Jay-Z x Radiohead - Jaydiohead (Audio)

Im Netz finden sich Unmengen an bizarren Mash-Up-Kreationen – auch diese Kombination liegt nicht unbedingt nah, ist aber gerade deswegen interessant und zudem sehr gut gemacht: Hovas Raps unterlegt mit musikalischen Vorlagen von Radiohead. Einen Download wert.
Dazu passend ein kleiner Artikel über den Newcomer "JZ":

Consequence & KiD CuDi - Buggin’ Out 09 (Video)
Die Herren Consequence und CuDi ziehen den Hut vor dem Tribe Klassiker "Buggin' Out". Ob letzterer seine Karriere tatsächlich bald beenden wird, bleibt abzuwarten. Schade wär's.
Wake up!

Es ist zwar schon Dienstag und das morgendliche aus dem Bett quälen fällt nicht mehr ganz so schwer wie am Wochenanfang - angesichts des Schneesturms, der draußen pünktlich zum Frühlingsanfang tobt, ist eine konzentrierte Dosis gute Musik am Morgen dennoch Gold wert. Drei Blogger haben sich zusammengetan und ein Konzepttape zum Thema "Aufstehen, gute Laune haben" gemixt. Weckrufe ertönen beispielsweise von Run DMC, Jay-Z, 88-Keys, Kanye West oder Little Brother: "Cause even when the birds ain't singing and the sun ain't shining, it looks like a beautiful morning..."
Huss & Hodn - Hurensohnologie (DID Remix)

Kölns Finest veröffentlichen in wenigen Tagen ihren zweiten Tonträger mit Barcode: "Der Stoff, aus dem die Regenschirme sind". Album des Monats in der JUICE 04/09, aktuell am Kiosk erhältlich. Als kleinen Bonus gibt es auf der MySpace-Seite von Damage Is Done einen hervorragenden Remix ihres Überhits "Hurensohnologie" vom ersten Album.
Gucci Mane - Faces (Video)
Der Gucci-Manni nun wieder. Jetzt, wo er endlich "zu Hause" ist, kann er mit dem Unternehmen Weltherrschaft beginnen. Hier sein neuester Streich mit den Kollegen Yung Fresh und Yung Ralph. Aber Achtung: You're watching "Hood Affairs TV".
fLako - The First Space Shit On The Moon (Beat-Tape)

Der in Kreuzberg wohnhafte Chilene fLako, der zuletzt mit wunderbar vertrackten Beat-Skizzen auf dem Kölner Vinyl-Imprint Up My Alley positiv auffiel, hat ein sehr schön durchhörbares Beat-Tape im Netz veröffentlicht: »The First Space Shit On The Moon« versammelt 30 kurze instrumentale Beat-Skizzen irgendwo zwischen Post-Dilla, Glitch und traditionalistischem BoomBap-Stuff. File under: Flying Lotus, Brenk, Suff Daddy. Lohnt sich.
Wochenrückblick Teil 2: Selfmade Records vs. Aggro Berlin
Angesichts der momentanen Releaseflaute müsste eigentlich nicht zwingend auf das, dieseits wie jenseits der Atlantiks, beliebte Promotool Disstrack zurückgegriffen werden – Kollegah, Favorite und Farid Bang haben mit „Westdeutschlands Kings“ als „Pre-Single“ zum in Kürze erscheinenden Labelsampler dennoch erstmal eine Breitseite Richtung Berlin rausgehauen. Macht aber nichts, das Ganze ist nämlich recht unterhaltsam - die Antwort aus dem Aggro Camp, namentlich von Fler, Kitty Kat und Godsilla, erzielt jedoch einen klaren ersten Punktsieg in Sachen Punchlines („Früher wart ihr Fans“, zu hören auf Flers Myspace-Seite). Selfmade nimmt's sportlich und will nachlegen, man darf also gespannt sein…
UPDATE: Hier gibt's die Antwort von Kollegah mit dem Titel "Fanpost".
UPDATE 2: Fler lässt sich ebenfalls nicht lumpen. "Schrei nach Liebe" heisst seine Antwort.
Wochenrückblick Teil 1: Kaas, »Amokzahltag« und die Medien
Nach dem Bekanntwerden der tragischen Erlebnisse in Winnenden am letzten Mittwoch war es nur eine Frage der Zeit, bis die Medienmaschinerie bei ihrer Suche nach Erklärungen (und nicht zuletzt nach Schlagzeilen) auf Raps letztes Einhorn Kaas stoßen würde. Am Freitag sollte das Album „Amok Zahltag :D“ veröffentlicht werden. Ein tragischer Zufall, der zwar einerseits Kritik am Titel berechtigt erscheinen lässt, andererseits aber niemanden unglücklicher gemacht haben dürfte, als Kaas selbst.
Bereits am selben Abend wurde Kaas bei „Hart aber fair“ von Frank Plasberg an den medialen Pranger gestellt; ein Ausschnitt des Videos zu „Amok Zahltag“ kommentierte der stellvertretende Unions-Fraktionschef Wolfgang Bosbach mit den folgenden Worten: „Das ist meiner Meinung nach nicht Ausdruck eines Rechts auf freie Meinungsäußerung, sondern das ist gewaltverherrlichend und schwer jugendgefährdend (…). So etwas gehört nicht ins Netz. Das Internet ist eine fantastische technische Errungenschaft – leider lässt sich darin aber auch aller Dreck dieser Erde finden, vom Anleitungen für den Bombenbau, Aufruf zum Dschihad, Rekrutierung islamistischer Krieger, Kinderpornographie (…).“
Nun kann man von einem Politiker natürlich nicht erwarten, dass er das letzte JUICE Exclusive mit Kaas öffentlichem Aufruf zu mehr Zärtlichkeit in der Welt gehört hat („Streicheleinheiten“ , Ausgabe 3/2009), die ganze Chose verdeutlicht aber, dass eine der journalistischen Grundtugenden – nämlich gründliche Recherche – selbst bei den öffentlich rechtlichen Sendestationen hintenan gestellt wird, wenn es darum geht, die Informations- und Sensationslust der Bevölkerung schnellstmöglich zu bedienen. Hier der Link zur Sendung (Hart aber fair, 11.03.2009). Die BILD legt natürlich noch einen drauf und zieht auf gewohnt geschmacklose Art Parallelen zwischen Textpassagen und dem Tathergang.
Das Video, welches Chimperator übrigens selbst umgehend von den einschlägigen Plattformen entfernt hat, ist natürlich starker Tobak und sollte mit Rücksicht auf die Opfer jetzt nicht weiter verbreitet werden. Letzten Endes handelt es sich aber um eine künstlerische Auseinandersetzung mit diesem sehr schwierigen Thema, die ausdrücklich nicht zu Gewalt aufrufen will. Das offizielle Statement von Chimperator gibt es hier. Einen guten, sachlichen Artikel hat Sophie Albers für Stern Online geschrieben.
Moderatoren, Politikern und allen anderen, die noch Zweifel an der substanziell positiven Grundeinstellung des selbsternannten Predigers der Liebe haben, sollte man vielleicht das Interview zukommen lassen, das die JUICE vor kurzem mit Kaas geführt hat: „Im Endeffekt weiß ich ja ganz genau, was ich will: Musik machen, die den Hörer ein gutes Gefühl empfinden lässt oder zum Weinen bringt, die eine friedliche, positive Message hat und Leute inspiriert, sich mit ihrer Spiritualität und Fantasie auseinander zu setzen.“
Tribute to Biggie Pt. ∞ (Audio)

Langsam wird sie unüberschaubar, die Flut an Biggie-Reminiszenzen in Mixtape-Form. Dieses hier aus dem Hause Cookin‘ Soul, verdient jedoch besondere Erwähnung: Hier gibt’s nicht den üblichen History-Mix, dafür Adaptionen der größten Klassiker, unter anderem von Styles P, Jean Grae, CL Smooth und Uncle Murda. Sehr schön.
P.O.S. - »Optimist« (Video)
“A little Optimism in these dark days” will Rhymesayers Artist P.O.S. mit seinem aktuellen Video in die Welt bringen. Das hat er geschafft – gelungene visuelle Umsetzung, kunstvoll, innovativ und offensichtlich mit Liebe gemacht.