Kool Savas - John Bello Show (Video)
Und schon dringen die nächsten Hintergrundinfos zur „John Bello Story 3“ an die Öffentlichkeit. Was etwa Klaus Kinskis unkontrollierte Wutausbrüche mit Savas' letztem bellonischen Abenteuer gemeinsam haben könnten, erfahrt ihr exklusiv in der viertelstündigen Show zum Album. Maz ab!
Kool Savas - John Bello Story 3 (News)
Knapp 50 Jahre ist es mittlerweile her, dass John F. Kennedy einen der wohl am häufigsten zitierten Sätze in der Geschichte der Menscheit von sich gegeben hat. Vielleicht umrundete sein quasi geflowtes "Ish bin ein Bearleener" damals sogar schneller den Erdball als heute Nachrichten bei Twitter. Wer weiß, wer weiß. Sicher scheint jedenfalls, dass Deutschlands Eins Kool Savas in Kürze ähnlich mediale Wellen schlagen will. Am zwölften März wandert "John Bello Story 3" in die Ladenregale. Der letzte Teil der bellonischen Trilogie wartet bestimmt aber noch mit der einen oder anderen Überraschung auf. Watch out!
Antihelden, Kamikaze & DJ Access - Kampf der Veteranen (Video)
Dass Lines wie „Rap war ein Sprachrohr bis ihr Bitches es gelutscht habt“ aus dem selben Mund schallen wie einst Liebesparolen auf Fastfood-Etablissements, ist schon ein gewagter Spagat. Dennoch hat Dra Q, Ost-Berliner Urgestein, bereits mehr als 15 Jahre lang kreative Power in die Szene gesteckt, auch wenn das gerne mal zugunsten des angedeuteten Hatefilms unterschlagen wird. Antihelden, so Qs neues Rap-Tag-Team mit Abroo, teasen mit untenstehendem Video ihr in Kürze erscheinendes Mixtape „Kampf der Veteranen“ an. Hierbei gibt das Sean Price-Logo auf Abroos T-Shirt grob die Richtung vor: Es geht gegen Hipster, „Röhrenjeans, verkokste Egos“ und Co.. Reingehorcht!
Mister Bibal - Beats & Breaks 2 (Download)
Liest man das eindrucksvolle Aufgebot an Produzenten, die der Pariser Beatschmied Mister Bibal als Inspirationsquellen angegeben hat, verliert sich die Messlatte in Bezug auf sein eigenes Schaffen zwar in der Unendlichkeit, lässt zumindest aber nichts Schlechtes vermuten. Da wären J Dilla, Madlib, Afta-1, aber auch die französischen Elektro-Pioniere Space Art und Zanov. Und diese bewusst herbeigeführte Assoziation von synthetischer Melodik, eingehüllt in Snare-Drum-Stakkatos, die gefühlte 90 BPM machen, bestätigen sich dann beim Hören seiner aktuellen Instrumental-Scheibe „Beats & Breaks 2“. Ohne Abo, Abzocke oder Ähnliches gibt es das Ganze zum Nulltarif. Einfach untenstehendes Cover durchdrücken und glücklich werden.
YelaWolf feat. CyHi Da Prince & Pill - I Wish (Video)
Auf den ersten Blick wirkt YelaWolf alles andere als der typische Nullachtfünfzehn-Südstaaten-Rapper. Weiß, tätowiert und ziemlich skinny – der aufstrebende MC aus Alabama lässt unfreiwillig Vergleiche zu rebellischen Grenzgängern wie Kid Rock aufkommen, ist aber weitaus tiefer mit der Szene verwurzelt als der eben genannte Run DMC-Fan aus Detroit. Der Schein trügt eben manchmal doch. Dass Amerikas Süden nun mal nicht komplett auf den pompös vor Prahlerei strotzenden So Icey-Sound zu reduzieren ist, davon kann man sich gerade selbst auf YelaWolfs kostenfreien Mixtape „Trunk Muzik“ überzeugen, sollte man in den letzten Wochen versehentlich einen Bogen um Pill gemacht haben. Technische Eleganz, Flow-Gefühl wie Saigon in „Favorite Things“ und lyrisch 20.000 Meilen unter Gucci Mane. Umgehend abchecken!
JUICE # 127 (März 2010) mit exklusiver DVD
Während für Jecken die Fastenzeit langsam beginnt, hat sie für wissensdurstige Rap-Konsumenten endlich ein Ende. Im Zeitschriftenladen um die Ecke gibt es ab sofort die erlösende Alternative zum närrischen Dauermarathon und maskulinen Wintersportlerinnen in hautengen Körperkondomen – JUICE, Ausgabe 127. Auf dem Cover, Frauenarzt und Manny Marc in gewohnter Atzen-Pose; weiter hinten im Heft, Interviews mit Raekwon, Manuellsen und Freeway, die JUICE Awards 2009 und Naughty by Nature im „Kings of HipHop“-Special. Und als wäre das nicht schon Anreiz genug, liegt dem Heft auch noch eine DVD bei, die gespickt mit Live-Performances von Kool Savas, Olli Banjo und Co. den elektrisierenden Vibe der JUICE JAM 2009 in euren Wohnzimmern wiederauferstehen lässt. Nicht warten, kaufen!
Curren$y - Breakfast (Video)
Manchmal geht man einen Schritt zurück, um dann zwei Schritte nach Vorne machen zu können. So scheint es zumindest für Außenstehende, wenn man in "Breakfast" Curren$y mit innerer Gelassenheit und verschmitztem Grinsen spitten sieht - wie man es sonst nur von Devin The Dude, cruisend in seinem Lacville '79 gewohnt ist. Während der charismatische MC aus New Orleans im Dezember 2007 der Young Money-Riege um Lil Wayne noch den Rücken kehrte, hat er inzwischen in Damon Dashs gigantischem Glaskomplex DD172 ein neues Zuhause gefunden. Und wo das ehemalige Roc-A-Fella-Oberhaupt gerade seine Finger im Spiel hat, lässt der Erfolg nicht lange auf sich warten, siehe BlakRoc. Also Ohren für Curren$y sensibilieren, aber auch einmal mehr für Mos Def, der das passende Instrumental zum Frühstück servierte.
JUICE presents Dwele (Verlosung)
Aretha Franklin, J Dilla und Dwele haben alle eins gemeinsam. Sie kommen aus Detroit – oder treffender: Motown, der Stadt, die alleine in den Sechszigern fast so viele soulige Top-Ten-Hits hervorgebracht hat wie General Motors Autokarossen in Silbermetallic. Das heißt übersetzt, wer hier aufgewachsen ist, wurde quasi im Vorbeigehen musikalisch sozialisiert und die Frage lautet nicht, ob jemand ein Instrument spielt, sondern wie viele. Bei Dwele wären das Piano, Trompete, Bass und Gitarre. Und nicht zu vergessen, Dweles samtweiche Stimme, die einige vielleicht noch von Slum Villages smooven Evergreen „Tainted“ kennen. Wenn nicht, auch nicht schlimm: Um das Detroiter R&B-Soul-Jazz-Chamäleon live in Aktion zu erleben, verlosen wir zehnmal zwei Ticktes für seinen Auftritt am neunten März im Kölner Luxor. Ihr müsst nur folgende Frage korrekt beantworten: Welche drei Gast-Produzenten tauchen neben Dwele selbst in den Credits zu seiner zweiten LP „Some Kinda...“ auf? Die Antwort schickt ihr lieber heute als morgen an post(at)juice.de - inklusive Vor-, Nachnamen und dem Betreff: Dwele in Cologne (Online). Wer zuerst mailt, mahlt zuerst!
ACHTUNG! Für jede weitere Antwort ist es bereits zu spät. Die Gewinner stehen fest.
Sean Price - Figure Four (Video)
Mehr Anti-Hipster-Rap als Sean Price geht eigentlich nicht. So ist es auch kaum verwunderlich, dass Brownsville’s Finest keinen Seitenhieb gegen unmuskolöse, dünnbeinige Röhrenjeansträger auslässt. „Sean is a don, I don’t wear Sean John“, schallt es dementsprechend aus dem Kapuzenschatten eines bitterbösen Decepticon-Sweaters. Ähnlich wie Bret „Hitman“ Hart am Ringpfosten sollte „Figure Four“ für ordentlich Action im Vorfeld von P’s aktuellem Mixtape „Kimbo Price“ sorgen. Dass kürzlich erst das dazugehörige Video nachgereicht wurde, verpasst uns noch das köstliche Dessert für nach dem Release. Guten Hunger!
QTom - Your Music Rules!
Schon lange sind die Zeiten passé, in denen Musikvideos derart pixelig über den Bildschirm flimmerten, dass man sie in Tetris-Manier zusammen bauen musste. Heute ist alles scharf soweit das Auge reicht - auch wenn Fergie, Lil’Kim und Mariah Carey per Full-HD weitaus älter aussehen als eigentlich beabsichtigt. Also, alles wie gehabt, könnte man denken. Na ja, fast alles. Denn interaktives Musikfernsehen wie es QTom mit seinem HipHop und R&B-Channel anbietet, ist großes, aber vor allem innovatives Kino. Innovativ, meist inhaltsleere PR-Kosmetik, schielt regelmäßig auf die vordersten Plätze bei der Wahl zum Unwort des Jahres, steht in der Causa QTom aber für künstlich-intelligente Playlists, die an Skip- und Repeat-Mentalitäten der Fernsehenden individuell angepasst werden. Wenn dann auch noch Kool Savas, Olli Banjo und die Stieber Twins ihre Fahnen dafür hoch halten, darf man bei QTom schon mal auf dem Rapfilm hängenbleiben.


