Interview: Cro

Cro-Meine-Zeit

 

In der dritten Staffel von »30 Rock« gibt es die Folge »The Bubble«, in der Liz Lemon einen Mann mit dem ­Aussehen eines Disney-Prinzen kennen lernt, der in einer Seifenblase aus echten und falschen Komplimenten lebt. Cro ist eine jugendliche Ausgabe dieses Disney-Prinzen. Egal wo er auftaucht – die Mädchen lieben ihn, die Jungs klopfen ihm auf die Schulter, die Erwachsenen versuchen sich bei ihm anzukumpeln. Kein Wunder: »Easy« ist der größte Deutschrap-Hit seit »Mein Block«, das epochale Video steuert lässig auf die 20 Millionen Klicks zu, ­amerikanische Major-Labels klopfen bei seinem Management an und wollen ihn am liebsten sofort verhaften. »Raop« ist das eine Deutschrap-Debüt, das diesen Sommer zählt. Alle Zeichen stehen auf Gold. Doch Cro nimmt’s leicht.

 

Steffen, Cros Booker bei Chimperator, lenkt den Minivan durch den Berliner Feierabendverkehr. Carlo sitzt ohne Maske auf dem Beifahrersitz, er trägt Wifebeater, Jeans-Shorts mit hochgekrempelten Beinen, gestreifte Tube Socks und ausgelatschte Vans, die einmal weiß gewesen sein könnten. Sein iPhone ist an die Stereoanlage des Autos angeschlossen, es spielt »I Do« von Young Jeezy, Jay-Z und André 3000. Carlo rappt mit, dann switcht er plötzlich zu »93 ‘til Infinity« von Souls of Mischief, einem Golden-Era-Klassiker, der zu einer Zeit erschien, als Carlo gerade laufen lernte. Manager und Promoter sitzen auf den Rückbänken, die komplette Fahrtzeit konzentriert über ihre Laptops und Smartphones gebeugt. Ihre beiläufigen Gespräche drehen sich um Mädchen, die auf die Gästeliste kommen oder eben nicht, um den Exzess vom letzten Abend, um das nächste Video und das anstehende JUICE-Covershooting.

 

Als wir später an diesem Tag gemeinsam essen gehen, wird Carlo von der Bedienung mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht. Natürlich erkennt sie ihn ohne Maske nicht – wie auch? – doch allein durch seine Art fordert er offenbar eine bevorzugte Behandlung heraus. Man muss ihn halt mögen, diesen dürren, schwäbelnden Burschen, der sich benimmt, als wäre er mindestens sieben Jahre jünger, als er eigentlich ist, egal von welchem kolportierten Alter man ausgeht. Es ist eine Mischung aus ­jugendlicher Unbeschwertheit und aufrechter, ehrlich gemeinter Egalhaltung, die Carlo offensiv vor sich herträgt. Nur ein einziges Mal wird er im Gespräch ein kleines bisschen böse, und zwar, als er darauf angesprochen wird, dass ihn böse Zungen für ein Marketing-Konstrukt findiger Musikgeschäftsleute halten, für einen konstruierten Hype aus dem Industrie-Baukasten. Kein Wunder, dass ihn solche Vorwürfe nerven – hat er doch soeben erst einen Major-Vorschuss im Wert einer amtlichen Stuttgarter Eigentumswohnung ausgeschlagen, um »Raop« stattdessen unabhängig mit seinem eigenen Team von Chimperator zu veröffentlichen. Wie hiphop kann man bitteschön noch sein?

 

 

Die Causa Cro weist ein paar offensichtliche Parallelen zu vorherigen Erfolgsmodellen im deutschen HipHop auf, doch die erfrischende Attitüde macht den entscheidenden Unterschied. Während sich die erste Hamburger und Stuttgarter Generation noch für Chartplatzierungen und Auszeichnungen schämte, waren es die Aggro-Berliner, die das in Amerika längst übliche Prahlen und Protzen mit derlei Erfolgsinsignien salonfähig machten. Cro hingegen macht keinen Hehl daraus, dass er es ebenfalls ganz nach oben schaffen will – wie vor ihm schon Samy Deluxe, Kool Savas oder Sido. Nur gibt er sich extrem entspannt dabei: Weder ist er ein verbissener Rap-Streber auf der Fährte des echten »King of Rap«, noch gehen ihm Selbstironie, Witz und Charme ab wie manchen rappenden Überbleibseln der Gangsta-Ära. Vor allem jedoch trägt der junge Schwabe die wirtschaftlichen Aspekte seiner Karriere nur selten in seine Musik hinein: Bis auf eine lässige »Scheiß auf Majors«-Line im Opener drehen sich erfreulich wenige Textzeilen auf »Raop« um HipHop und die Musikindustrie als solche. Stattdessen rappt Cro, man höre und staune, über sein Leben. Ein Leben, das bislang von elementaren Krisen und Erschütterungen verschont geblieben ist, wie er im Gespräch zugibt.

 

Wahrscheinlich ist es die Absenz solcher Schicksalsschläge, die Cros Musik so leicht und unbeschwert wie lange nichts mehr klingen lässt. Sie erinnert die größeren Brüder an den luftigen Westküsten-Rap der mittleren Neunziger, konkret an Hieroglyphics und The Pharcyde, nur ohne deren lyrische Kapriolen und stattdessen mit dem Swag der goldenen Stuttgarter Ära. Cro selbst würde eine solche Zuschreibung höchstens mit einem Achselzucken quittieren, nicht von der Hand weisen kann und will er jedoch die Referenzen an zwei Pittsburgher Rapper, die ihn in den letzten Jahren maßgeblich beeinflusst haben: Wiz Khalifa und Mac Miller stehen auch für den sorglosen und sonnigen Soundtrack zum guten Leben der 14- bis 19-Jährigen, also jener kurzen Lebensphase zwischen Entdeckung der positiven Aspekte des Lebens (Mädchen, Gras, Schnaps) und dem Eintritt in die ernste Phase der eigenen Existenz (Studium, Beruf, selbst Wäsche waschen). Eine Lebensphase, die wir ­Berufsjugendlichen zu konservieren versuchen, indem wir immer noch kurze ­Hosen tragen, uns das Gelegenheitskiffertum bewahren und SpaceGhostPurrp hören.

 

Jeder Tag ist irgendwie perfekt

 

Es gibt eine Filmszene und ein Musik­video, die das ästhetische und emotionale Spannungsfeld von »Raop« markieren. Die Filmszene stammt – wen wundert es? – aus Larry Clarks ikonischem Teenage-Angst-Streifen »Kids« von 1995, der in den letzten Jahren von einer neuen Generation als sinnstiftendes Dokumentationswerk entdeckt wurde. Die Szene spielt im Washington Square Park im Südosten Manhattans, damals noch kein langweiliger Rückzugsort für Studenten und Spießer, sondern ein aufregender Hangout-Spot der innerstädtischen Skater-Jugend. Die Hauptfiguren Telly und Casper (Letzterer gespielt von Justin Pierce, der auch im echten Leben zur Zoo-York-Posse gehörte) treffen im Park auf rund 20 Kumpels und Kumpelinen, sie kaufen Gras von einem jamaikanischen Dealer, rollen einen Blunt, skaten so herum und verprügeln en passant einen mindestens zehn Jahre älteren Stressmacher. Dazu laufen die jazzigen Beats von Q-Tip, DJ Premier und T-Ray. Kurz vor Caspers sinnlosem Gewaltausbruch scheint einfach alles perfekt.

 

Cro würde zwar niemanden verprügeln, doch die Atmosphäre der Szene passt genauso gut zu seiner Musik wie der Videoclip zu dem 1998 erschienenen TripHop-Song »All I Need« der französischen Band Air. Das von Mike Mills gedrehte Video rückt die Geschichte eines jungen Skater-Paares in den Mittelpunkt, das getrennt voneinander interviewt wird und dabei die schönsten, unschuldigsten, ehrlichsten Liebesschwüre in die Kamera diktiert. Später sitzen sie nebeneinander im Auto auf einem Parkplatz und unterhalten sich, während über dem Skatepark draußen langsam die kalifornische Sommersonne untergeht. Zum Ende des Videos sitzen die Skater mit ihren Freunden in einem Zimmer, trinken Schnaps aus roten Plastikbechern und blicken auf die Lichter der Stadt. Es ist einer der fünf schönsten Videoclips, die jemals gedreht wurden – und es war ganz eindeutig eine Inspirationsquelle für »Easy«. Nachdem Mac Millers »Kool Aid & Frozen Pizza« bereits einen ’95er Lord-Finesse-Beat mit dem Licht und der Stimmung des »All I Need«-Videos verband, muss Cro sich an einem friedlichen Nachmittag in der Stuttgarter Vorstadt gedacht haben: Verdammt, das kann ich auch. Und er sollte Recht behalten.

 

 

Du wirkst relativ unaufgeregt, trotz des enormen Hypes um deine Person. Wie hast du die letzten Monate erlebt?
Für Cro war es spannend, der hat krass viel erlebt. Aber immer, wenn ich die Maske abnehme, bin ich Carlo. Und dann ist alles, wie es war. Keiner erkennt mich, ich kann ganz einfach herumlaufen, deswegen bin ich total entspannt. Privat hat sich nicht viel verändert. Das ist das Gleichgewicht, das mich am Boden hält, so dass alles cool bleibt.

 

Hättest du denn selbst für möglich gehalten, dass es so schnell geht?
Niemals. Ich glaube, ich habe es immer noch nicht so richtig realisiert. Manchmal schlägt die Realität ein, zum Beispiel wenn ich mit der Maske nach einem Konzert nach unten gehe und Autogramme gebe. Dann denke ich schon: »Oh mein Gott, was geht ab? Die schreien ja alle deinen Namen!«

 

Du gehst ja manchmal auch ohne Maske zu deinen Fans, aber es ist nicht ganz klar, ob sie dich erkennen…
Es gibt manche, die es erahnen, vielleicht wegen den Klamotten oder so. Das sind aber nur ganz wenige. Die denken dann auch nur: »Hm, das könnte er sein.« So ­richtig hat mich bisher noch keiner erkannt.

 

Willst du das so beibehalten?
Ja. Ich habe bis auf weiteres nicht vor, die Maske öffentlich abzulegen. Wir haben in die Richtung jedenfalls noch nichts geplant.

 

Wie sehr nervt es dich, wenn Bilder ohne Maske im Internet auftauchen?
Es gibt ja echt schon ganz, ganz viele Bilder und ganz verschiedene Menschen, die alle ich sein sollen. (grinst) Das ist mir alles eigentlich egal. Ich bin bis jetzt noch nicht enttarnt worden, von daher kann jeder gerne irgendwelche Bilder hochladen und behaupten, das wäre ich. Das passt schon.

 

 

In den letzten zwei Monaten hast du an »Raop« gearbeitet. Das musste ja ­wahnsinnig schnell gehen auf einmal.
Voll. Wir standen eigentlich im Januar mit leeren Händen da. Es gab vielleicht ein oder zwei Tracks, so Überbleibsel vom letzten Mixtape. Das waren Songs, die wir zu gut fürs Mixtape fanden und die wir von vornherein fürs Album behalten wollten. Sonst war da nichts. Außer eine Casper-Tour. Die mir dann plötzlich im Weg stand, weil ich das Album machen wollte. Denn Cro macht nun mal Sommermucke, also sollte das Album auch im Sommer rauskommen. Ich dachte: »Oh mein Gott, wir haben keine Zeit, das reicht nicht.« Also musste ich die Casper-Tour absagen. Es tat mir wirklich arg leid, dass es nicht funktioniert hat. Ich wäre da echt gerne mitgefahren. Dann habe ich zwei Monate nonstop Tracks gemacht. Und es hat funktioniert. Ich habe 18 Tracks gemacht und davon kommen jetzt 14 aufs Album.

 

Wie sieht dein Arbeitsprozess aus?
Ich baue eigentlich hauptsächlich Beats. ­Damit fängt es immer an. Erst wenn ich ­einen Beat habe, der mich flasht (lacht), dann schreibe ich drauflos. Es kann schon mal fünf Beats dauern, bis wieder einer dabei ist, wo ich denke: Cool. Deswegen bin ich hauptsächlich mit Beats bauen beschäftigt.

 

Das Texten geht vermutlich sehr schnell, oder?
Ja. Beides geht schnell, nur es dauert halt echt immer fünf bis zehn Beats, bis wieder einer kommt, der albumtauglich ist. Ich glaube deshalb auch, ich finde Alben nicht so cool wie Mixtapes. Mixtapes macht man halt einfach mal. Da nimmt man hier und da ein Sample und traut sich was. Dann wirkt es irgendwie lockerer, so ganz ohne Druck. Aber ich denke, ich habe es jetzt doch ganz gut hinbekommen mit dem Album.

 

 

Dein »Easy«-Mixtape lebte sehr stark von einem unbekümmerten Umgang mit Samples. Das war sicher beim ­Album eher problematisch.
Oh Gott! Ich war erst mal eine Woche lang am Boden zerstört, als es hieß, ich darf keine oder nur ganz wenig Samples benutzen. (lacht) Nee Quatsch, es war einfach eine andere Arbeits- und Vorgehensweise. Ich habe mir jetzt meine eigenen Samples eingespielt. Dafür habe ich mir ganz viele Plug-ins besorgt, dann habe ich fünf Spuren eingespielt, wie ein richtiges Lied, das Ganze rausgebouncet, wieder rein als MP3, einen Crackle-Filter drübergelegt, dann wieder raus, dann auf Platte, wieder rein, und das Ganze mindestens fünfmal wiederholt, damit es wirklich diesen alten Vintage-Charakter bekommt. Es sollte wie ein Sample klingen, aber eben von mir selbst eingespielt.

 

Hast du auch mit Session-Musikern gearbeitet?
Nur bei einem Track, bei »Wir waren hier«. Das war ja ein Iggy-Pop-Sample, da konnten wir die Aufnahme nicht klären. Also haben wir das im Studio mit einem Drummer und einem Gitarristen nachgespielt.

 

Außer dir selbst sind nur Shuko, Dexter und Jopez mit jeweils einem Beat ­vertreten. Wie kam der Kontakt?
Shuko hat mir alle paar Tage Unmengen von Beats geschickt. Der ist krass. Den rufe ich an und sage ihm, dass ich einen Beat wie »We Right Here« von DMX brauche – und 20 Minuten später habe ich eine E-Mail mit einem ähnlichen Beat. Der hat alles für mich so hinproduziert, wie ich das wollte, ganz schnell. Bei Dexter war ich auch einen Tag lang und habe Beats durchgehört, das ist ein ganz netter Typ, ein Kinderarzt. Den kannte ich vorher noch nicht. Jopez ist aus meinem Stuttgarter Umfeld, ihn kenne ich schon länger.

 

 

Ich hörte es läuten, dass du auch mit Max Herre zusammengearbeitet hast?
Ja, ich war mit ihm im Studio, hier in Berlin. Er hat mich gefragt, ob ich auf einem seiner Songs mitmachen will, das wäre sogar ein Single-Kandidat. Für mich war das krass: Max Herre, oh mein Gott! Ich hatte ja bislang noch gar keine Features gemacht, das erste war Casper und dann direkt Max Herre.

 

Du sagst in einem Song auf »Raop«, dass deine Helden früher Jan Delay und Max Herre waren. Den Songtitel »King of Raop« kann man wiederum als ­Referenz an Kool Savas verstehen.
Ja, klar. Ich finde alles cool, was damals war. Gerade auch die, die heute noch da sind: Jan, Max, Savas… Ich finde die super und will auch niemanden von denen verdrängen. Mir geht es nicht darum, zu sagen: Ihr seid alt und ich bin jung. Wenn’s gut läuft, bin ich bald down mit denen. Denn das will ich unbedingt. Ich will es mir mit niemandem verkacken. Diese Typen haben meine Kindheit geprägt. Ich kann mir vorstellen, dass manche der älteren Rapper mich nicht mögen oder nichts mit mir ­anfangen können. Bei Sido habe ich immer das Gefühl, und das finde ich schade, weil ich seine Musik nämlich sehr mag.

 

Wie bist du denn mit HipHop und ­Musik in Berührung gekommen?
Als Kind musste ich in den Klavierunterricht. Dadurch habe ich erste Grundkenntnisse im Musikmachen bekommen. Mein Bruder spielt Gitarre, das hat er mir beigebracht. Und so mit 14, 15 hatte meine Schwester einen Freund, der Beats gebaut hat. Der hat mir sein Midi-Keyboard geschenkt und das Programm gezeigt. Damit habe ich einfach mal ein bisschen herumexperimentiert. Ich habe also Beats gebaut und dann drauf geschrieben. Ich finde das auch total wichtig und will auch in Zukunft beides immer selbst machen. Mir reicht es nicht, nur zu rappen. Ich will Musik machen. Das ist wie eine ­Droge, und ich bin krass abhängig. (grinst)

 

 

Warst du eigentlich auch mal in der RBA aktiv?
(tut erschrocken) Also, Cro war nie in der RBA. Der hieß anders. (lacht) Gut, da war ich mal ein bisschen und habe mich ausprobiert. Ich war aber nie böse. Das alles, was ich da gesagt habe, hab ich gar nicht so gemeint. Das tut mir auch leid für die Kumpels. Ich hatte mit allen, die ich gebattlet habe, immer ganz krass Kontakt.

 

2009 hast du das »Trash«-Mixtape gemacht. Wie kam es dazu?
Ich habe einfach nur mit Kumpels abgehangen. Wir hatten damals eine schwarze Booth, die »Black Box«, in einer Hütte, die einem von uns gehörte. Dort waren wir die ganze Zeit und haben Tracks gemacht. Irgendwann habe ich die besten genommen und auf das »Trash«-Mixtape gepackt. Das war eben wirklich nur Müll, der einfach auf dem Rechner herumlag, alles ganz schrecklich von mir selbst abgemischt. Das war auch gar kein Demo, das ich herumschicken wollte, um Aufmerksamkeit zu bekommen oder so. Ich hab das einfach nur auf eine CD gepackt, gebrannt und einen Namen draufgeschrieben.

 

2010 folgte dann »Meine Musik«…
»Meine Musik« entstand neben meiner Ausbildung, immer abends, im Keller. [Carlo hat Mediengestalter bei der »Stuttgarter Zeitung« gelernt, Anm. d. Verf.] Wenn ich heimgekommen war, habe ich als Ausgleich zum Beruf halt Musik gemacht. Und irgendwann war wieder ein Mixtape fertig. (lacht)

 

Und dann hat Kaas dich entdeckt.
Ja. Das war, glaube ich, noch über MySpace. Da kam eine Nachricht rein: »Hey, was geht ab? Wo kann man dich mal live sehen?« In Stuttgart waren Chimperator und Die Orsons natürlich schon längst ein Begriff. Ich fand die cool und dachte: »Krass, ich soll zu Chimperator ins Büro kommen?« Ich fand das richtig geil.

 

Was hast du sonst für deutschen Rap gepumpt?
Querbeet. Aufgewachsen bin ich durch ­meinen Bruder mit Beginner, Samy und Afrob, meine Schwester hat Freundeskreis gehört. Dann kam die Aggro-Welle, da war ich auch dabei. Fand ich cool. Ein Freund von mir, Luca, hatte einen Roller mit Anlage, so als 15-jähriger Vollidiot. (lacht) Da lief plötzlich immer »Maske«, eine ganze Woche lang, und dadurch hab ich mich in jeden einzelnen Track verliebt.

 

War das auch eine Inspiration für deine eigene Maskerade?
Nein, wirklich nicht.

 

Wie kam denn die Idee bei dir?
Ich wollte halt die Arbeit und mein Rap-Hobby trennen. Ich war damals noch bei der Zeitung, ich war dort Cartoonist. Ein cooler Job, hat total Spaß gemacht. Ich kam da jeden Tag hin und hab gemalt: Karikaturen, Grafiken, Wetterkarten, Stadtpläne. Trotzdem war es dort ein bisschen konservativ, daher wollte ich nicht, dass sie mich so ­sehen, wenn ich vor Publikum spiele. Bei der Madcon-Tour haben wir uns dann gefragt, wie wir das in Zukunft machen wollen, wenn ich auf der Bühne stehe. Dann kam Psaiko.Dino und mir ganz spontan die Idee mit der Pandamaske.

 

 

Im Intro von »Raop« rappst du technisch sehr anspruchsvoll. Hattest du das Gefühl, etwas beweisen zu müssen?
Ich glaube schon. Ich finde es halt cool, ein Ding drauf zu haben, wo die Leute denken: »Okay, krass, der kann es ja doch.« Ansonsten klingt das Album sehr poppig und driftet vom Rap auch ein Stück weit weg. Mit dem Intro wollte ich das Gleichgewicht schaffen und zeigen, dass ich beides kann.

 

Wurmt es dich denn, wenn Kritiker behaupten, du wärst ein höchstens mittelmäßiger Rapper?
Nö, das ist mir wirklich egal. Kodimey sagt immer: »Check die Klicks, Bruder, check die Klicks.« (lacht)

 

Du warst mit Ahzumjot und Rockstah auf Tour. Siehst du dich als Teil einer neuen Generation im HipHop?
Immer mehr wird es so, ohne dass wir selbst das jemals gesagt hätten. Die da draußen stellen uns halt in dieses Licht und bezeichnen uns immer wieder als die neue Generation. Viele behaupten auch, dass bald alles so klingen wird wie wir, so frisch und frech. (denkt nach) Kann sein, doch. Es sieht jedenfalls alles danach aus gerade.

 

Interessant fand ich die Entscheidung, dein erstes Album trotz ­immenser ­Angebote nicht bei einem Major ­herauszubringen. Was hat dazu geführt?
Ich weiß nicht, das ist schon cooler und ­realer so. Ich finde diese ganze Major-Welt komisch. Irgend so ein »DSDS«-Marketing-Opfer singt da zwei Wochen rum, bekommt einen hohen Vorschuss, macht eine blöde Platte, verkauft davon 400.000 Einheiten und ist danach weg. Ich wollte auf keinen Fall, dass solche Gedanken aufkommen, dass ich meinen Arsch an irgendwen verkaufen würde. Wir haben echt Riesensummen von Universal und Sony geboten bekommen, die haben sich richtig hochgeschaukelt. Am Ende habe ich aber zusammen mit meinem Management entschieden: Nö, lasst uns das lieber alleine machen. Denn wir schaffen das selbst, aus eigener Kraft. Das blöde »Easy«-Lied lief schon auf 60 Radiosendern, ohne dass wir einen Promoter beschäftigt hätten. Das war ein totaler Selbstläufer. Wir haben wirklich nichts dafür gemacht, wir haben das Video für kein Geld gedreht und von ganz allein kamen diese 14,5 Millionen Klicks. [Stand ­Drucklegung: 18 Millionen, Anm. d. Verf.]

 

Kurz herrscht Unruhe im Tour-Van. Auf der linken Spur neben uns fährt ein ­schwarzer BMW, und auf dem Beifahrersitz sitzt tatsächlich ein junger Mann von Bushidos Statur, der ein überdimensionales »B« auf den Hals tätowiert hat. Cro bekommt sich kaum wieder ein, springt von der Sitzbank auf und versucht, durch das abgedunkelte Fenster einen Blick auf den Rap-Star zu erhaschen. Für ein paar Sekunden ist er wieder Carlo, der junge HipHop-Fan aus der Stuttgarter Vorstadt, der sich nichts sehnlicher wünscht, als einen Schnappschuss vom autofahrenden Bushido auf Instagram posten zu können.

 

Aktuell wirst du als Gegenentwurf zu Rappern wie demjenigen wahrgenommen, an dem wir gerade vorbeigefahren sind. Du hast mal ein Haftbefehl-Video auf Facebook gepostet; kannst du nachvollziehen, warum deine Fans nicht wollen, dass du das gut findest?
Klar. Es gibt ja verschiedene Geschmäcker. Der eine mag es, der andere nicht. Aber warum sollte ich deshalb nicht dazu stehen, dass ich es mag? Also dachte ich: Scheiß drauf, ich poste es. Da kamen ja nicht nur negative Kommentare, sondern auch Leute, die ein Feature von mir mit Haftbefehl gefordert haben, um diese Ketten zu sprengen.

 

Was magst du denn an Haftbefehl?
An Hafti? Hafti ist cool. Ich finde, der stylet krass. Wie er am Ende der Lines immer die Silben langzieht. (rappt mit verstellter Stimme) »Eizi Eiz, Jan Delay in Hamburg/oder Baba Haftbefehl in Frankfurt…« Das mache ich ja auch manchmal. (rappt als Cro) »Plötzlich macht dir das Rap-Ding Fun/ist echt entspannt/denn der Typ macht das, was der Rest nicht kann.«

 

Dein Rap erinnert also an ­Haftbefehl, dein Video an Mac Miller, das ­umgedrehte Kreuz auf der Panda­maske an Odd Future. So ein Sampling-­Mosaik nennt man ja gemeinhin HipHop, nicht?
(lacht) Ich hab mir das halt alles zusammengesamplet. Ich hab die Maske von Sido, den Flow von Savas, den Style von Casper, dann noch ein bisschen Odd Future, Mac Miller, Wiz Khalifa – alle sind sie drin. Und am Ende komme ich dabei heraus.

 

Text: Stephan Szillus

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