apokalyptischen Kapitalismus angekommen?
Hiob: Die Post-Apokalypse haben wir ja 2010 auch schon ausgerufen, mit der Remix-EP von »Apokalypse Jetzt«.
Morlockk: Und auf der »Post-Apokalypse EP« gibt es ja noch einen Exclusive-Song, in dem wir es offenlassen, was nach der Apokalypse kommt. Ich hab’s immer so gedeutet, dass danach eigentlich genau dasselbe passiert wie vorher – der Zyklus wiederholt sich. Man könnte also sagen, dass die Apokalypse nun gekommen ist und wir auf »Kapitalismus Jetzt« von einer nicht allzu entfernten Zukunft reden, in der es nur noch darum geht, sich selbst zu feiern.
Hiob: Die Apokalypse findet schon statt, aber keiner unternimmt was dagegen, und es hat auch keiner irgendein Interesse daran, das Ganze aufzuhalten.
Morlockk: Genau, die Blase wird größer und irgendwann kommt man folgerichtig an einen Punkt, an dem man sagt: »Ey, dann ist es halt so. Wenn wir alle zu Grunde gehen, dann mit ’nem Champagner in der Hand!«
Hiob: Auf der Titanic wollte jeder derjenige sein, der sich noch an der Bar besäuft.
 
Und das zieht ihr nun auch auf »Kapitalismus Jetzt« durch?
Morlockk: Ich denke, dass der doppelte Boden auf dem Album schon deutlich herauszuhören ist. Wir feiern uns zwar selbst, aber es schimmert immer auch durch, dass das ganze Ding nur auf tönernen Füßen steht. Wir reden ja davon, dass eigentlich alles nur auf Pump ist, wovon wir leben.
Hiob: Das kennt man ja selbst. Man lebt in Saus und Braus, aber fragt sich, wie lange noch.
Morlockk: Unterbewusst ist einem klar, dass der nächste Crash schon bevorsteht. Man hat so eine dunkle Vorahnung, und trotzdem heißt es »Lebe den Tag!« und »Was kümmert mich schon Morgen?!«
 
Thema »YOLO« also.
Morlockk: Ne, wir wollen eigentlich etablieren, dass man statt »YOLO« einfach »Kapitalismus Jetzt« sagt. Vielleicht wird das dann auch mal zum Unwort des Jahres. (lacht)
 
Ihr habt also auch keine Idee, was denn nun danach kommt, falls alles untergeht?
Morlockk: Aber wie soll es denn untergehen? Das muss man sich ja erstmal vorstellen! Da gibt’s wahrscheinlich tausende Theorien drüber. Also ich glaube nicht, dass ein Komet kommt und das Ganze hier beendet. Und ich kann mir auch den wirtschaftlichen Crash ganz schwer vorstellen.
Hiob: Wir bauen auf, wir reißen ein, wir bauen auf, wir reißen ein …
Morlockk: Genau. Anstelle eines Crashes ist das ein ganz langwieriger Prozess, den man Schritt für Schritt so gar nicht mitbekommt, sondern erst im Rückblick. Irgendwann stellt man dann verwundert fest: »Huch, warum lebe ich in der Sklaverei?!« Welche gesellschaftliche Veränderung ich mir tatsächlich wünschen würde, wäre, dass dieses ganze System einem Allgemeinwohl dient. So war es vielleicht auch ursprünglich mal gedacht.
Hiob: Du meinst eine Soziale Marktwirtschaft.
Morlockk: Genau, die existiert einfach nicht. Es interessiert nicht, ob mit dem Geld in eine Zukunft investiert wird. Es geht nur darum, dass eine Minderheit von Leuten, die irgendwo Aktienpapiere hat, befriedigt werden muss. Profit, ständiges Wachstum, darum geht’s. Und an den Schrauben könnte man ja drehen, sage ich jetzt mal so ganz laienhaft. Ich bin da aber auch kein Experte.
Hiob: Wenn wir jetzt über Zinswirtschaft reden, führt das in einem JUICE-Interview vielleicht auch zu weit.
Morlockk: Darüber sprechen wir ja dann auch noch mal im FOCUS-Money-Interview.
 
Und das erscheint wann?
Morlockk: Da sind wir noch am verhandeln. Mit dem Albumtitel haben wir ja auch insgeheim gehofft, endlich ins Feuilleton und in die Wirtschaftsmagazine zu kommen. (lacht)
Hiob: Aber die Financial Times Deutschland ist ja nun auch schon pleite, oder? Naja …
 

 
Wie beurteilt ihr denn aktuell die Rolle von HipHop in unserem System?
Hiob: Ich glaube, dass HipHop in der gesamten ersten Welt kein politischer Akteur mehr ist. Vielleicht sieht das in Nordafrika noch anders aus. Oder von mir aus auch noch in französischen Vorstädten, obwohl das ja wieder die erste Welt ist – oder die vierte, wie man’s nimmt.
Morlockk: Als wir in den 90ern mit HipHop aufgewachsen sind, war das – zumindest in Deutschland – komplett mit linker Politik assoziiert. Mittlerweile ist Rap in eine ganz unpolitische Ecke gegangen. Aber diese Veränderung würde ich nicht mal als HipHop-kulturelles Phänomen beschreiben, sondern eher als gesellschaftliches Thema. Das ist jetzt gar kein Vorwurf, aber die Jugend lebt teilweise einfach ganz ohne politische Ideale. Rap wird nun eher mal dazu genutzt, die Eltern zu schockieren, weil irgendjemand »Fotze« oder »Hurensohn« sagt.
 
Gangsterrap bietet doch aber zumindest eine ziemlich direkte Reflexion einer extrem harten, kapitalistischen Realität, oder?
Hiob: Definitiv.
Morlockk: Man muss allerdings bedenken, dass die Opfer des Kapitalismus eigentlich diejenigen sind, aus deren Reihen Gangsterrapper entstehen, rein theoretisch. Also wenn man’s oberflächlich, BILD-Niveau-mäßig betrachtet, würde man sagen: »Ja natürlich, die reden nur von dicken Autos!« Aber das ist ja nicht alles. Ein Grundproblem des Gangsterrap ist, dass er oft extrem überspitzt ist. Und bei vielen Künstlern kann man nur ganz schwer entscheiden, ob deren Musik jetzt nur der Provokation dient, oder eine richtige Story erzählt. Außerdem gibt es ganz wenige, die mich wirklich unterhalten und bei denen es nicht so ein komplettes »Mir geht’s so schlecht, blablabla« ist. Aber grundsätzlich ist da gar nichts gegen zu sagen.
Hiob: Grundsätzlich ist aber doch etwas zu sagen! Gerade in den USA nämlich, aber auch hier, gibt es eine Heroisierung des absoluten Raubtierkapitalismus. Dafür steht Gangsterrap sehr oft. Nach dem Motto »Mach dein Geld, egal was sich dir in den Weg stellt«. Das kann ich halt nicht ernstnehmen, gerade weil die Leute eigentlich einen anderen Background haben und auch alle daran scheitern, im Großen und Ganzen.
Morlockk: Allerdings darf man denen eigentlich keinen großen Vorwurf machen, weil wir uns letzten Endes alle in demselben System bewegen, in dem dir vorgelebt wird: »Hey, wenn du die Ellenbogen ausfährst und skrupellos bist, dann schaffst du es zu etwas.« Auf der Straßenebene funktioniert das Prinzip eben. Das ist der perfekt gelebte Kapitalismus.
Hiob: Ja, aber es gehört schon auch eine gehörige Portion Dummheit dazu. Die Leute sind dann einfach nicht selbstreflektiert, sonst würden sie das so nicht formulieren.
Morlockk: Aus dem einfachen Grund, dass immer draufgehauen wird, wenn du dich in der untersten Kaste befindest. Du brauchst ja nur die Zeitung aufzuschlagen und auf die Leute zu schauen, die ein Unternehmen komplett in den Sand setzen und trotzdem Abfindungen in Millionenhöhe bekommen. Die werden alle mit Applaus nach Hause geschickt. Wenn du aber auf der Straße dein Geschäft versaust, dann bist du entweder im Knast oder hast körperliche Probleme.
Hiob: Die Mafia ist nicht mehr auf der Straße, die Mafia ist an der Börse.
 
Ist denn euer Album nun ein Gegenentwurf zu Gangsterrap?
Morlockk: Nein, Gegenentwurf klingt zu groß. Dann würden wir ja von außen drauf schauen und wissen, was man besser machen müsste. Und das wissen wir gar nicht.
Das war auch nie der Auftrag. Wir halten halt Augen und Ohren auf, laufen durch die Welt und geben das sarkastisch wieder – ganz einfach.
Hiob: Dafür sind wir auch viel zu tief drin in der ganzen Scheiße. Man muss dazu einfach wissen, woher wir kommen. Wir sind nicht die Professorenkinder, kein gehobenes Bürgertum und wir haben auch eine Menge Scheiße mitgemacht. Und nur, weil wir veraltete Beugungsformen oder Altdeutsch benutzen, machen wir keinen Studentenrap. Ohne das jetzt wieder zu polemisieren.
 
Es gibt ein Video zum Titeltrack »Kapitalismus Jetzt«, in dem ihr euch in einer schönen, weißen Welt bewegt.
Hiob: Wir haben mit unserem Regisseur ein Konzept ausgearbeitet, bei dem wir so eine Raffaello-Werbung im Kopf hatten.
Morlockk: Außerdem haben wir ästhetisch versucht, dieses retro-futuristische Element mit reinzunehmen, da liegt nämlich auch der Ursprung des Albums. Eine kurze Anekdote dazu: Wir hatten mal einen Gig in Norddeutschland und nächtigten in einer Jugendherberge, in der verschiedene Bücher auslagen. Da war eins von einem Futurismus-Forscher dabei, der in den 70ern darüber geschrieben hat, wie er sich 2014 vorstellt.
Hiob: In diesem Buch herrscht eine unglaubliche Zukunfts-, Technik und auch Kapitalismus-Gläubigkeit. »Das perfekte System« und »alles wird immer besser«. Und irgendwann halten sich alle Luxus-Show-Affen.
Morlockk: Das waren absurde Zukunftsvorstellungen, in denen natürlich alles positiv wird. Heute klingt das wie Satire, aber das war komplett ernstgemeint. Daraus wurde dann so ein Ansatz, quasi aus den 70er Jahren auf das Jetzt zu blicken. Natürlich mit einem naiven Blick und sehr überspitzt.
 

 
Mich hat das an die Attitüde von Drake erinnert: Der Typ ist steinreich und trotzdem vollkommen depri.
Hiob: Das ist dieser Hedonismus, mit dem man sich gleichzeitig selbst zerstört, weil der Überfluss einen taub macht für viele andere Sachen.
Morlockk: Wenn du sagst, dass du jeden Tag Party machen kannst, dann ist es nichts besonderes mehr und irgendwann sitzt du dann komplett ohne Höhepunkte zuhause.
Hiob: Das ist halt die Koks-Gesellschaft.
Morlockk: Genau, der Senti-Film nach’m ziehen.
Hiob: Das ist Kreuzberg, so kann man das auch sagen.
Morlockk: Jetzt hate nicht Kreuzberg, das ist ÜBERALL in Berlin so. (lacht)
Hiob: Nein, Kreuzberg ist aber das aller schlimmste Beispiel. Das ist eine einzige… Also diese hedonistischen Agentur-Parties und so… Das ist echt das allerletzte!
 
Bei einem anderen Track auf dem Album, »Heutzutage«, geht es um die heute so kaputte Jugend. Glaubt ihr denn, dass es früher mal besser war?
Morlockk: Das ist jetzt eine Fangfrage, um uns in so eine Laas Unltd.-Ecke zu drängen. (lacht)
Hiob: Vor allem geht’s darin über den Überfluss, den wir gerade erwähnt haben. Wir haben also eigentlich einen Track über Drake gemacht. (lacht) Wenn wir über die Jugend von heute sprechen, dann ist das allerdings auch selbstironisch gemeint. Ich meine, dieser Begriff »die Jugend von heute«…
Morlockk: … die waren wir ja auch mal.
Hiob: Wir blicken jetzt als die alten Säcke auf die Jüngeren und sagen: »Die Jugend von heute… Wie die sich anziehen, und was die machen…« Das ist schon auch selbst-referenziell.
 
Im Moment haben sich im Deutschrap doch scheinbar alle so lieb. Wie passt ihr da rein?
Hiob: Wir sind unsere eigene Szene. Wir haben unser eigenes Publikum und wir machen, worauf wir Bock haben. Und in welchem Kontext wir jetzt zu ’ner HipHop-Szene stehen ist uns ziemlich wurscht.
Morlockk: Und das ist den anderen wahrscheinlich genauso egal. Wenn es überhaupt eine Szene gibt, dann halt als ein Arbeitskreis von Leuten, deren Mucke man mag und mit denen man dann aufnimmt.
Hiob: Wir haben auch Leute lieb, weißt du.
Morlockk: Ganz genau. Ich meine, ich gucke mir ja auch Video-Singles von Leuten an und manches amüsiert mich, aber ich würde mich jetzt nicht als Teil davon sehen. Das existiert alles parallel und das ist auch völlig in Ordnung so…
Hiob: Ne, vieles ist auch nicht in Ordnung! Also ich sage jetzt keine Namen, aber Morlockk zeigt mir ja manchmal Videos, wo ich da sitze und mir denke…
Morlockk: Ich zeige ihm aber auch wirklich nur die besten! (lacht)
Hiob: Die richtigen Knüller, Prinz Pi und so. Und dann sitze ich halt da und VERSTEHE es einfach nicht. Ich bin dann wirklich der alte Mann in seinem Schaukelstuhl. Aber letzten Endes gibt es ja auch viele Leute, die uns nicht verstehen. Man muss das ja auch einfach nicht hören. Ich esse ja auch nur das, worauf ich Appetit habe. Und ich reg‘ mich nicht über schlechtes Essen auf, weil ich halt einfach gutes Essen genieße.
Morlockk: Man hat ja allein schon den ganzen Tag damit zu tun, gute Zutaten für seine gute Küche zu suchen. Da kann man sich gar nicht damit beschäftigen, dass die Leute bei McDonald’s anstehen.
 
Wir haben noch gar nicht über den Sound auf dem Album geredet. Wer hat das Ganze eigentlich produziert?
Morlockk: Wir beide.
 
Gemeinsam?
Morlockk: Also ich sage mal so: Auch auf der textlichen Ebene arbeitet erst mal jeder in seinem Kämmerlein. Aber wir haben im Vorfeld abgesteckt, wie die Konzepte aussehen und in welche Richtung wir gehen. Am Ende hatten wir dann einen Haufen Instrumentals zur Auswahl, aus denen wir gemeinsam ausgewählt haben und es gibt auch keinen Track, bei dem der andere nicht noch mal drauf geschaut hätte.
 

 
Das Album klingt auch ziemlich rund.
Morlockk: Das hat ja auch seinen Grund. Wir arbeiten einfach schon sehr lange miteinander und das geht mit einer riesigen Schnittmenge einher, allein was Inhalte und Textkonzepte angeht. Und wir haben einen sehr eng verlaufenden Musikgeschmack, insofern muss es teilweise gar nicht so sein, dass wir am selben Ort sitzen. Wobei man dazu sagen muss, dass wir die Arbeit an ­diesem Album, jetzt wo wir in der selben Stadt leben, zum ersten Mal weniger aus ’nem Kollabo-Aspekt, sondern vielmehr aus einem Band-Charakter heraus gesehen haben.
Hiob: Und der ist ganz natürlich entstanden, weil wir uns ziemlich ähnlich sind. Wir hören nicht nur die selbe Musik, sondern haben grundsätzlich auch eine ähnliche Sozialisierung. Ich meine Sozialisation, ‚tschuldigung.
Morlockk: Sozialismus meinst du. (lacht)
 
Thema Sound: Was deutlich heraussticht sind die »retro-futuristischen« Synthie-Sounds.
Morlockk: Das böse Wort »Synthie-Sound« impliziert bei den Leuten wahrscheinlich so komische Beats von Anfang der Nuller-Jahre, die ich auch heute noch nicht mag. Was wir wollten, war dieser originale, alte 70er Jahre-Synthie-Sound mit analogen Geräten. Wir haben natürlich Sachen eingespielt, du siehst ja hier auch das Equipment. (Zeigt auf seinen Moog-Synthie) Aber die Sachen von damals waren so brillant und teilweise auch so fehlerhaft im Sound, dass da ein eigener Charme mitschwingt, den du nicht einfach so nachbauen kannst. Das ist kein ekliger Techno-Synthie, sondern basiert auf irgendwelchen Moog-Modularen, die in den 70ern nur von ein paar dutzend Leuten gespielt wurden. Und das ist eben auch der Sound, den wir grundsätzlich feiern. Den haben wir ja vorher auch gemacht, diesen 70er-Sound. Generell ist unser Sound also weiterhin Sample-basiert.
 
Was kommt bei euch nach dem Album?
Hiob: Wir werden auf Tour gehen und ‚Ne Remix-Platte mit ein paar neuen Tracks kommt auch noch in diesem Jahr. Wir haben da auch schon ein paar Dudes angefragt, deren Namen auch die JUICE kennt. Dieses Jahr wird auf jeden Fall voll für uns!
 
Dieser Artikel ist erschienen in JUICE #157 (hier versandkostenfrei nachbestellen).