REVIEWS
Future-Honest
Review: Future – Honest

Anfangs war ich hin- und hergerissen. Einerseits liebe ich, wie sich Future mit Pusha T, Hutträger Pharrell und Brudi Casino auf »Move That Dope« ignorant as fuck über die überraschendste Mike-WiLL-Made-It-Produktion seit Monaten hermacht. Ich liebe »I Won« mit Kanye, die vielleicht schönste Rap-Schmonzette des Jahres. Überhaupt versammelte 2014 bislang kaum ein Album…

rockstah_pubertaet_sq
Review: Rockstah – Pubertät

Rockstah ist weder ein besonders guter Rapper, noch ein wirklich talentierter Sänger. Treibt man sein Nerd-Image auf die Spitze, könnte man sagen, er kultiviert einen gepflegten Dilettantismus. Oder, freundlicher ausgedrückt: Er macht das beste aus seinen Möglichkeiten. Ja, das trifft es schon eher. Denn »Pubertät« ist ein gutes Album geworden…

pharoahe-monch-ptsd-lp-cover-lead
Review: Pharoahe Monch – PTSD: Post Traumatic Stress Disorder

Pharoahe Monch ist der überaus rare Beweis dafür, dass man als Rapper tatsächlich mit einem makellosen Katalog ins dreiundzwanzigste Karrierejahr gehen kann, und dass man dabei immer noch innovativ, konzentriert und, ja, hungrig klingen kann, ohne beim ständigen Abgleich mit Kontostand und Tagesgeschäft irgendwo die falsche Abzweigung zu nehmen. Daran denkt…

kid-cudi-satellite-flight-the-journey-to-mother-moon
Review: Kid Cudi – Satellite Flight: The Journey To Mother Moon

Seiner musikalischen Nonkonformität bleibt Scott Mescudi auch mit »Satellite Flight: The Journey To Mother Moon« treu. Abseits der Releases mit WZRD, dem ­Alternative-Rock-Duo, das Kid Cudi mit Oladipo »Dot Da Genius« Omishore bildet, ist dieses Projekt das bisher ­experimentellste des Clevelanders. Der Opener ­»Destination: Mother Moon« könnte mit…

Chuck-Inglish-Convertibles
Review: Chuck Inglish – Convertibles

Man könnte sich das so vorstellen: Chuck Inglish sitzt auf einem weißledernen Möbelstück, hier ein Eazy-E-Poster, dort ein ­Testarossa im Maßstab 1:24, ­daneben Schuhkartons. Er hört das letzte Daft-Punk-Album, vielleicht »7 Days of Funk« und immer noch »When Doves Cry«. Die Achtziger. Vage über Musikalität und ein nächstes Level sinnierend, beschließt…

ratking_cover_sq
Review: Ratking – So It Goes

Ratking tragen den Machtanspruch schon im Namen, und auch der Titel ihres Debütalbums lässt sich nur als Ansage verstehen: »So It Goes« ist eine schonungslose und aggressive Platte, textlich wie musikalisch, von der ersten bis zur 54. Minute. Sie kennt nur einen Modus, aber mit dem kennt sie sich aus. Über den Punk-Background des jungen New Yorker Trios wurde bereits im Zuge der Debüt-EP »Wiki93« (2012) viel geschrieben…

romefortune_sq
Review: Rome Fortune – Beautiful Pimp II

Mit der Auflistung hässlicher Mixtape-Cover ließe sich ein exzellenter Tumblr betreiben. Ein angenehmer ­Nebeneffekt der Geschmacklosigkeit: Hörenswerte Mixtapes lassen sich gelegentlich schon an ihrem Cover erkennen. Rome Fortunes »Beautiful Pimp II« ziert ein bemerkenswert ­detailverliebtes und geschmackssicheres Cover. Und noch wichtiger: Beide Eigenschaften…

isaiah_CILVIA_sq
Review: Isaiah Rashad – Cilvia Demo

Ein Demo soll das also sein. Bloß kein Debütalbum. Isaiah Rashad ist schlau genug, um zu wissen, dass gerade die ganze Rap-Welt auf seinen TDE-Einstand schielt. Den erledigt er also lieber auf dem doppeltem Boden des Inoffiziellen, und schon befinden wir uns mitten in der schönen Dichotomie aus Selbstzweifeln und dicken Eiern – der Country Boy mit Alltagssorgen…

tua_stevia_sq
Review: Tua – Stevia

Eigentlich müsste Tua ein Star sein. Eigentlich sollte er längst von Teenagern zum Retter in emotionaler Not ernannt worden sein. Doch aus irgendeinem Grund ist Tua bis heute ein »nur« szene-intern gerühmter Musiker geblieben. Vielleicht klingt seine Musik für den Pop-Ruhm dann doch etwas zu vertrackt und verschroben. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass…

carpet_patrol_sq
Review: Carpet Patrol – Carpet Patrol

Sich nach Menschen zu benennen, die bei Partys verzweifelt auf dem Boden ­rumkriechen und nach Crack-Resten suchen – in den Augen von Suff Daddy und Torky Tork ein sehr gutes Konzept. Die zwei gehören zu Deutschlands innovativsten Beatbauern, eine amtliche ­Zusammenarbeit war da schon lange überfällig. Für das gemeinsame Debüt trafen sich die zwei Berliner…

donato_enzo_sq
Review: Donato – Enzo

Das Gefühl ist ein bekanntes: alles hinter sich lassen und von vorn ­anfangen wollen. Der Wunsch nach einem ­Silvester-Moment, den es so eigentlich nicht geben kann, von dem man aber doch immer wieder träumt. Die Reise weg von allem ­Bekannten. Nur um letztlich an den Punkt zu gelangen, dass man lieber ganz woanders hin würde. Es ist eine…

freddie gibbs & madlib_pinata_sq
Review: Freddie Gibbs & Madlib – Piñata

Madlib-Produktionen haben schon immer dann am besten ­funktioniert, wenn sich der Beatmaker und Vinyl-Sammler aus L.A. mit Rappern ­zusammengetan hat, die ähnlich exzentrisch sind wie er selbst. »Madvillainy« gilt nicht umsonst als Höhepunkt sowohl von Madlibs als auch MF Dooms ­Karriere – der ­seltene Glücksfall einer Rap-­Kollaboration auf Albumlänge…

Milonair_AMG_Cover
Review: Milonair – AMG

Erfrischend anders und dennoch auf Azzlack-Kurs. Alles, was die bisherigen Feature-Parts des Hamburgers Milonair bereits erahnen ließen, wird auf seinem Debüt »AMG« bestätigt: Der Typ ist nicht nur sympathisch, er kann auch »locker easy« mit seinen Rap-Skills jonglieren. Sein erstes Album bietet zum richtigen Zeitpunkt ein ideales Gegengewicht zu dem überhand…

3plusss_mehr
Review: 3Plusss – Mehr

Manchmal geht es ganz schnell, wie im Falle des 22-jährigen Esseners 3Plusss. Binnen kürzester Zeit hat der sich vom VBT-­Newcomer zum ernstzunehmenden Künstler gemausert. Musste man seinem ­hörenswerten Debütalbum »Kindskopf« aus dem Jahr 2012 zwar durchaus ­bereits ­Potenzial, gleichzeitig aber auch noch ein wenig ­Unausgegorenheit ­attestieren, ­präsentiert…

sublunacity
Review: Sub Luna City – City Rivims Mk1

Auch wenn Archy Marschalls Veröffentlichungen als DJ JD Sports, Zoo Kid und Edgar The Beatmaker in der Rap-Szene nicht ganz so euphorisch besprochen werden wie sein Solo-Debüt »6 Feet Beneath The Moon« in der Pop-Welt – King Krule agiert am Sampler genauso stilsicher wie an der Gitarre. Mit seinen Londoner Kumpels Rago Foot, Jades und Black Moon formt er…

Seite 1 von 1412345...10...Letzte »