Chilly Gonzales hört sich Songs von Rin, Marteria, SXTN und Bausa an // Video


 
Falls sich das jemand ernsthaft fragen sollte: ja, auch im Jahr 25 nach »Die da!?« bleibt Rap auf Deutsch Geschmackssache. Nicht, dass das etwas am Erfolg des Genres ändern würde. Tatsächlich spielt es deutschem HipHop in die Karten, dass er zwischen all dem aalglatten Deutschpop, der sonst so durchs Radio dudelt, auch mal aneckt. Doch spätestens seit Marterias kommerziellem Durchbruch mit »Zum Glück in die Zukunft« ist da wieder eine neue Selbstverständlichkeit, mit der Pop-Anleihen in Rap-Songs auftauchen.

Was das alles mit Chilly Gonzales zu tun hat? Der gefeierte Pianist, Teilzeit-MC, Drake-Buddy und HipHop-Liebhaber ist in jeglicher Hinsicht ein Mann vom Fach. Und so legen die Kollegen von 1Live dem Wahl-Kölner in mehr oder minder regelmäßigen Abständen Musik vor. Gonzo ist dabei kein Kind von Traurigkeit: wenn ihm etwas sauer aufstößt, lässt er es seine Zuhörer vehement wissen. So auch beim jüngsten Video, in dem er zuerst die Abwesenheit von weiblichem Deutschrap moniert und an Bausas Nummer-eins-Hit »Was du Liebe nennst« ganz offensichtlich keinen Gefallen findet.

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