Free Guwop! Fünf Gucci-Mane-Essentials anlässlich seiner Freilassung // Liste

Gucci-Mane

Burr! Die Timelines jeglicher medialer Kanäle (abgesehen von der Tagesschau) wärmten die Meldung bereits zigfach auf: Gucci Mane ist überraschend aus dem Knast entlassen worden, nachdem sein Freikommen ursprünglich für September angesetzt war. Ob er seinen Tag mit einem Purp-Blunt und einem Double Cup voll Sizzurp begonnen hat, lässt sich an dieser Stelle noch nicht festmachen. Sicher ist, dass die Trap ihren God zurück hat. Und er scheint fleißig gewesen zu sein: Auf Twitter postete er Textfetzen des ersten, von Mike Will Made It produzierten Cuts »First Day Out Tha Feds«, der einige Stunden später auf Power 105.1 Premiere feierte. Während seines Aufenthaltes im Slammer tauchten immer wieder mal Fotos der in seiner Zelle spärlich gebastelten Aufnahmekabine auf. Der exzentrische ATLien weiß sich eben auch mit dem Nötigsten zu helfen. Bei Obama wurde bereits von Riff Raff per Tweet der konstruktive Vorschlag eingereicht, den 26. Mai fortan zum Gucci Mane Day zu erklären. Dass Guwop am Tag seiner Haftentlassung ein neues Mixtape ankündigt, dürfte nur diejenigen verwundern, die sich mit dem Phänomen noch nicht ausreichend auseinandergesetzt haben. Big Gucc steht nunmal für konstant hohen Output. Bevor die Flutwelle neuer Mucke vom 1017-Oberhaupt über uns hereinbricht, blicken wir nochmals auf einige seiner größten Hits. Welcome home, Guwop!


Gucci Mane feat. Young Jeezy & Boo – Icy (2005)
»My pockets so heavy that I can’t walk steady.« Mit »Icy« gelang Gucci Mane 2005 der Durchbruch. Damals noch an der Seite von Young Jeezy, der auf dem Track auch eine legendäre Einstiegsline hat: »Got a house around my neck and my wrist on chill.« Wie einflussreich dieser Startschuss der beiden war, ließ sich zu der Zeit nicht im Geringsten ausmalen. Als der Erfolg ins Haus trudelte, konnten sich die beiden nicht einigen, wem denn nun die Rechte an dem Song gehören. Seitdem ist die Stimmung zwischen beiden Lagern, nunja, eisig.


Gucci Mane – Shook Them Haters Off (2006)
Die Liste veröffentlichter Projekte von Gucci Mane ist schier unendlich. Das erste Mixtape »Chicken Talk« stammt von 2006, worauf auch »Shook Them Haters Off« zu finden ist. Dabei handelt es sich um einen Diss gegen Big Cat Records. Ist das ein Panflöten-Beat?


Gucci Mane – Lemonade (2009)
Ein Piano-Banger vor dem Herrn, der allerdings nichts mit dem kürzlich erschienenen Beyoncé-Album am Hut hat. Im Video everything yellow. Classic.


Ferrari Boyz feat. 2 Chainz – Mud Musik (2011)
Gucci und Waka Flocka Flame formierten sich einst zu den Rarri Boyz. Einer der am härtesten nach vorne gehenden Joints vom gleichnamigen Album ist »Mud Musik« zusammen mit 2 Chainz. Mittlerweile haben sich die beiden zerstritten und wieder vertragen. Eine Reunion im Studio wäre, gelinde gesagt, wünschenswert.


Gucci Mane feat. Rick Ross – Trap House 3 (2013)
»Damn, we are in the cut again?« Auf einem Brett sondergleichen einfach mal in der Hook 15 bis 20 Mal »Trap House« gesagt und alles richtig gemacht. Dann noch Vollzeithustler Ricky Rozay in die von Shootern bewachte Hütte einladen – fertig ist der Hit.


Gucci Mane – First Day Out The Feds
Gucci Season incoming! Die Gerüchte, dass das erste Guwop-Mixtape nach seiner Freilassung noch am Freitag um 10:17pm, also in den frühen Morgenstunden zum Samstag mitteleuropäischer Zeit veröffentlicht werden sollte, bewahrheiteten sich nicht. Stattdessen veröffentlichte Gucci den von Mike Will produzierten Track »First Day Out The Feds« und dankte seinen Fans am Wochenende in einem Instagram-Video.

Third day out! #WOP

Ein von Gucci Mane (@laflare1017) gepostetes Video am