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REVIEWS

Murs & 9th Wonder – Fornever

Die Kombination aus Rapper Murs und Produzent 9th Wonder ist seit ihrem ersten Kollabo-Album “Murs 3:16 – The 9th Edition” einsortiert unter “grundsolide BoomBap-Musik gespickt mit dem einen oder anderen Ausreißer nach oben”. Und auch nach dem Durchhören von “Fornever” zeigt sich diese Schublade erneut als passend...

Devin The Dude – Suite 420

Vor zwölf Jahren veröffentlichte Devin The Dude seine erste LP. Sein Themenspektrum damals: Weed, Wine & Women. Dieser Tage kommt er mit seinem sechsten Longplayer daher, sein Themenspektrum heute: Weed, Wine & Women. Früher kiffte Devin auf dem WG-Klo, heute im Hotelzimmer. Dass er über die Jahre seiner Formel...

Little Brother – LeftBack

Dass sich Phonte Coleman und Rapper Big Pooh in den vergangenen Jahren eher ihren Solokarrieren und anderen Projekten widmeten, ist allseits bekannt. Dass die beiden jedoch Anfang 2010 ankündigten, ein zuerst geplantes Mixtape in ein neues und gleichzeitig letztes Little Brother-Album umgewandelt zu haben, war dann doch...

Griot – miCH

In der Eidgenossenschaft sorgt Bligg mit einer Mischung aus Pop, Rap und Volksmusik momentan für Platin-Auszeichnungen und begeisterte Hausfrauen. Das Traditionelle scheint wieder angesagt zu sein. Wenn der für Straßenrap bekannte Griot in Willhelm-Tell-Pose auf dem mit Kantonswappen verzierten Cover erscheint, erweckt das den Eindruck...

Chakuza – Monster In Mir

Die letzten zwei Jahre waren für Chakuza nicht leicht, und das hört man “Monster in mir”, dem dritten Album des Österreich-Korrespondenten aus dem Hause EGJ, mehr als deutlich an: Auf den 19 Songs spricht aus jeder Zeile Frust und Hass in reinster Form. Oberflächliches Gehabe auf VIP-Partys, enttäuschende Moves der Plattenindustrie, Probleme privater Natur...

Cypress Hill – Rise Up

Cypress Hill werden so langsam zu den AC/DC des HipHop: Dass sie ihre musikalische Formel noch mal bahnbrechend verändern, erwartet wohl ernsthaft niemand mehr von ihnen. Zwar würde sich der alte DJ Muggs-Fan in mir durchaus nochmal eine Rückkehr zu ihren düster-vertrippten Wurzeln à la “Temples Of Boom” wünschen...

Ty – Special Kind Of Fool

Eklektizismus. Das Wort allein verpasst dem eingefleischten Rap-Fan meist eine Instant-Schamesröte. Erinnert man sich doch mit Magengrummeln an die genreübergreifenden Gehversuche von Common auf ­“Electric Circus” oder andere bittere Befreiungs- und Adaptionsversuche...

Dendemann – Vom Vintage verweht

Mittwoch 24. März 2010, 21:57 Uhr. Verdammt, Durchlauf viereinhalb, der Chefan drängt auf Textabgabe, und ich mag das immer noch nicht. Natürlich mag ich es nicht. Wie für jeden anderen aufrechten Rap-Fan mit Erstsozialisierung zwischen 1869 und 2047 hat sich auch für mich ein Dendemann-Beat erst mal so anzuhören wie eine minimal feinjustierte Version von “Ich so, er so”...

Method Man, ­Ghostface Killah & Raekwon – Wu-Massacre

Das von eisenharten Wu-Fans schon seit einem Dreivierteljahr sehnlichst erwartete Kollabo-Projekt “Wu-Massacre” kann man streng genommen nicht mal als Album bezeichnen. “Mogelpackung” trifft es wohl eher. Nicht nur, dass das Albumcover hart von Duck Downs “Triple Threat” gebitet ist. Auch musikalisch ist die kreative Ausbeute eher mager...

Maeckes – Kids

Gut möglich, dass man mit einer “Kids”-Rezension so kurz nach Release einfach nur auf die Fresse fliegen kann. Denn zu diesem Zeitpunkt der Rezeption, an dem sich andere Alben aus unserem Lieblingsgenre bereits völlig entblättert haben und schon ihren Reiz zu verlieren drohen, da fängt “Kids” erst richtig an...

Sadat X – Wild Cowboys II

Seine nölige Quäkstimme und sein eigenwilliger, verstolperter Offbeat-Flow spalten Rap-Fans seit gut 20 Jahren in Anhänger und Hater. Kanonisch einigte man sich nach der Trennung von Brand Nubian darauf, dass Grand Puba der unantastbare Swagger-Papa und Lord Jamar ein unspektakulärer, aber durchaus okayer Conscious-MC sei. Nur Sadat X wusste die Geister wirklich zu scheiden: Entweder liebte man seine seltsam nervige Delivery, man hasste sie abgrundtief oder man wechselte seine Meinung je nach Tagesform – zu Letzterem tendierte ich selbst...

Prinz Pi – Illuminati

Dass Prinz Pi als einer der produktivsten Rapper der westlichen Hemisphäre gilt, ist ja schon länger gemachte Sache. Insofern ist es kaum verwunderlich, dass aus der angedachten “Illuminati”-EP in Kombination mit ein paar Reissues und Bonustracks dann doch (wieder mal) ein ganzes Album geworden ist. Und wie der Name vermuten lässt...
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